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Die Atmung ist etwas, das normalerweise von ganz alleine funktioniert. Viele Menschen atmen jedoch zu schnell und oberflächlich. Bei Asthma ist die flache Atmung ein Problem, das mit den Atembeschwerden einhergeht und diese in Wechselwirkung noch zusätzlich verstärkt. Gerade Asthmatiker können daher von einer bewussten und gezielten Tiefenatmung profitieren – die auch mit Yoga geübt und verinnerlicht werden kann.

Unter welchen Beschwerden leiden Asthmatiker?


Asthma ist eine chronische Erkrankung der unteren Atemwege, bei der diese dauerhaft in Abwehrbereitschaft sind und sich durch bestimmte Reize häufig entzünden. Die überempfindlichen Bronchien eines Asthmatikers reagieren mit krampfartiger Verengung und einem Anschwellen der Schleimhäute auf eigentlich harmlose Reize, so dass die Atemluft nicht mehr ungehindert ein- und ausströmen kann.


Da als Folge vor allem das Ausatmen erschwert wird, verbleibt immer mehr verbrauchte Luft in der Lunge und der Platz für unverbrauchte „frische Luft“ nimmt ab. Der Atemnot und den Engegefühlen in der Brust versuchen Asthmatiker aus Angst dann meist mit schnellerer, flacher Atmung entgegenzuwirken. Dies verstärkt den Sauerstoffmangel jedoch nur und verstärkt die Symptome.


Wie kann Yoga dabei helfen, diese Beschwerden zu lindern?


Asthma-Patienten wird oft das Einüben von Atemübungen und Entspannungstechniken empfohlen, um die Atmung besser kontrollieren und Anfälle als etwas weniger angsteinflößendes empfinden zu können. Auch die regelmäßige Ausübung von Yoga hat sich in diesem Sinn als wirksame Methode erwiesen um die Beschwerden zu lindern und eine bewusste und tiefere Atmung zu erlernen. Hinzu kommen dabei sogar noch die positiven Effekte der sportlichen Betätigung auf die Atemmuskulatur. Gemäß den jeweiligen gesundheitlichen Kapazitäten und der Absprache mit dem behandelnden Arzt kann Yoga dann auch ganz gezielt dosiert und eingesetzt werden. Dabei sollte beim Üben immer ein Notfallspray griffbereit sein, falls es doch einmal durch die Belastung zu einem Anfall kommen sollte. Möglicherweise ist als Folge auch die Dauermedikation neu einzustellen – hier klärt der Besuch beim Arzt auf. Fragen zur Medikation bei Asthma beantwortet auch die Europa Apotheek mit ihrer Therapiebegleitung.


Yoga führt durch die Konzentration auf die Übungen in Fällen von Nervosität und Anspannung dazu, dass der Übende sich deutlich entspannen kann. Ähnliches geschieht bei Asthmakranken. Die tiefere und ruhigere Atmung bei der Ausübung kann, einmal erlernt, auch bald im Alltag eingesetzt werden. Die Atmung wird generell als etwas Kontrollierbares empfunden und belastenden Situationen kann mit mehr innerer Ruhe und Gelassenheit entgegengesehen werden.


Auch auf einer rein physiologischen Ebene haben sich in medizinischen Untersuchungen positive Effekte auf die Atemmuskulatur gezeigt. Mit der regelmäßigen Ausführung bestimmter Yogaübungen können zum Beispiel die vorderen Muskelgruppen im Brustkorb gestreckt und entspannt werden. So führt eine Übung wie die „Kobra“, bei der auf dem Bauch liegend der Oberkörper angehoben wird, letztlich zu einer bewussteren und auch tieferen Atmung.


Dass man auch mit Yoga-Übungen Asthma nicht kurieren kann, muss erwähnt werden. Aber als ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Therapie lassen sich Yoga-Programme sehr gut einsetzen, um die Lebensqualität der Betroffenen deutlich zu steigern.

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