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*Geist (4)* - Unruhe und Einbildung



"So wie Hitze untrennbar mit Feuer verbunden ist, so ist auch Unruhe nicht vom Geist zu trennen. Sie macht den Geist ruhelos. Diese Unstetigkeit verursacht Ashanti, das Fehlen von Seelenfrieden.

Die Möglichkeit zur Unrast ist der Geist selbst. Nichts anderes als dieser schwankende Geist ist die Welt. Der Geist ist kein Geist mehr, wenn die Unstetigkeit verschwindet. Der Geist hört auf zu sein, wenn er dieser Unrast beraubt ist.

Durch die Möglichkeit des Schwankens richtet der Geist Schaden an. Die Unrast ist Mara, Satan. Diese Unrast hat Vishwamitra in Versuchung geführt. Diese Unrast bringt den Rückschlag für den strebenden Aspiranten.

Sobald Unstetigkeit einsetzt, tauchen verschiedene Vorstellungen auf.
Vorstellung und Unstetigkeit gehören zusammen. Die Vorstellung ist ebenso gefährlich wie die Unstetigkeit. Die Unstetigkeit bewegt den Geist. Die Vorstellung mästet den Geist. Geist ohne Unstetigkeit und Vorstellung ist einfach null.

Unstetigkeit und Vorstellung sind die beiden Samen des Geistes.
Unstetigkeit ist der Brennstoff. Vorstellung ist das Feuer. Das unaufhörliche Feuer der Vorstellung wird durch den Brennstoff der Unstetigkeit aufrechterhalten. Wenn der Brennstoff der Unstetigkeit weggenommen wird, erlischt das Feuer der Vorstellung. Der Geist wird still. Er wird in die Quelle, den Atman, zurückgezogen."

*Aus*: "Göttliche Erkenntnis", Geist

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*Aus*: "Göttliche Erkenntnis"
von Swami Sivananda

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