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So wie reines Gold, das im Schmelztopf mit Borax usw. behandelt und gereinigt worden ist, strahlend glänzt, so wird auch der Yogi, dessen Geist durch die Wirkstoffe von Vairagya und Abhyasa gereinigt worden ist, zu einer strahlenden Persönlichkeit.
Ein Same, der nur eine Sekunde lang im Feuer gewesen ist, wird keine Blätter treiben, auch nicht, wenn er in fruchtbaren Boden gesät wird. Ebenso wird auch ein Geist, der eine Zeitlang meditiert, jedoch auf Grund seiner Unbeständigkeit zu Sinnesobjekten läuft, nicht die vollen Früchte des Yoga bringen.
Das Selbst ist in allen Wesen verborgen, wie Butter in Milch. Es kann von empfindsamen Sehern, die einen reinen, scharfen und feinen Intellekt besitzen und regelmäßig fortgesetzte tiefe Meditation praktizieren, gesehen werden.
Viveka und Vairagya sind die wichtigsten Mittel, um Friedens zu erlangen. Sehnsüchte machen sich davon, sobald sie von Viveka und Vairagya hören. So wie Dunkelheit nicht in Gegenwart der Sonne bestehen kann, so können auch Wünsche ihr Angesicht in Gegenwart von Viveka und Vairagya nicht zeigen.
So wie ein Haufen Salz weder innen noch außen hat, sondern als Ganzes nur eine Masse von Geschmack ist, so hat in der Tat auch dieses Selbst weder innen noch außen, sondern ist als Ganzes nichts anderes als eine homogene Masse von Bewusstsein.


Aus: Sadhana von Swami Sivananda
Erklärungen zu den verwendeten Sanskrit-Begriffen.
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Quelle: www.yoga-vidya.de, Netzwerk von Yoga Ashrams, Yogazentren, Yogaschulen, Yogalehrern
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