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Apsara's Blog (24)

Das Leben ist ein Gespräch zwischen allem Lebendigen.

„Wir sind eine Menschenkette. Die Toten gaben den Lebenden, und die Lebenden müssen einander geben, und wir müssen die Zukunft der Ungeboren sichern. Ein tröstlicher Gedanke. Wenn ich jetzt in meiner Gegenwart, zerrissen bin oder verwirrt, dann weiß ich wenigstens, dass ich einen Platz in der Zeit habe. Ich bin Teil dieser Kette. Wir besitzen ein paar Gedankenschnipsel von den Mayas. Ich finde, der schönste davon ist:

„Das Leben ist ein Gespräch zwischen allem Lebendigen.“

© Rita Mae… Weiter

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Jump into the dangerous current oft the river by Master Taisen Deshimaro


« Jump into the dangerous current oft the
river, into civilization. Do not run away
or hide in the mountains. Withdraw,
but know how to return to others. »
Master Taisen Deshimaro

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The flower exists because suffering exists

If I know that love is myself
and that pain is also myself,
that understanding is myself and suffering too,
then I will be mindful.
I will not suppress my own suffering
Because I know that I can transform it into a flower …
The flower exists because suffering exists.
Thich Nhat Hanh

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Ich wünsche dir das jemand zurück tritt von Ilona M. Duerkop

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Ich wünsche dir, dass jemand zurück tritt und

inne hält.

Um dich wirklich zu sehen.

In einem bestimmten, kurzen Augenblick,

der normalerweise unbemerkt vorüber geht.

Jemand der der Postbote sein kann.

Die Kassiererin bei ALDI,

oder die Verkäuferin an der Frittenbude.

Jemand der deinen Weg kreuzt,

beim joggen im Wald,

an der Milch - und Joghurt Theke im

Supermarkt.

Der Wagen neben dir an der… Weiter

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Der Tag kam auf die Welt von Ilona Duerkop

Der Tag kam auf die Welt
und trippelte umher,
schon in Kinderschuhen,
noch ehe es acht Uhr morgens war.
Dabei war er gerade geboren.

Gegen Mittag war er schon so groß,
das ich zu ihm aufschauen musste.

Am Abend war er wieder klein geworden,
der Terminkalender flattert auf und zu

und ich hatte gewonnen ...

aber was?
© Ilona Duerkop

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Damals von Jan Skacel

Damals wußte ich wo der Herrgott seine Fenster hat

Wenn er am Abend die Kerzen ansteckte

und vergaß die Jalousien zuzumachen

stellte ich mich auf die Zehenspitzen und guckte

ihm begierig in die Stube

wo er seine Ratschlüsse ersann



Dich gab es damals noch nicht

ich gierte allein

gern hätte ich ihm etwas eingeflülstert

dammals wußte ich noch was

ich hätte an sein Fenster klopfen und ihn

fragen wollen ob er von mir weiß



Der… Weiter

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Ich hätte gern ein Haus von Ilona M. Duerkop

Ich hätte gern von Ilona M. Duerkop
ein Haus,
daß drei Jahrhunderte
alt ist.

Sicher würde es dann
unter Denkmalschutz
stehen.

Denk mal!

Und einen Garten
mit einer Trauerweide
- 100 Jahre alt -

die ich selbst gepflanzt habe.

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Die lange Übung von Ina Seidel

Du wirst vielleicht durch lange Übung langsam

die ersten Zeilen des Gebetes lernen.

Wenn du sie kannst, wird er sich dann entfernen

aus dem Bereich der leicht gesagten Worte. -



Und diese ersten Zeilen des Gebetes

sind alles was du mitnimmst auf die Reise.

Sie bleiben die nie aufgezehrte Speise

für dich an dem von ihm bestimmten Orte.



Du wirst die ersten Zeilen des Gebetes

mitbringen, wenn du wiederkehrst von drüben,

und ihrer mächtig… Weiter

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Wichtig von Karola Drews

Meine Zeit des Nichtstuns
ist eine Zeit auf dem
Weg hin zum tun
noch stehe ich
ganz am Anfang
aber immerhin
ich stehe ganz -
und ich bin
am Anfang

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Vor dem Tempel

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Rilke, gemalt Gedicht von Cess Nooteboom

Rilke, gemalt von Paula Cees Nooteboom

Modersohn-Becker, 1906



Dies also Rilke, 1906,

Gesicht leprös von Gedichten,

Augen nur Pupillen, schwarze Murmeln

auf dem Gehsteig des Todes.



Stehkragen, Ohren später angesetzt,

in der Mitte ein Klecks,

der hört, was die Welt verleugnet,

bevor das Dichten beginnt.



Dies ist kein Portrait eines Körpers,

hier ist ein Requiem nach außen gekehrt

mit einem Dolch von… Weiter

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Apsara - Banteay Kdei tempel

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Geschichte von Gott - Hermann van Veen

Als Gott nach langem Zögern wieder mal nach Hause ging, war es

schön; sagenhaftes Wetter! Und das erste was Gott tat, war:

die Fenster sperrangelweit zu öffnen, um sein Häuschen gut zu lüften.



Und Gott dachte: Vor dem Essen werde ich mir noch kurz die

Beine vertreten. Und er lief den Hügel hinab zu jenem Dorf,

von dem er genau wusste, dass es da lag.



Und das erste, was Gott auffiel, war, dass da mitten im Dorf

während seiner Abwesenheit etwas… Weiter

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Zeichenstunde von Wjatscheslaw Kuprijanow

Einem Kind gelingt es nicht

die Größe des Meeres zu zeichnen.

Einem Kinde gelingt es nicht

die Größe der Erde zu zeichnen.

Ihm wollen die Meridiane nicht zusammenlaufen

bei ihm kreuzen die Parallelen sich.

Es lässt

den Erdball

ins Himmelsfreie

aus dem Koordinatennetz aufsteigen.

Ihm wollen

die Entfernungen nicht übereinstimmen

ihm wollen

die Grenzen nicht gelingen

es glaubt

Berge sollen nicht höher

als Hoffnung… Weiter

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Was machst du mit einem Schutzengel .... Morgengedicht von Franz Hodjak

Morgengedicht
Was machst du
mit einem Schutzengel, der
morgens, während du gemütlich
Kaffee trinkst und
die Welt ordnest, die du

gestern etwas
durcheinander brachtest, aus
dem Himmel stürzt und auf den Balkon
klatscht und tot liegen
bleibt. Zuerst denkst du,

Gottseidank, er hat mich
nicht erschlagen. Und dann?

Franz Hodjak

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Ich kann nur die Flöte spielen von Paula Ludwig

Ich kann nur die Flöte spielen
und nur fünf Töne

Wenn ich sie an die Lippen hebe,
kehren die Karawanen heim
und in dunklen Scharen die Vögel

Dann rudern die Fischer ans Ufer
und aus den Morgenländern kommt duftend
der Abend zurück

Am Stamme des Ahorn lehn ich
im Schatten des Efeus
und sende mein Lied nach dir aus.

© Paula Ludwig
(1900-1974)

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Die Baumprinzessin spricht von Erich Fried

Die Baumprinzessin spricht

(geöffnetes Baumbegräbnis, Volksmuseum, Kopenhagen)



Der Atem von dreitausend Sommern

und dreitausend Wintern

ersetzt meinen eigenen Atem

und bewegt nicht

mein Kleid aus gegerbtem Leder

und nicht mein Haar

im hohlen Baumstamm mit seiner Rinde aus Kohle



Ich habe aufgegeben das Rot meiner Lippen

und meine Lippen

Ich habe aufgegeben das Grau meiner Augen

und meine Augen

doch ich behalte den… Weiter

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Dies ist ein Gedicht für dich meine Liebe von Ilona M. Duerkop

Dies ist ein Gedicht für dich meine Liebe,



du dünne stolze Gestalt

Ich lausche deinen leisen Schritten

im Raum meines Herzens nach.

Misstrauisch bewacht.



Doch du –

mutig,

suchst du mich immer wieder.

Dann kann es geschehen

das du mich packst,

mit deinen erstaunlich starken Händen,

dass du mich schüttelst

und umwirfst,

mich hochreißt,

und auf die Beine stellst –

so oft ich falle.



Und ich,

ich… Weiter

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Der Weg von Adonis

Der Weg ist eine Frau
Sie hat die Hand des Reisenden in die des Geliebten gelegt
Mit Sehnsucht und Muscheln gefüllt
Eine Frau
Ein Traum, den die Frau
In ein Boot verwandelt
Das schmal ist wie ein Flügel
Das die Windrose trägt wie ein Kleid
Und den Hafen vergisst.
Adonis

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