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30 Minuten und kein TON in Sicht...

Tag 100+1 :)

Heute konnte ich gar kein Kästchen mehr ausmalen da mein Plan ja erfüllt und somit GEfüllt  ist.. und das beste ist, dass es tatsächlich zu funktionieren scheint.

Die nörgeligen Stimmen die mich so oft versucht haben zu überreden: „Neeee kein Yoga heute morgen!!“ sind verstummt.. Der innere Schweinehund wird momentan scheinbar von meinen Mitspielern "Motiviation" und "Begeisterung" weggesperrt.

Aber, dass mein Wecker heute schon um 6 Uhr klingelte war echt hart… Hab ihn schnell noch 5 minuten vorgedreht und bin dann um 6.05 Uhr ins Bad getaumelt. Laut Wetterbericht wird heute mal Sommer…*juuuhuuu*

Ich könnte mein leuchtend rotes Sommerkleidchen anziehen....!? Habs mir im Juni in Ravensburg gekauft und seither nicht anziehen können da es nie sooo heiß war… (ja über Kleider nachdenken klappt schon so früh ;o)

Und so stand ich vor der ersten Herausforderung des Tages: für das kurze Sommerkleidchen MÜSSEN die Beine frisch rasiert sein! – Habt ihr schon mal morgens um 6.07 Uhr halb Bewusstlos die Beine rasiert?! Ich nicht – und ich weiß jetzt auch warum..  huiui… hat aber doch noch geklappt.. doch es war echt mühsam alles zu sehen – die Augen sind noch sooooo schwer *gäähn* - schnell Zähne putzen, duschen, Make-up, Haare fönen.. Jogginganzug an und dann RAUS an den Teich!

Hhhhmmmmm tut die frische Luft gut! Ich atme tief durch und bestaune den strahlend blauen Himmel, eine weiße Schäfchen Wolke und den Mond, der noch deutlich klar zu sehen war und mich dran erinnerte, dass es erst 6.40 Uhr ist.

Ich beginne mein neues Yoga-Programm… Schwerpunkt: Der ATEM LENKT die Bewegung.. Sprich: ERST einatmen, DANN bewegen, den Ausatmen ca 2 Sekunden lang kommen lassen und erst DANN bewegen…Der Unterschied ist deutlich spürbar.. Ich achte zwar schon immer darauf, dass ich mich bewege wenn ich atme (und nicht atme, wenn ich mich bewege).. aber SO achtsam habe ich bisher noch nicht geübt.

UND es ist für mich die bisher beste Übung, meine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen… was mir äußerst schwer fällt.. zu viele Dinge schwirren immer in meinem Kopf umher und brauchen Beachtung :)

Wenn ich ganz bewusst auf meine Atmung achte, (was grad echt viel Konzentration kostet) sie aber dennoch fließen lasse ohne sie zu beeinflussen und mich DANACH erst bewege… das ist eine ganz tolle, intensive und für mich neue Erfahrung der Asanas.

Die größter Herausforderung in dem neuen Programm ist allerdings das TÖNEN… Ich hab ihm erzählt, dass ich sehr gern Mantren singe und Töne, aber eigentlich NUR wenn mich niemand hört – sprich während dem Auto fahren oder so  :)

In meinen Kursen beginne ich die Stunde auch damit, dass wir einen Laut-Tönen… aber da ist einfach noch eine Hemmschwelle.. ich fühle mich noch nicht so wohl damit und das stört mich.

Tja – jetzt hab ich den Salat ;o) JETZT muss ich jeden Morgen draußen im Garten tönen…*hmpf* :-/

Im Lotossitz die Arme auf Schulterhöhe heben und ausatmend ein „O“ tönen und dabei ähnlich wie im Drehsitz zur rechten und anschließend zur linken Seite drehen… Abschließend die Arme Ausatmend auf ein „mm“ nach unten nehmen.

Gestern und heute war es allerdings ein ganz ganz leises, wackliges und schüchternes „ooooooooo“ und „mmm

Trau mich noch nicht recht laut zu tönen…weiß auch nicht recht… das muss sich echt noch entwickeln. Das stört mich!!! Was ist denn bitteschön schlimm dran einfach ein „O“ zu tönen – laut, deutlich, klar „OOOOOO

Nein… es geht nicht… ABER *seufz*auch das werde ich bestimmt irgendwann hinbekommen....

Schritt für Schritt…

 

Immerhin hab ich es gestern und heute schon hinbekommen NOCH früher aufzustehen und 30 Minuten Yoga zu üben! Statt 15 wie in den letzten 100 Tagen… Also immer schön eins nach dem anderen.

 

Jetzt freu ich mich erst mal auf das bevorstehende Wochenende! Besuche einen Workshop mit Anna Trökes – hab sie Anfang des Jahres das erste mal erleben dürfen und ich bin absolut begeistert von ihr. Eine ganz ganz tolle Persönlichkeit! Sie strahlt eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus und wirkt auf mich so sympatisch und natürlich, als wäre sie eine Freundin… Ihr Unterrichtsstil gefiel mir sehr und ich bin gespannt wie es mir nach diesem Wochenende ergeht.

Das Thema ist „Harmonisierung der Chakren“ – absolut passend für mich, da ich doch in den letzten 10 Wochen mit meinen Schülern jedes einzelne Chakra durchgearbeitet habe…Zu jedem Chakra Text vorgelesen, Atem- und Körperübungen sowie Meditation zum Aktivieren des entsprechenden Chakras usw.

Es ist also ein perfekter Abschluss für MICH zu meinem Kursthema „Die 7 Chakren“

Habe mit Eva, eine ganz ganz Liebe die ich in meiner Yogalehrerausbildung kennen gelernt habe, und inzwischen so lieb gewonnen habe, ein Zimmer gebucht und freue mich riesig sie wieder zu sehen! Das wird garantiert klasse. Viiiiiel zu erzählen, viel zu lachen, viiiel Yoga und wenig Schlaf J Und das tollste ist : das Wochenende drauf seh ich sie gleich wieder weil ich bei ihr meine 100-Tage-Belohnung bekomme =)

 

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Kommentar

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Kommentiert von Sarah am 23. August 2011 um 10:10am

Hi Silke,

 

... der Atem lenkt die Bewegung... daran arbeite ich auch gerade und es macht einen riesigen Unterschied.

Wie lehrst du dies in denen Yoga-Kursen? Ich finde es schwierig dies zu lehren und richtig rüber zu bringen...

 

Das hier habe ich vor einigen Wochen in einem Blog gelesen. Seitdem geht mir der Satz nicht mehr aus dem Kopf:

I first came to my yoga mat with the idea that achieving the most difficult of poses was the end goal, but I was amazed to learn that it is the linking of breath to movement that advances one's practice.

 

Viele liebe Grüße!

Sarah

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