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Menschen erschaffen sich selbst Unannehmlichkeiten und Elend. Gebt alle Arten von Angst auf. Erhebt euch wie ein Löwe. Zieht Mut aus eurem Inneren. Es gibt Menschen, die sind so ängstlich, dass sie sich Nachts nicht rühren. Selbst wenn sie in der Nacht eine Katze sehen, beginnen sie zu zittern.

Furchtlosigkeit ist eine wichtige Eigenschaft für einen spirituellen Aspiranten. Alle Ängste sind imaginär. Sie habe keine wahre Grundlage. Wenn ihr ernsthaft nachdenkt, werden sie hinwegschmelzen wie Schnee in der Sonne.
Stellt euch vor, dass ein Tiger oder ein Löwe auf euch zukommt und ihr euch ihm stellen müsst. Stellt euch vor, dass ihr vor den Lauf eines Maschinengewehres gestellt werdet und dass ihr genau jetzt in die Luft gesprengt werdet. Zieht jetzt Mut (aus eurem Innern; d.Ü.). Denkt an die Verse des zweiten Kapitels der Bhagavad Gita. Sie handeln von der Unsterblichkeit der Seele. Denkt wieder und wieder an die heiligen Verse der Avadhut Gita. Ihr werdet Mut bekommen - wenn auch möglicherweise nicht augenblicklich. Ihr werdet feststellen, dass ihr allmählich an Mut gewinnt.

Denkt ständig, dass ihr der atman seid, das Selbst. Schrittweise werdet ihr großen Mut entwickeln. Sorgen und Angst sind furchtbare Kräfte in uns. Sie vergiften die Quellen des Lebens; sie zerstören Harmonie, Vitalität und Lebenskraft. Gedanken der Heiterkeit, Freude und des Mutes sind heilend und besänftigend. Seid immer heiter. Lacht und lächelt immer.

Sowenig wie die Dunkelheit in der Gegenwart des Lichtes existieren kann, sowenig kann Furcht in der Gegenwart von Selbstverneinung oder Selbstverwirklichung oder in der Gegenwart von Mut existieren. Zeigt einen unerschrockenen Geist, Unerschrockenheit und Mannhaftigkeit. Fasst einen festen Entschluss: "Ich werde sterben oder das Selbst verwirklichen." Gebt die Vorstellung auf, dass ihr der Körper seid. Furchtlosigkeit ist ein Merkmal eines befreiten Wesens.


*Aus*: "Göttliche Erkenntnis"
von Swami Sivananda

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