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Die Stille der Weihnachtszeit...

... ist einfach zum genießen schön !

Heiligabend mit Kerzen, leckerem Essen, Überraschungen in buntem Papier, gutem Rotwein und überhaupt einem wunderbaren Abend ist vorbei - aber die Stimmung von Zeit, Raum für alles Mögliche, Fülle und Wärme ist immer noch da :o)

Mein Yoga habe ich die letzten beiden Tagen vernachlässigt. Hm, aber nach den Feiertagen - sprich morgen geht es wieder weiter. Mein Entgiftungswässerchen nehme ich brav. Inzwischen habe ich mich an die 1,5 l Wasser sogar gewöhnt und entwickle Durst. Ganz was Neues ;o)

Nachdem die Welt nun doch nicht untergangen ist, bin ich mal wieder ganz in meinen Wunschträumen von Dingen die ich ausprobieren möchte. Die Welt erscheint mir immer ungeheuer bunt und irgendwie aufregend. Es gibt so viel Interessantes...
Im Moment ist mein Haus mein Hauptprojekt. Ich bin dabei es neu zu gestalten und immer noch am Ausmisten.
Mein Traum ist es - meine Umgebung heller und "pinker" zu gestalten. Der wunderbare Shabby-Chic lässt mir das Herz aufgehen und erinnert mit an etwas, das ich nicht mehr greifen kann. Es fühlt sich einfach vertraut an, aber ich weiß nicht warum. Spannend und schön. Also heißt es für mich: Kissen nähen (nach ewiger Zeit mal wieder), einen neuen Überwurf für die Couch (Hund sei Dank) nähen/besorgen, Umstellen, Ausmisten. Es ist spannend, wenn ich mein Umfeld ändere - erfinde ich mein Leben irgendwie neu und dann doch nicht.
Manchmal bin ich wie das Äffchen, dass aus einem kleinen Astloch das darin versteckte Salz angelt. Es hält das begehrte Salz fest in seinem Händchen, aber mit der Faust kommt es aus dem Loch der Öffnung nicht mehr los - und hängt fest. Und schimpft. Dabei braucht es für die Freiheit nur die Faust zu öffnen. Dann kann des die Hand herausziehen und davonlaufen. So aber wird es von den Eingeborenen gefangen - und erst da lässt es los. (Die Eingeborenen lassen das Äffchen übrigens wieder laufen, wenn es ihnen den Weg zu einem Wasservorrat gezeigt hat)

Das Ausmisten ist für mich im Moment wie das Loslassen des Salzes. Ich möchte viele Dinge gerne behalten, aber es ist einfach notwendig die Hand zu öffnen und Dinge gehen zu lassen. Sonst bleibe ich stehen. Und wenn ich die Hand nicht öffne und Dinge gehen lasse und nur jammere kommt meist irgendeine Komplikation (Krankheit, Widrigkeit...) die mich dazu zwingt.

All das finde ich auch in der Ayurvedischen Psychotherapie wieder. Dort ist die Ausrichtung zu einem positiven Lebensgefühl immer unser Ziel. Wie Frawley so wunderbar sagt: "Wir sollten nicht länger versuchen, unsere Schmerzen zu überwinden, sondern Freude fördern."

Denn wenn wir ein positives Lebensgefühl schaffen, dann resultiert daraus automatisch eine positive Lebensdynamik die uns zu der göttlichen Kraft führt, die in Allem wohnt.


Das alles bedeutet nicht, nur auf die oberflächlichen Freuden zu bauen, aber es heißt auch nicht auf Freude im Allgemeinen zu verzichten. Sondern mit Rajas - durch ein eigenes Aufrütteln und Verändern - vom Tamas zum Sattva zu kommen. Und dieses Rütteln empfinde ich einerseits als wun-der-schön und andererseits als ungeheuer anstrengend.

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