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Manifest für eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks

---> Manifest für eine Welt des Friedens, der Liebe und des Glücks

Es gibt zwei Wege zur Erleuchtung, den Weg der Ruhe und den Weg der Liebe. Auf dem Weg der Ruhe kommen wir durch unsere spirituellen Übungen in uns zur Ruhe. Wir erheben uns meditierend über die Welt des Dualismus. Auf dem Weg der Liebe erkennen wir uns in unseren leidenden Mitwesen und helfen ihnen ihr Leid zu überwinden. So entsteht ein kosmisches Bewusstsein. Die umfassende Liebe öffnet unser Herz und wir gelangen in die Dimension der umfassenden Liebe. Dann leben wir in Gott.

Wir sollten uns nicht auf dem Weg des Handelns energetisch verbrauchen. Wir sollten uns auch als Arbeiter für eine glückliche Welt in uns, unserer Ruhe und im Sein zentrieren. Wir sollten immer wieder in die Ruhe zurückkehren, unsere Batterien aufladen. Wir sollten in unserem persönlich richtigen Gleichgewicht von ruhendem Sein und aktivem Handeln leben.

Ein Karma-Yogi (Bodhisattva, Weltretter) lebt im Licht (im Sein) und in der Liebe (im Handeln) gleichzeitig. Er lebt alles im richtigen Moment und auf die richtige Weise. Die Verbindung von innerem und äußerem Glück ist schwierig. Wenn wir für eine glückliche Welt kämpfen, sehen wir normalerweise unseren jeweiligen Gegner als eine Inkarnation des Bösen. Das mag für eine kurze Zeit hilfreich und unvermeidlich sein. Es verspannt uns aber innerlich. Wir sollten deshalb alle Gegner immer wieder geistig in uns auflösen und zur inneren Harmonie finden. Das geschieht, indem wir ihnen Licht senden, ihnen verzeihen, sie als innerlich leidende Opfer eines unweisen Weltsystems erkennen und sie letztlich als entwicklungsbedürften Teil unseres Selbst sehen.

Jesus hat dafür den Weg der Feindesliebe entwickelt. Wir grenzen uns zwar äußerlich klar gegen das Böse auf der Welt ab (die selbstsüchtigen Kapitalisten, die fehlgeleiteten Politiker, die unweisen Mitmenschen) und führen es auf den Weg des Guten, soweit wir es vermögen. Innerlich lassen wir aber kein Wesen aus unserer Liebe herausfallen. Ich orientiere mich am Weg der spirituellen Mutter, die auch ihre bösen Kinder liebt und letztlich eine glückliche Gesamtfamilie anstrebt. Eine positive Erziehung geschieht, in dem wir ein positives Glücksvorbild sind und uns mit dem Guten (der Weisheit) in den schlechten Menschen verbünden. Denn kein Mensch ist nur schlecht. Jeder Mensch besteht aus guten und nicht so guten Anteilen. Wir sind also Mütter und Väter der Welt. Wir wünschen das Glück aller Wesen. Wir wünschen insgesamt eine glücklichen Welt.

 

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