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Reinkarnation (Wiedergeburt)

Bei Nils lösten sich auf seinem spirituellen Weg zuerst die Verspannungen aus dem jetzigen Leben. In kurzen Filmszenen sah er stressreiche Examenssituationen, Beziehungsstreitigkeiten und verdrängte Unfälle. Da Nils die Stressereignisse noch in Erinnerung hatte, wurde ihm der Zusammenhang zwischen effektiven spirituellen Übungen, Auflösung von inneren Verspannungen und dem Auftauchen von Lösungsträumen deutlich bewusst. Er lernte klar zu unterscheiden was ein Lösungstraum und was ein normaler Traum war.


Nachdem Nils drei Jahre als Yogi gelebt hatte, lösten sich die bei seiner Geburt entstandenen Verspannungen. Nils durchlebte noch einmal bewusst seine Geburt. Er floss durch einen dunklen Kanal hindurch, spürte großen Stress und war dann im Freien. Später erlebte er dann noch zehn Geburten aus früheren Leben. Tod und Geburt sind nach den Berichten der tibetischen Yogis die beiden Hauptfälle der im Seelengedächtnis gespeicherten Stresssituationen.

Nach elf Jahren als Yogi tauchten plötzlich die früheren Leben in seinem Geist auf. Nils lernte im Laufe der folgenden sechs Jahre etwa tausend frühere Leben kennen. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche seines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt sehr deutliche Kurzfilme. Nils konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte er geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen.

Die meisten Lösungsträume bezogen sich auf frühere Leben als Tier. Nils wurde oft von anderen Tieren gefressen und hatte dabei große Ängste. Durch diese Ängste musste Nils jetzt jedes Mal noch einmal hindurchgehen, damit sich die jeweilige Stresssituation auflösen konnte. Nils wurde als Affe von Löwen gefressen, als kleiner Fisch von großen Fischen und als Maus von einer Katze. Als Adlermutter erlebte er den traumatischen Verlust eines Adlerkindes. Als Wölfin hatte er viele Kinder, aber auch viel Stress in der Wolfsgruppe. Einige Male sah er in Visionen, wie er als sterbendes Tier von kleinen Würmern aufgefressen wurde.

Das war alles nicht besonders witzig. Schön war nur eine Situation. Nils spielte als Pavian in der Savanne. Im hohen Gras hatte sich ein Löwe versteckt. Nils hörte den Löwen atmen. Er entdeckte ihn rechtzeitig und flüchtete auf einen Baum. Darüber freut er sich heute noch. Wer weise ist und rechtzeitig in seinem Leben die großen Gefahren erkennt, rettet sich auf den Baum der Erleuchtung.

Seine Inkarnation als Mensch begann Nils vor etwa hunderttausend Jahren in der Steinzeit. In einem Traum sah er sich als Mann mit einem Fell um den Körper und einem Speer in der Hand. Er jagte große Tiere, verlor bei einem Jagdunfall seine Mutter und interessierte sich ansonsten hauptsächlich für Sex. Auch die Steinzeitfrauen konnten sehr reizvoll sein.

In weiteren Kurzträumen sah Nils auch seine Leben als Schamane, Mandarin, Inderin und Mönch. Die Lösungsträume nach seinem elften Yogijahr bestätigten die während der Meditation im siebten Yogijahr gewonnenen Erkenntnisse. Nils konnte danach weitere Einzelheiten klären. So hatte er als Mönch sein ganzes Klosterleben lang vergeblich nach dem Weg ins Paradies und den dazu gehörenden effektiven spirituellen Übungen gesucht. Er hatte sich im formalen Üben verloren und musste deshalb noch einmal als Yogi wiedergeboren werden.

Als Inderin war er von dem damaligen Ehemann ständig sexuell überfordert worden und hatte dadurch viele Verspannungen im Sexualchakra angesammelt. Als Mönch hatte er seine Sexualität weitgehend verdrängt. Die Sexualverspannungen konnte er erst in diesem Leben durch seine Yoga-Übungen auflösen.

Als chinesischer Beamter war er verheiratet. Er führte eine glückliche Ehe. Er hatte regelmäßig und viel Sex mit seiner Frau. Das war damals sehr angenehm. Aber es war auch eine Falle. In seinem Geist bildete sich eine starke Beziehungsanhaftung, die er nur sehr schwer durch ein langes Leben als Yogi wieder abbauen konnte.

Am schlimmsten in seinen früheren Leben waren die vielen Kriege, die ihn insbesondere in seiner Schamanenzeit häufig heimgesucht hatten. Er verlor seine Freunde, seine Frau und seine Kinder. Nils sah sich traurig vor verkohlten Häuserruinen stehen. Die Feinde hatten seine ganze Familie umgebracht. Das war für ihn schrecklicher, als wenn er selbst gestorben wäre. Damals entwickelte sich in ihm bereits der Wunsch nach einer glücklichen Welt mit genug zu Essen, fröhlichen Menschen und einem dauerhaften Frieden. Mögen viele Menschen diesen Wunsch teilen und sich dafür engagieren.

Nils: Meiner Meinung nach ist das Weiterleben der Seele wissenschaftlich bereits bewiesen. Es gibt viele meßbare Indizien dafür. Die Gesamtheit der Indizien macht es wahrscheinlicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt als dass es das nicht gibt (Spiegel Zitat).

Ich habe die wesentliche Indizien zusammengetragen und drei Jahre mit den Atheisten im Internet darüber diskutiert. Die ganze Debatte findest du in Erleuchtung, Gott und Gottesbeweis
http://knol.google.com/k/erleuchtung-gott-und-gottesbeweis

Wichtige Argumente findest du in
http://knol.google.com/k/tod-jenseits-nahtodforschung-pam-reynolds-und-der-karmapa-fall

Die Toten können uns in Träumen und Visionen erscheinen. Das geschieht sehr oft. Meiner Tante ist ihr Sohn im Traum erschienen, als er im zweiten Weltkrieg an der Front erschossen wurde. Und zwar sofort. Die Bestätigung bekam sie erst lange nach dem Traum. Daraus ergab sich eindeutig, dass ihr Traum echt war. Mir ist mein Vater nach seinem Tod öfters erschienen. Er hat mir wichtige Tipps für meinen Yogaweg gegeben. Die sich als großer Segen herausgestellt haben.

Das Wissen über das Leben nach dem Tod ist wichtig, damit wir jetzt so leben können, dass es uns auch nach dem Tod gut geht. Das Bewusstsein vor dem Tod ist gleich dem Bewusstsein nach dem Tod. Wir sollten also unser inneres Glück regelmäßig pflegen, positiv denken und spirituelle Übungen machen (Yoga, Meditation, Lesen, Beten).

Vertiefung Knol-Artikel Reinkarnationsforschung

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Kommentar

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Kommentiert von Maria Sand am 30. Oktober 2017 um 2:39am

Hallo Nils, dein Blog-Eintrag ist zwar schon ziemlich alt, ich möchte ihn aber trotzdem kommentieren. Ich habe mich auch an ein früheres Leben erinnert. Das kam ganz spontan. Allerdings war es eine quälende Gewissheit. Im ersten Moment dachte ich, Vielleicht ist es besser, wenn man sich nicht erinnert. Doch dann begann ich nachzuforschen. Leider verlor ich die Erinnerung wieder, weil diese vielen Informationen eines ganzen Lebens vielleicht zu viel für mein Hirn waren. Nur den Namen, das zentrale Problem und dass mein Leben sehr dunkel und unangenehm war, konnte ich behalten. Seither beschäftigt mich das immer wieder. Ich habe schon mehrere Bücher geschrieben - eigentlich immer dasselbe. Es kamen immer wieder neue Erkenntnisse dazu und deshalb schrieb ich es immer wieder neu. Derzeit heisst es POSTHUMUS und ist bei LULU erschienen. Man kann es teilweise auch kostenlos bei google lesen.

Weil ich eben diese Erinnerung hatte, interessieren mich die Erinnerungen anderer Menschen auch. Ich glaube aber, dass es bei Rückführungen mitunter Irrtümer gibt, weil manche Therapeuten den Leuten etwas suggerieren. Bei spontanen Erinnerungen, oder bei Traumerinnerungen ist das anders. Da wird man nicht beeinflusst.

Ich finde es toll, dass du dich an so viele Vorleben erinnern kannst. Das kommt sicher vom Yoga. Ich habe leider sonst keine Erinnerung die konkret wäre. Hast du ein Buch darüber geschrieben? Würde mich sehr interessieren.

Namaste

Maria

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