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Als Jugendliche hatte ich den ersten Kontakt zu Yoga und bin auch trotz längeren Pausen immer wieder dazu zurückgekehrt.

Das erste intensivere Üben war dann doch eine geraume Weile später bei Yoga Vidya im Westerwald. Das war auch der erste Ort, in dem ich mich wirklich wohl gefühlt habe und es an allen Ecken interessante Gesprächsthemen gab. Es war für mich schlimm, wieder in mein "normales" Leben zurückzukehren - obwohl ich doch nur kurz "weg gewesen" war. Es war trotzdem wie eine ganz andere Welt für mich.

Ich hatte seit damals öfters überlegt, wie es so wäre mal ein Jahr auszusteigen - und herauszufinden, was ich wirklich mit meinem Leben machen will. Einfach Zeit für mich haben.

Es ist dann allerdings anders gekommen. Neuer Job, erste und einzige fast 20jährige Beziehung/Ehe, 3 Kinder, kräftezehrende Trennung über viele Jahre.

Ich hatte mich dann entschlossen, eine 3-jährige Yogalehrerausbildung zu machen, nach dem Motto "ich kann noch Jahre auf den idealen Zeitpunkt warten, er wird nie kommen".

Das war eine sehr gute Entscheidung, auch wenn es mir zu dieser Zeit oft nicht wirklich gut ging und ich an meine Grenzen kam. Toll war, dass ich jetzt auch regelmäßig Meditation in meinen Tagesablauf integriert hatte und recht regelmäßig geübt habe.

Dann kam die Trennung und mein Auszug. Nachdem ich mich halbwegs wieder gefangen hatte, hatte ich eine intensivere Übungsphase. Wenn die Kinder in Schule bzw. Kindergarten waren war jeden Tag genug Zeit für Atemübungen, Asanas und Meditation.

Mein Haus und damit die Mieteinkünfte hab ich dann verloren und die ausgezahlte Lebensversicherung hielt nicht lange. Tja, und dann bin ich nach 10 Jahren Pause zurück in den Job. Anfangs nur wenige Stunden, dann immer mehr - und immer weniger Yoga.

Die Scheidung war eine große Herausforderung und es hat gefühlte Ewigkeiten gedauert, dass ich mich wieder gut fühle. Manchmal ist es nicht einfach, Dinge zu akzeptieren. Beispielsweise, dass ich jetzt für meine Kids verantwortlich bin und nicht einfach sagen kann "ich bin dann mal weg".

Die Ausbildung hatte ich beendet und damit das regelmäßige in-eine-andere-Welt-abtauchen fand ein jähes Ende.

Es folgte neuer Umzug, neuer Job - mehr Arbeit, mehr Probleme...

Lange Zeit war ich einfach für alles zu müde, es hat nur für das Nötigste gereicht, die Kinder, arbeiten, was kochen, aufs Sofa legen...

Dann kam das Handycap (Zeh) und seitdem ist vieles nicht mehr möglich. Ist nach über einem Jahr immer noch nicht ok und alles, was mit stehen, auf dem Bauch liegen oder Zehe belasten zu tun hat funktioniert nicht wirklich. Im Alltag ignoriere ich die Schmerzen bzw. habe mich dran gewöhnt. Wenn Asanas, dann sanft und entspannend.

Ich bin so froh, dass ich jetzt wieder täglich meditieren kann, es ist schön, den Tag in Ruhe beginnen zu können. Atemübungen mache ich ab und zu und ich hoffe darauf, eines Tages auch wieder die Asanas zur Gewohnheit werden.

Irgendwie sind bei meinem Lebensweg Freunde auf der Strecke geblieben. Ich war seit Kindheit eher in mich gekehrt, habe mich mit ganz anderen Dingen beschäftigt wie "der Rest der Welt".

Mich hat immer mehr das "dahinter" interessiert, wie alles energetisch zusammenhängt. Als die Kinder kamen, wurde es ziemlich mau mit "spirituellen" Freunden. Klar, es gibt Internet und Telefon... aber ein Computer kann Dir keine Umarmung geben wenn Du sie nötig brauchst und ein Telefon übermittelt zwar Sprache aber Wärme und Nähe?

Wow, ich hoffe mal, das hört sich jetzt nicht allzu "bedürftig" an... ;-)

Das ist nicht mein Ding, ich bin normalerweise die "starke Frau", die irgendwie alles geregelt bekommt. Meine "andere Seiten" halte ich normalerweise verborgen.

Es wär schön, Leute kennen zu lernen, die mit mir auf einer Wellenlänge sind. Wo man sich über Nicht-Alltägliches unterhalten kann oder All-Tägliches mit einem anderen Blickwinkel sieht. Vielleicht gibt mir das auch einen Schub, wieder "richtig" mit Yoga anzufangen.
Ort / Plz
Leininger Land
Land / Bundesland / Region
Rheinland-Pfalz
Beziehung
Ich bin Single, Ich bin Single und freue mich über nette Zuschriften
Worin liegt für Dich der Sinn des Lebens?
zu leben - und das Bestmögliche draus zu machen ;-)
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Brieffreunde, Freunde, Date, spirituelle Gemeinschaft, Beziehung

Kommentarwand (2 Kommentare)

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Um 10:26am am 5. November 2012 sagte satnam pramada...

danke für deinen kommentar bei mir. auch mein leben war geprägt von chaos und leid. daraus auch entstanden schlussendlich meine erkenntnisse bzw. texte auf meiner website. es freut mich sehr, wenn sie dir helfen auf deinem weg.

Um 9:47am am 7. Januar 2009 sagte Redaktion yogapad.de...
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