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Mit eine Motivation für mich, zu versuchen vegan zu leben ist "Ahimsa"..
Als Omo-und/oder Lactovegetarier bin ich immer noch konkret an der Ausbeutung, verletzung und Tötung von Tieren, wie auch Menschen beteiligt...
Die große Herausforderung dabei ist natürlich, mit seine "Lebensweise" nicht anderen Menschen psychischen Schaden zu zufügen, bzw.. sich selber zu"erheben" ..... und sich selber mit einer vermeidlichen "Arroganz" selber im (spirituellen) Wege zu stehen....
Wie steht ihr dazu?

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Antworten auf diese Diskussion

Das ist ne Herausforderung, der sich die meisten Menschen aus Genussgründen nicht stellen mögen. Zumindest soweit ich das beobachtet habe.. und wenn es nicht der Genuss alleine ist, dann eben die Gewohnheit. Und wenn es nicht die Gewohnheit ist, dann ist es der Stress mit dem eigenen Leben.
Das soll jetzt keine Anklage aber auch keine Entschuldigung sein. Jedenfalls wurde ich auch nicht, so wie die Meisten, vegan aufgezogen und bin selbst erst seit etwas über einem Jahr Veganer.
besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können....!
wobei ich mir schon bewusst bin, dass man so lange man als mensch existiert, nie ein 100%-iges ahimsa leben kann. denn wer lebt, der zerstört zwangsläufig immer irgendwas... von daher braucht man sich als veganer erst gar nicht auf´s hohe ross zu setzten :)))!
und das "missionieren" kann man sich auch sparen, denn dadurch wurde noch keiner "bekehrt"! meine erfahrung zeigt, dass man die leute am ehesten durch das gute beispiel zum nach-/umdenken bringen kann...

nicht dass wir uns falsch verstehen, auch wenn es meiner meinung nach keinen 100%-veganismus geben kann, bedeutet das nicht, dass man nicht anfangen soll, die dinge zu optimieren!
irgendwo muss die reise ja beginnen und selbst wenn man nicht alles richtig machen kann, ist doch jede verbesserung ein erfolg!
Richtig, auch Veganer und Vegetarier töten. Da kommt mit Sicherheit auch mal ne Maus in den Mähdrescher - so klebt auch am Getreide evtl. Blut.

Im übrigen ist es ebenfalls Sünde, Planzen zu töten (dies wird in den Veden deutlich gesagt), daher sollte man jede Speise der höchsten Persönlichkeit Gottes zuvor opfern. So wird sie frei vom Karma und ist damit auch spirituell, schmeckt besser und man macht Fortschritt. Alles andere ist nur Befriedigung der materiellen Sinne und zieht immer Karma nach sich.

Ich finde die Beobachtung recht interessant, dass ich Pflanzen, die getötet werden müssen (insbesondere Wurzeln, Kartoffeln etc.) gar nicht sonderlich mag.

Es gibt auch ein sehr gutes Buch über diese Thematik und mit guten Lösungsansätzen, es heißt "Leben ohne Tiere und Pflanzen zu töten", es steht bei Yoga Vidya Bad Meinberg in der Bücherei. Dennoch ist das Opfern diesbezüglich "der Weisheit letzter Schluss", da Dienst für Gott.
Dazu fällt mir dann noch das "Massaker" in meiner Küche vor nicht allzu langer Zeit ein. Mit dem Getreide hab ich Motten eingeschleppt, die haben sich über das Müsli meiner Tochter hergemacht. Bis ich es gemerkt habe, hatte ich schon ne ganze Zucht, immer wieder kamen Motten irgenwo her... Was habe ich wohl gemacht?...
Oh je, Kartoffeln mag ich unheimlich gern!
@ cleo
Ich schätze in Bad Meinberg ist es kein Problem vegan zu essen, oder?
.. das mit dem ghee ist halt so ne sache... vieles wird darin angebraten... oder es kommt halt so n schlach dran... milchprodukte sind in der ayuvedischen/bzw. indischen küche halt schwer angesagt.. yogurt und so auch...
vielleicht muss mensch vorher besser bescheid geben...
ich war schon mal beim tag der offenen tür, bei yoga vidya in köln und da war es schon nicht leicht, was essbares für mich aufzutreiben ;-) ...
aber in zwei wochen werde ich da ja jeden montag essen, da wird das wohl schon irgendwie gedeichselt...(freu!)
... ich denke mensch sollte mit viel mehr "respekt" und "achtsamkeit" an seine/ihre nahrung rangehen... in der zenpraxis die ich übe gibt es halt auch ein essensgata, welches vor der einnahme der mahlzeit rezitiert wird, indem es um das gewahrwerden der herkunft des essens geht, welches mensch nun in "achtsamkeit" zu sich nimmt.....
im alltag bleibt sowas leider nur viel zu oft auf der strecke...
Ich bin der Meinung das man die Missstände der heutigen Zeit schnell beenden muss.
Man sollte keine faulen Kompromisse eingehen sondern für die Liebe ernsthaft antreten
und dafür sorgen das die dunklen Herrscher nun schnell ihre Macht verlieren !

Es ist keine Zeit für Weicheier ! Das spirituellste was ein Mensch machen kann ist einen
Paradiesgarten anzulegen also zu Erschaffen !
Um dieses allerdings tun zu können brauchen wir unsere HEIMAT zurück die uns durch
viele Kriege weggenommen wurden.

Darum ist die AHP ins Leben gerufen wurden um unser Menschenrecht einzufordern.
1 Hektar Land für jede Familie !
Denn eine wahrhaft göttliche Ernähring ist nur in einem eigenen Garten möglich, das
wussten schon die alten Priester in Ägypten.

Siehe hierzu : http://wedrusse.npage.de/willkommen_84122491.html

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