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Dieser Eintrag hat zwar jetzt nicht direkt etwas mit Yoga zu tun eher damit seine eigenen Ängste zu überwinden.
Als Kind und Jugendliche waren meine Freunde und ich oft im Schwimmbad auf dem Sprungturm. Ich bin dabei nie höher als vom 5 m Brett gesprungen. Trotzdem hat es mich immer geärgert, dass ich nie von 7,5 m bzw. von 10 m gesprungen bin. Mittlerweile wollen meine Kinder selbst auf den Sprungturm und springen bereits vom 3 m Brett. Gestern wollten Sie unbedingt zu einem richtigen Sprungturm fahren und vom 5 m Brett springen. Das war für mich die Gelegenheit meine eigenen Ängste zu überwinden und das Projekt 10 m in Angriff zu nehmen.

Gesagt getan. Die Kinder haben aufs zweite Mal den 5 Meter Sprung gewagt und ich kann den 7,5 m Sprung verbuchen.

Ich finde es wichtig immer wieder seine eigene Komfortzone zu verlassen und etwas zu machen was einem Unangenehm erscheint oder eher Angst macht. Es geht mir nicht um gefährliche Aktionen sondern eher darum die eigene Bequemlichkeit zu überwinden bzw. die eigenen ausgetretenen Pfade ein bischen zu verlassen. Manchmal führt das auch dazu, dass man wieder einen ganz andere Sichtweise auf bestimmte Verhaltensmuster erhält und sich wieder neu einjustieren kann.

Auch meine erste Yogastunde war ein Schritt aus dem Komfortbereich. Natürlich hatte ich vorher meine Zweifel. Was werden da wohl für Leute sein? Werde ich die Asanas überhaupt machen können. Sind alle Anderen viel besser, geübter, gelenkiger...? Soll ich vielleicht nicht erst lieber nächste Woche mit Yoga beginnen...? Nach dem ersten Mal waren meine Zweifel zerstreut und ich empfinde jede Yogastunde als eine Bereicherung für mein Leben.

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Kommentar

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Kommentiert von Tom am 15. November 2009 um 11:12am
ich erzähle auch nicht jedem, dass ich Yoga mache...
Kommentiert von Herbert am 15. November 2009 um 10:34am
Herzlichen Glückwunsch zu dem Sprung. Ich bin in meiner Jugendzeit max. vom 3 m Brett gesprungen.
Mich hat es Überwindung gekostet eine Yogaschule (wenn auch nur für 1 1/2 Jahre) zu besuchen,
bzw. kundzutun, dass ich Yoga übe.
Hier in der nordpfälzischen Provinz "macht" der "Mann" kein Yoga."Das ist was für Frauen und Kranke."

Herzliche Grüße
Herbert

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