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Die universellen Gesetze (aus dem Kybalion)

Die universellen Gesetze

"Die Lippen der Weisheit sind nur für die Ohren des Verstehens geöffnet."

Unserer Existenz liegen bestimmte rahmengebende Prinzipien zugrunde. Wenn wir diese Prinzipien, die „universellen Gesetze“, verstehen, können wir lernen, uns als Teil des Ganzen wahrzunehmen, die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und zu mehr Lebensfreude, Klarheit und Effizienz zu gelangen.


» Die Spielregeln des Lebens

» Uraltes Wissen

» Die wichtigsten universellen Gesetze

» Das Gesetz des Rhythmus

» Das Gesetzt der Polarität

» Das Gesetz der Schwingung

» Das Gesetz der Resonanz

» Das Gesetz der Entsprechung

» Das Gesetz von Ursache und Wirkung

» Das Gesetz der Mentalität

» Alles ist eins

» Die Anwendung im Alltag




Die Spielregeln des Lebens


Betrachten wir einmal das Leben, das Universum, die Existenz an sich als ein Spiel ... Verstehen wir die Spielregeln? Wissen wir um die Gesetzmäßigkeiten, und vor allem, können wir sie anwenden? Oder fühlen wir uns ungerecht behandelt, vom Leben gelebt, anstatt Schöpfer zu sein, und als Opfer der Umstände?
Auch ein Spiel können wir nur erfolgreich spielen, wenn wir die Spielregeln kennen und wissen, wie wir sie anwenden können. Niemand teilt uns bei der Geburt die Spielregeln des Lebens mit, aber wir können sie im Lauf unseres Lebens erlernen, wenn wir aufmerksam und achtsam sind.




Uraltes Wissen


Das Wissen um die grundlegenden Wahrheiten ist uralt. Hermes Trismegistos, der geistige Vater der Alchemie, hat sie vor tausenden von Jahren auf einer Smaragdtafel für die Nachwelt festgehalten. Einst Geheimwissen und nur für Eingeweihte verständlich, liegt uns heute der gesamte Schatz der Weisheit vor, anwendbar und verständlich für jede/n, der/die sich darauf einlassen möchte. Er ist wie ein Geländer zum Festhalten und ein unglaubliches Werkzeug, um die eigenen Visionen zu verwirklichen.
Die Alchemisten suchten den „Stein der Weisen“, um unedle Metalle in Gold zu verwandeln. Dahinter steckt nicht mehr und nicht weniger, als unsere eigene Vervollkommnung durch Reinigung, Trennung, Neuverbindung. Die Anwendung dieser Prinzipien erfordert allerdings, dass wir uns selbst anschauen, dass wir bereit sind, uns uneingeschränkt einzulassen, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und die Veränderung, das Wesen des Lebens, anzunehmen.



Die wichtigsten universellen Gesetze


Die wichtigsten dieser Prinzipien möchte ich hier vorstellen, um einen Einblick in die grenzenlose Weisheit zu geben, die unserer Schöpfung innewohnt. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, wird den Pfad finden ...




Das Gesetz des Rhythmus


Alle Dinge haben ihre Zeit, alles kehrt auf die eine oder andere Art wieder, verändert zwar, aber rhythmisch. Die Jahreszeiten, Ebbe und Flut, Schöpfung und Zerstörung, Tag und Nacht, unser Herzschlag, unser Atem. Fließen wir mit diesem Rhythmus, fällt uns das Leben leicht, versuchen wir uns dagegen zu sträuben, ist das ermüdend und kostet uns viel Energie.




Das Gesetz der Polarität


Alles, was existiert, hat ein Gegenteil. Wir sagen: „Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten“, und beziehen uns damit auf genau dieses Prinzip. Es gibt Hell und Dunkel, Leben und Tod, Liebe und Hass, Mut und Furcht, Wärme und Kälte ... Es gibt immer zwei Seiten der Wahrheit, und beide widersprechen sich. Das ist das große Geheimnis der Weisen, der kosmische Witz, der uns in den Wahnsinn treiben kann, uns jedoch auch grenzenloses Verständnis ermöglicht, denn beide Pole sind im Grunde nur extreme Ausprägungen ein und derselben Sache.




Das Gesetz der Schwingung


„Nada Brahma“ – Die Welt ist Klang. Dieses Prinzip besagt, dass alles in ständiger Bewegung ist, dass alles schwingt, alles klingt, auch wenn wir es mit unseren Ohren, die nur auf eine geringe Frequenzbreite ausgerichtet sind, nicht unbedingt zu hören vermögen. Stillstand ist Tod ... Wenn wir dies begreifen, verstehen wir, warum Loslassen so wichtig ist. Nichts ist von Bestand; versuchen wir an etwas festzuhalten, hindern wir das Leben daran, sich zu manifestieren.



Das Gesetz der Resonanz


„Gleich zu gleich gesellt sich gern“ ist unser Sprichwort für dieses Prinzip, das auch als das Mysterium der Spiegel bezeichnet wird. Es bedeutet, dass wir im Außen all das anziehen, was wir in uns tragen. Herrschen Chaos und Leid um uns herum, gibt uns das die Gelegenheit, unser eigenes Chaos und Leid im Innern anzuschauen und aufzulösen. Dann wird sich auch das Außen verändern. Immer, wenn wir uns über etwas an einem anderen Menschen ärgern, zeigt uns das direkt und ohne Umwege, wo wir etwas bei uns selbst verleugnen, verdammen oder nicht hinsehen wollen. Eine schwere Lektion, die zu wahrer Selbsterkenntnis und Demut führt.




Das Gesetz der Entsprechung


„Wie oben, so unten“ heißt es auf der Tabula Smaragdina, jener bereits erwähnten Smaragdtafel. Auch hier ist das Mysterium der Spiegel angedeutet, aber vor allem, dass wir im Kleinen finden, was wir im Großen sehen, und umgekehrt. Wie es in unserem Heim aussieht, deutet auf unseren inneren Zustand hin. Die augenblickliche Lage der Welt ist eine Manifestation im Großen für das, was in unseren Familien im Kleinen passiert. Dieses Prinzip erklärt auch, warum z.B. Irisdiagnose funktioniert und wieso es Fuß- und Handreflexzonen gibt. Es steht auch hinter der Ähnlichkeit eines Atoms mit unserem Sonnensystem. Mittlerweile spricht man auch in wissenschaftlichen Kreisen vom „holografischen Universum“ – das Gesetz der Entsprechung weist seit Jahrtausenden auf diese Wahrheit hin. Wir beginnen gerade erst, sie zu begreifen.



Das Gesetz von Ursache und Wirkung


Alles, was ist, hat eine Ursache, und alles, was ist, ist wiederum Ursache für etwas darauf Folgendes. Jede Folge ist zugleich Impuls für etwas Neues und umgekehrt. Thomas von Aquin hat Gott als die erste Ursache bezeichnet. Wenn wir im metaphysischen Sinne Gott als Alles-was-Ist erkennen, verstehen wir, was gemeint ist. Wenn wir begreifen, dass all unser Tun eine Folge hat und ist, lernen wir, mehr Verantwortung zu übernehmen.




Das Gesetz der Mentalität


Am Anfang war das Wort, das Wort aber ist Manifestation des Gedankens. Am Anfang war also der Gedanke. All unserem Tun eilt der Gedanke voraus. Dieses Prinzip besagt, dass die gesamte Schöpfung, alles, was ist, Manifestation eines Geistes ist und somit unsere Gedanken Schöpferkraft haben. Meditieren wir über den Satz: „Die Welt ist das, was ich von ihr denke“, kommen wir dieser Wahrheit nahe. Als Teil des Ganzen können wir auch nur einen Teil des Ganzen begreifen, bis wir uns in die Einheit begeben und verstehen:




Alles ist eins


Ich bin ein Teil von Gott, Gott ist ein Teil von mir. Wir sind alle miteinander verbunden. Die Physik der kleinsten Teilchen hat mittlerweile festgestellt, dass alles aus dem gleichen Material besteht. Wie können wir noch hassen, zerstören, bewerten, (ver)urteilen, beneiden, Tierversuche machen, verletzen, wenn wir erfahren und begriffen haben, dass wir alle eins sind? Mitakuye oyasin, sagen die Lakota, „alle meine Verwandten“, und meinen damit Bäume, Tiere, Wasser, Steine ... „Tu, was Du willst, und schade niemandem“ heißt ein alter Grundsatz der Hexen.



Die Anwendung im Alltag


Das Wissen um diese Dinge ist nur sinnvoll in der Anwendung. Wissen, das keine Anwendung findet, ist nutzloser Ballast. Die Anwendung jedoch ist nicht immer leicht, da wir durch unsere verletzten Kinderseelen hindurchgehen müssen, um zurück zur Liebe zu finden und zu erkennen, dass wir in unserer so genannten „Zivilisation“ vielfach den Bezug zu diesen einfachen Wahrheiten verloren haben.
Wenden wir diese Prinzipien wieder an, verändern wir die Welt. Begreifen wir diese Gesetze und ihre fortdauernde Bedeutung für unsere Existenz, heilen wir uns und damit das Ganze. Auf der anderen Seite der Polarität warten die Harmonie und der Einklang auf uns.

„Es ist genug für alle da!“

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