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Wie man sich auf dem spirituellen Weg gut motiviert (zehn Ratschläge)

Die tägliche positive Motivation ist die Essenz eines erfolgreichen spirituellen Weges. Unsere schönen Ziele nützen uns nichts, wenn wir sie nicht langfristig umsetzen. Das ist sehr schwer, weil uns immer wieder negative Gedanken von unserem positiven Weg abbringen wollen. Damit müssen wir rechnen, und dagegen müssen wir uns konsequent wehren.

Es werden Gedanken auftauchen wie: „Das schaffe ich ja doch nicht. Heute habe ich keine Lust. Das ist mir alles zu anstrengend." Uns werden Zweifel befallen: „Der spirituelle Weg ist sinnlos. Es gibt keine Erleuchtung. Es gibt keinen Gott. Es gibt kein Leben nach dem Tod. Es gibt keinen spirituellen Weg, den ich gehen kann."

Wie überwindet man Zweifel und negative Gedanken? Durch klares Nachdenken! Wenn negative Gedanken auftauchen, dann denken wir darüber nach, ob sie wahr sind. Wir verdrängen unsere Zweifel nicht, sondern setzen uns konstruktiv mit ihnen auseinander. Was sagen unsere Vernunft und unsere Lebenserfahrung? Was ist richtig, und was ist falsch? Notfalls holen wir weitere Informationen ein. Wir fragen weise Menschen und lesen in guten Büchern nach.

Wir müssen sehr geschickt sein, wenn wir nicht ein Opfer unserer negativen Gedanken werden wollen. Dieses Geschick können wir entwickeln. Buddha hat sieben Ratschläge zur Bekämpfung von Trägheit und Müdigkeit entwickelt.

1. Der erste Ratschlag ist, sich nicht darum kümmern. Trägheit und Müdigkeit treten normalerweise manchmal auf dem spirituellen Weg auf. Wir machen einfach konsequent weiter unsere Übungen. Wir folgen dem vorgesehenen Tagesplan. Nach einiger Zeit wird die Müdigkeit verschwinden.

2. Der zweite Ratschlag von Buddha besteht darin, gründlich über das Leben nachzudenken. Wir motivieren uns durch positive Vorbilder. Wir lesen in einem spirituellen Buch. Wir sehen uns den vor uns liegenden Tag an und überlegen, mit welcher Strategie wir optimal durch den Tag kommen. Welcher Gedanke lässt uns heute siegen? Wir bilden einen positiven Tagesvorsatz und denken ihn einige Male.

3. Der dritte Ratschlag von Buddha ist, es Yoga zu machen. Wir wecken unsere Energie mit Yoga und Meditation. Wir aktivieren mit Visualisierungen und Mantras die Energie unserer Chakren. Wir meditieren auf den Sternenhimmel, das Glück aller Wesen, den Kosmos oder auf unser spirituelles Vorbild.

4. Der vierte Rat ist es, spazieren zu gehen. Regelmäßiges Gehen gibt innere Kraft. Deshalb werden im Buddhismus zwischen den einzelnen Sitzmeditationen immer wieder Gehmeditationen praktiziert.

5. Wenn alle diese Techniken nicht helfen, ist man vielleicht tatsächlich müde. Dann empfiehlt Buddha, eine Pause einzulegen. Wer zu wenig ruht, wird müde. Aber auch wer zuviel ruht, wird müde. Wir müssen den für uns optimalen Rhythmus von Ruhe und Aktivität finden.

6. Die sechste Technik besteht darin, den Körper (zumindest den Kopf) mit kaltem Wasser abzureiben. Kaltes Wasser macht munter.

7. Der siebte Rat ist es, sich geistig mit den erleuchteten Meistern zu verbinden. Sie können uns hilfreiche Gedanken und positive Energie senden. Sie können uns in einer schwierigen Situation durch unsere innere Stimme einen erfolgreichen Weg durch die schwierige Situation finden lassen.

8. Für Yogi Nils ist eine große Hilfe gegen Müdigkeit und Trägheit die tägliche Praxis des Karma-Yoga (Gutes tun). Eine positive Aufgabe gibt dem Leben einen Sinn und vertreibt die Lebensunlust. Wenn Nils seine Bücher schreibt, seine Gruppen macht oder sonst irgend etwas für seine Mitmenschen tut, fällt meistens schnell alle Trägheit von ihm ab. Er hat es sich zur Gewohnheit gemacht, jeden Tag etwa drei Stunden etwas für seine Mitmenschen zu tun.

9. Eine weitere große Hilfe ist die Musik. Swami Shivananda sang jeden Tag Kirtans (spirituelle Lieder) und erzeugte dadurch gute Laune. Nils hört gerne schöne Musik im Radio oder sieht sich Musik-Videos im Internet an. Vielleicht motivieren dich ja auch einige Videos von ihm. Du kannst sie dir herunterladen und damit deinen Tag positiv beginnen oder beenden.

10. Der letzte Tipp ist es, etwas Schönes zu tun. Was erfreut dich? Was muntert dich auf? Pflege auch den Genuss auf deinem spirituellen Weg. Stelle eine Blume auf deinen Tisch. Mache dir etwas Gutes zu essen. Trink etwas Schönes. Lies ein spannendes Buch. Male ein farbenfrohes Bild. Schreibe heitere Gedichte. Triff nette Menschen. Sieh dir einen schönen Film im Fernsehen an. Surfe etwas im Internet.

Im Fußball siegt der Trainer, der seine Mannschaft am besten motivieren kann. Auf dem spirituellen Weg siegt der Mensch, der seine Gedanken-Mannschaft gut im Griff hat. Wer seine Gedanken immer wieder auf seine positiven Ziele ausrichtet, der lebt als Sieger.

Swami Shivananda lehrte: „Sadhana ist jede spirituelle Praxis, die dem Menschen hilft, sich selbst zu verwirklichen. Sadhana ist der höchste Reichtum. Es ist das einzige, was einen bleibenden Wert besitzt. Tu es jetzt. Denn später ist es vielleicht zu spät."



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