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Pesta - Eine Schule, die keine Schule war ...

Pesta ist das Kürzel für "Centro Experimental Pestalozzi", einem alternativen Kindergarten- und Schulprojekt (Primar- und Sekundarstufe), mit besonderem Schwergewicht auf Erwachsenenbildung, horizontaler Teamarbeit statt autoritärer Strukturen und intensiver Elternarbeit.
Der "Pesta" entstand im Jahr 1977 aus der persönlichen Entscheidung des Ehepaars Mauricio und Rebeca Wild, die spontanen Aktivitäten der eigenen Kinder in einer natürlichen, kulturellen und entspannten Umgebung - ohne formelle offizielle Auflagen - zu gewährleisten. Dieser Ansatz fand zunehmend Interesse im Umkreis der Wilds. Die Anzahl der 3- bis 18-jährigen Kinder und Jugendlichen, die täglich diese vorbereite Umgebung nutzten, stabilisierte sich im Laufe der 29 Jahre des Bestehens der Schule auf rund 180 und wurde im Jahr 1989 vom ecuadorianischen Kultusministerium als "Ecuadorianische Grunderziehung ohne Unterrichtspläne, Benotung und Klassen" vollständig anerkannt.

Teil 1


Teil 2


Teil 3


Diese langjährigen Erfahrungen im nicht-direktiven menschlichen Umgang und Beziehungen zwischen Erwachsenen und Heranwachsenden ermöglichten wichtige Einblicke in die Gesetzmäßigkeiten von Lebensprozessen, von Überlebensbedürfnissen und den notwendigen Bedingungen zur Verwirklichung des menschlichen Potenzials. Sechs Bücher von Rebeca Wild in deutscher Sprache (manche davon sind auf englisch, niederländisch, spanisch und italienisch erschienen) dokumentieren einige aus dieser Erfahrung erwachsenen Reflexionen.

Teil 4


Teil 5


Teil 6


Teil 7


Teil 8


Teil 9


Teil 10


Gravierende wirtschaftliche und soziale Veränderungen im Land, die im Jahr 2000 eskalierten und zunehmend geeignete Beziehungen zwischen Eltern und Kindern behinderten, bewirkten eine wachsende Tendenz zum Delegieren der elterlichen Verantwortungen. Aus diesem Grund wurde nach langen Erwägungen das "Centro Experimental Pestalozzi" im Jahr 2005 geschlossen. Unter dem Schutz der legalen Figur der "Fundación Educativa Pestalozzi" werden seitdem neue Grundlagen geschaffen, auf denen ein geeignetes soziales Umfeld für Erwachsene und Heranwachsende entstehen und die Familie wieder als Ausgangspunkt und Zentrum der Arbeit wirken kann.

Teil 11


Teil 12


Dieses Blog enthält Ausschnitte einer DVD, die ich persönlich von Rebecca und Mauricio Wild für 40 € käuflich erworben habe und sie unterliegt keinem Copyright. Sie kann zu einem Preis ab 29.90 € käuflich im www.docushop.at erworben werden.

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Kommentar

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Kommentiert von Jens am 24. Juni 2008 um 3:59pm
Namaste!
Hallo liebe Erika-Ha. - Der Pesta war insgesamt 27 Jahre aktiv. Leider war ich nie im Pesta als Gast. Aber ich kenne Rebeca und Mauricio Wild persönlich und - ehrlich gesagt - sie sind sicherlich nicht erfreut, dass ich diesen Blog hier mit meinen Videos aus meinem ersten Ning Netzwerk - was ein privates Netzwerk ist - hier gepostet habe. Als ich Rebeca persönlich auf einem ihrer Seminare mitteilte, dass ich dabei ein Buch über "ihre" Pädagogik zu schreiben, war sie diesem Vorhaben gegenüber sehr abgeneigt. Beide wehren sich gegen jeglichen Star- oder Prominentenkult und behaupten, dass sie keine neue Pädagogik ins Leben gerufen haben. Rebeca hat etliche Bücher geschrieben. Ich kann dir gern eine Auflistung zu kommen. Die Lebensläufe der Kinder, die den Pesta besucht haben, kommen darin nicht vor - aus Respekt vor den Kindern. Die Bücher handeln über die Arbeit im Pesta, den Umgang mit einander und generell über das Thema: Respekt vor Lebensprozessen.
Om Shanti Om
Kommentiert von Devaki Erika-Ha am 24. Juni 2008 um 9:10am
Namaste
Hallo Jens,
ich habe mir gestern gleich alle Videos angeschaut, es ist ein sehr beeindruckendes Experiment - vielen Dank!
1977 also Beginn und Anwachsen der Kinderzahl auf 180 während der folgenden ca. 30 Jahre. Du hast ja auch erwähnt, dass die Wilds oder Rebecca W. Bücher geschrieben haben bzw. hat, vermutlich sind darin individuelle Entwicklungen und Lebensverläufe einiger Kinder geschildert, die bis ins Erwachsenenleben reichen? - Warst Du selbst auch in Ecuador?
Herzliche Grüße, Erika-Ha - Om Shanti Om -

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