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Weltparlament der Religionen Brüssel 2014

Der Rat für ein Parlament der Weltreligionen wurde geschaffen, um die Harmonie unter den weltweit religiöse und spirituelle Gemeinschaften zu fördern und um eine gerechte, friedliche und nachhaltige Welt zu erreichen. 

Wikipedia: Das Weltparlament der Religionen ist ein Zusammentreffen von Vertretern aller großen Religionen mit dem Ziel eines friedlichen Dialogs. Das Erste Parlament der Weltreligionen trat 1893 in Chicago im Rahmen der World Columbian Exposition zusammen. Über 4000 Menschen nahmen allein an der Eröffnungszeremonie teil. Die unumstrittene Hauptperson war damals Swami Vivekananda. Erst 100 Jahre später, im Jahre 1993, trat das Weltparlament der Religionen das zweite Mal zusammen. Seit dieser Zeit gibt es alle 5 bis 6 Jahre erneute Treffen. Im April 1953 fand in Rishikesh auf Initiative von Swami Sivananda ebenfalls ein Weltparlament der Religionen statt.

 

Das Weltparlament der Religionen
11. bis 27. September 1893 Chicago, USA
28. August bis 4. September 1993 Chicago, USA
1. bis 8. Dezember 1999 Kapstadt, Südafrika
7. bis 13. Juli 2004 Barcelona, Spanien
3. bis 9. Dezember 2009 Melbourne, Australien

2014                                                        Brüssel, Belgien

Lexikon der Nachhaltigkeit: Das Parlament der Weltreligionen (Parliament of the World's Religions) existiert seit 1893 und trat seitdem an verschiedenen Orten zusammen. Der erste Kongress fand auf der Kolumbianischen Weltausstellung statt. 1988 trafen sich Führer großer Religionen, um erstmals nach ca. 100 Jahren wieder ein Parlament der Weltreligionen zu planen. Das Parlament ist Mitorganisator des "Universal Forum of Cultures". Das Parlament veranstaltet und unterstützt weltweit lokale Veranstaltungen um den Dialog zwischen den Religionen auch in den einzelnen Gemeinden fortzuführen.

 

1993 tagte das Parlament in Chicago. Hier wurde zum ersten Mal in der Religionsgeschichte ein minimaler Basiskonsens der verschiedenen Religionen bezüglich Werten, Maßstäben und Verfahrensweisen formuliert. Die „Erklärung zum Weltethos“ wurde am 4.9.1993 in Chicago verabschiedet und von führenden Kirchenführern unterschrieben.

Sie enthielt „Vier unverrückbare Weisungen“, die auch als Fundament einer nachhaltigen Entwicklung angesehen werden:

  1. Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor allem Leben
  2. Verpflichtung auf eine Kultur der Solidarität und eine gerechte Wirtschaftsordnung
  3. Verpflichtung auf eine Kultur der Toleranz und ein Leben in Wahrhaftigkeit
  4. Verpflichtung auf eine Kultur der Gleichberechtigung und die Partnerschaft von Mann und Frau.

 

"Unsere Erde kann nicht verändert werden, ohne daß ein Wandel des Bewußtseins beim Einzelnen und der Öffentlichkeit erreicht wird. (...) Wir plädieren für einen individuellen und kollektiven Bewußtseinswandel, für ein Erwecken unserer spirituellen Kräfte durch Reflexion, Meditation, Gebet und positives Denken, für eine Umkehr der Herzen. Gemeinsam können wir Berge versetzen! Ohne Risiko und Opferbereitschaft gibt es keine grundlegende Veränderung unserer Situation! Deshalb verpflichten wir uns auf ein gemeinsames Weltethos: auf ein besseres gegenseitiges Verstehen sowie auf sozialverträgliche, friedensfördernde und naturfreundliche Lebensformen.“ 

---> Weiterlesen http://interspirituell.jimdo.com/weltparlament/

Wer möchte kann auch in derInterspirituellen Gemeinschaft in Facebook mit machen und mitdiskutieren. Desweiteren in http://www.peacenext.org/group/interfaith-germany (Diskussionsforum des Weltparlaments der Religionen, Deutsche Gruppe)

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