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Hallo Ihr Lieben, einer muß ja anfangen und dann bin ich es eben.
Derzeit bereite ich mich auf meine Tätigkeit als Yogalehrerin vor. Wenn es nach meinen Idealvorstellungen geht, kann ich mich gar nicht mehr retten vor Anmeldungen und muß bereits 10 weitere Yogalehrer/innen einstellen um die Fülle an Yogaschülern bewältigen zu können. Durch Schwangerschaft und Tätigkeit als Mutter bin ich fast 3 Jahre aus dem täglichen Berufsleben draußen. Das Thema "Yogalehererin sein" ist neu für mich. Spannend und aufregend zugleich. Alle meine Ressourcen sind aktiv in der Umsetzung und bilden eine neue Unternehmensform für mich. Am 8. Dezember beginnt in Frankfurt mein erster Power Vinyasa Anfängerkurs und ich habe bereits einige Plakate und Flyer verteilt.
Ich bin davon überzeugt, schon einiges getan zu haben. Die ersten Schritte, die ersten Gespräche usw. Dennoch sind natürlich auch Ängste da. Zweifel, Unwohlsein.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch eingeladen fühlt, hier Eure Erfahrungen und Erlebnisse niederzuschreiben und eine lebhafte und fruchtbare Diskussion führt. Nach dem Motto: "Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen! " (Xaivier Naidoo)

Wie habt Ihr angefangen? Welche Aktivitäten habt ihr unternommen um Eure Schüler zu finden? Welche Befürchtungen oder Hoffnungen hattet Ihr.

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Antworten auf diese Diskussion

Ich denke, so ein bißchen Anfang bleibt immer. Alles ist in Bewegung. Meiner Erfahrung nach ist die beste Werbung die von Mund zu Mund. Teilnehmer werben Teilnehmer - so wirkt die Gruppendynamik.
Namasté Du Strahlende!
Stimme Jutta zu. Und möchte Dich gerne anregen, mal in Dich hinein zu horchen, ob das Geschilderte tatsächlich Deine Idealvorstellung ist oder vielleicht eher aus der Ecke "Erfolg nach außen demonstrieren" o. ä. kommt- das muss naturlich nicht der Fall sein, aber so kannst Du noch mal überprüfen, was Dir wirklich entspricht...denn nach meiner Erfahrung und dem Austausch mit anderen, ist das, was kommt, auf jeden Fall das, was Dir entspricht;-) Das fokussiert noch mal und erspart Enttäuschungen.
Ich hab anfangs mit sehr kleinen Gruppen gearbeitet (3-4 Teinehmer, oft bestehend aus anderen, fortgeschrittenen Yogalehrern:-) sehr interessante Erfahrung!) und bin dann durch Empfehlungen und Angebote von aussen expandiert. Mir haben die Flyer keinen Schüleransturm beschert, finde es aber trotzdem gut und richtig, sie zu verteilen. Einfach, um auch eine äussere Aktivität zu haben zur inneren Offenheit.
Für mich ist zum Thema "Ängste, Zweifel, Unwohlsein" folgendes sehr wirksam: tief in den Bauch atmen, das innere Lächeln spüren:-), mich auf meine Stärken besinnen, authentisch sein -nicht mehr aber auch nicht weniger darstellen, als ich bin- und mein Wissen geniessen, dass dies mein Weg ist!!!

Wünsche Dir ganz viel Spaß und wunderbare Erfahrungen!
Jule
Guten Abend Jutta, guten Abend Jule, danke für Eure Anregungen. Ich stimme Euch zu. Für mich ist das bereits Beschriebene ein Prozess, der schon in Gang gekommen ist.
Was mich interessiert sind die alleralleraller ersten Erfahrungen. Eure Erste Stunde, sozusagen Euer "erstes Mal". Und wie ist es dazu gekommen. habt Ihr ein Schild draußen hingestellt "Hier Yogastunde-Jetzt!" oder waren Eure Freunde die ersten Schüler? Zu einer Mundpropaganda, das ist wirklich die beste Empfehlung, die man bekommen kann, muss es ja auch ersteinmal kommen. Oder wart Ihr vielleicht in einer bestehenden Yogaschule tätig?
ich bin wirklich sehr gespannt auf Eure Geschichten.
Es kommt tatsächlich immer das, was wirklich entspricht!!! Ist manchmal bitter, manchmal sehr schön. Kommt auf den jeweiligen Standpunkt an.
Zu meiner allerersten "offiziellen" Stunde kamen vier Menschen: meine Tante und meine Cousine, die ich schon wochenlang zuvor immer wieder "privat" angeleitet habe und die Yoga und ähnliche, artverwandte Übungen wie die 5 Elemente schon von vor 10 Jahren von mir kennen. Dazu kamen ein befreundeter Yogalehrer, zu dem ich zuvor jahrelang mehr sporadischen Kontakt hatte und der von einem gemeinsamen Freund von meinem Unterricht erfuhr- mit seiner Freundin, ebenfalls Yogalehrerin.
( Ich hab die Stunde sehr genossen, war sehr aufmerksam bei den Anleitungen. Am Schluss der Stunde leite ich eine kleine Phantasiereise in tiefenentspannender Form- und als sich die Teilnehmer wieder langsam aufrichteten, haben mich alle völlig glückseelig angelächelt- Ich hab mich gefühlt wie eine liebende verantwortungsbewusste Mutter, deren Kinder sich bei aller nötigen Selbstständigkeit genießend hingeben. Und auch die erfahrenden Lehrer haben gesagt. "Genau das hab ich jetzt gebraucht!" Eine absolut wundervolle 1. Stunde!!)
Zu meiner ersten Stunde bin ich nicht so ganz freiwillig gekommen: Nach etwa 5 Jahren Yogaunterricht im VHS-Kurs fiel meine Yogalehrerin aus. Und auf einmal war ich Mode - "Du bist doch Lehrerin.Und machst schon lange Yoga. Mach du das doch." - Die Wahl hieß kein Yoga oder selbst unterrichten. So habe ich mich fürs Unterrichten entschieden und qualifiziere mich seitdem.
Guten Morgen liebe diestrahlende !
Ich habe auch so angefangen , mit einigen Flyer und "von Mund zu Mund " Werbung : Freunde, Bekannte...
Ich hatte am Anfang nur 5 Teilnehmer, heute habe ich leider kaum Platz für neuen Anmeldungen :-)
Ich habe nie an den Erfolg darauf gezweifelt, ich war 100% überzeugt dass es alle gut sein wird !
Ich denke das ist das wichtigste daran : sich zu vertrauen und dem Fluss des Lebens ....
Wenn die Lehrertätigkeit deinem Lebensplan entspricht , wird alles von selbst fließen, ohne große Mühe..
Freude , Selbstvertrauen und Motivation sind die wichtigsten Voraussetzungen...und alles was du lehrst, soll auch vom Herzen kommen :-)
Wenn du diese Eigenschaften in dir trägst, wird der Yogaunterricht für dich eine wunderbare Erfahrung sein , die dich immer mehr in Anspruch nehmen wird.
Alles fließt wie es sein soll....
Liebe Grüße
Rosanna
Liebe Rosanna,
Dein Beitrag macht sicherlich Mut.
Abgesehen von der Motivation sind praktische Hinweise hilfreich. Hast du davon ein paar zu vergeben? Herzliche Grüße Jutta
Guten Morgen Jutta !
Bevor ich mich entschied selber zu unterrichten,hatte ich mehr als 10 Jahre Yogapraxis hinter mir. Ich besuchte regelmäßig einen Yogakurs bei einer liebevollen Yogalehrerin die mir sehr viel beigebracht hat. Ich konnte nach den Jahren viele positive Veränderungen bei mir feststellen. Ich sprach darüber mit einem Freund der Artz für Psychiatrie und Psychologie ist, welcher mir anbot Yoga mit einigen seiner Patienten zu üben, was erfolgreich war : ich habe einfach meine Begeisterung mitgebracht und meine Überzeugung , dass Yoga tiefgreifende Veränderungen herbeiführt. Während dieser Zeit entschied ich mich für die Yogalehrer- Ausbildung, da ich meine Kenntnisse weiter vertiefen wollte.
Die Teilnehmer in der oben genannte Praxis wurden immer mehr, so dass aus Platzmangel ( es waren damals nur 8 ) entschied ich mich mein eigenes Zentrum zu eröffnen , einfach so, ohne Bedenken. Als so weiter wurde, gab ich es durch die Zeitung in meiner Stadt bekannt. Es erschien ein kleiner Artikel ( kostenlos , die Zeitung gibt immer bekannt wenn etwas neues in der Stadt zustande kommt ) ,mit der Beschreibung des Ortes und Inhaltes des Unterrichtes. Ich sprach mit allen Bekannten und Freunden darüber. Verteilte ihnen einige Flyer und so nahm alles seinen Lauf, wie von selbst.
Es ist in der Tat so wie schon erwähnt habe : man muss der Lehre und Inhalte des Yoga überzeugt sein , sie in sich so tragen, dass man sie weiter ohne Zweifeln vermitteln kann . Man kann Yoga nur unterrichten und Erfolg haben wenn man selber daran glaubt und praktiziert ! Yogaphilosophie, sehr gute Kenntnis der Asanas und Selbst vertrauen : das spüren die Menschen die den Unterricht erhalten. Wir kennen das Verfahren : eine gute , wie auch schlechte Nachricht, verbreitet sich sehr schnell. Duch Empfehlungen der Teilnehmer kamen immer neue dazu. Um dem gangen einen kraftvollen Schwung zu geben, setzte ich ein paar mal eine Anzeige für Anfänger in der Lokalzeitung. Die Ausgabe wurde immer mit vielen Anmeldungen belohnt . Ich brauche es heute absolut nicht mehr : ich kündige in meinem Zentrum einen neuen Kurs an, verteile die Flyer mit einem extrablatt für den neue Termin, und schon ist er belegt : positives Denken :-)
Ich wünsche euch alle viel Erfolg !!
Rosanna
PS : passt bitte auf mögliche Grammatikfehler nicht, bin immer noch Italienerin :-)
Hallo und einen wunderschönen ersten Advent wünsche ich Euch!
Vielen Dank für Eure Kommentare. Es macht Mut und Freude zu lesen, wie sich bei Euch alles entwickelt hat. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.
Bis bald
diestrahlende
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Viele Grüße, yogapad.de

Jan

Hallo!

Ich habe gerade diesen Beitrag gelesen und er spricht mich sehr an, weil ich gerade da stehe, wo diestrahlende vor wohl drei Jahren war. wie hat sich alles entwickelt?

Meinen ersten Kurs hab ich zwar schon "hinter" mir, aber das ist erst drei Monate her und ich LIEBE es!

Da es in einem Fitnessstudio war, mußte ich mich nicht um Teilnehmer kümmern und es wurden jedes Mal mehr. Am ende waren es doppelt so viele wie anfangs (kann natürlich auch Zufall gewesen sein!).

"Ich hab mich gefühlt wie eine liebende verantwortungsbewusste Mutter, deren Kinder sich bei aller nötigen Selbstständigkeit genießend hingeben."

 

Das Gefühl kenne ich und finde es total schön.

 

Nun jedenfalls möchte ich jetzt einen VHS Kurs geben und mich bei der VHS bewerben, da ich keinen Raum zur verfügung habe. Hat jemand Tipps für mich? Mein Lebens-lauf weißt viele Lücken auf, da ich lange, lange gesucht habe bis ich gefunden habe was mich erfüllt und auch keine Ausbildung und nur ein halbfertiges Studium habe. Wird das hinderlich sein? Darüber mache ich mir ziemlich Sorgen.

Es hatte sehr perönliche Gründe das alles so gekommen ist wie es jetzt ist und nichts mit "schlendrian" zu tun, aber das ist nun mal nicht etwas, was ich jedem sagen möchte.

Liebe Grüße euch allen!

 

Die VHS interessiert dein beruflicher Werdegang vermutlich nicht. Was zählt, ist deine yogische Laufbahn und dafür erstellst du einen schönen Lebenslauf, welche Stile hast du praktiziert, wie lange, Weiterbildungen, Vertiefungen, Ausbildungen, und wer waren deine Lehrer und was bedeutet für dich Yoga und zu unterrichten. Das zählt.

Viel Erfolg!

Cordula

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