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Manchmal frage ich mich ob ich nicht zuviel mache. Ich fühle mich Physisch und Psychisch eigentlich wohl. Da ich Permanente Nachtschicht arbeite schiebe ich die gelegentlichen Schlafstörungen bzw. Allgemeine Müdigkeit auf die Nachtschicht. Als alter Fitnessfreak weiß ich das der Körper Regenerationsphasen braucht. Yoga sollte man aber täglich üben ( meine damit Asanas, Pranayama und Meditation lasse ich mal aussen vor ). Wieviel ist zuviel?

 

Ich mache die Woche 1x 90Min, 1x 40Min und 0 bis 5x je nach Lust und Laune bis zu maximal 20Min.

Ich höre eigenlich auf meinen Körper. Je nach Tages-Fitness höre ich dann schon mal auf.

 

Sollte ich feste Regenerationsphasen einplanen? Irgendwie fühlt sich das aber für mich "falsch" an …

 

Hatte vor ca. 6 Wochen mal 1 Woche Pause gemacht. Hatte danach mehr Kraft aber das Gefühl das ich unbeweglicher geworden bin. Konnte die Asanas also nicht mehr so ausführen wie eine Woche vorher! Tja … was ist nun richtig?

 

Wie macht ihr das?

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Lieber Micky,

ich kenne das zu gut, ich selbst habe Schichtdienst und versuche auch oft meine Yogapraxis unter zu bringen, was nicht immer leicht ist.

So wie du es schreibst finde ich nicht, dass es zu viel Yogapraxis ist. Und es ist völlig richtig auf seinen Körper zu hören, wenn er Pause braucht, dann gib ihm die Pause. Ich würde auch je nach Tagesform unterscheiden, welche Asanas für den jeweiligen Tag geeignet sind. 
Wenn ich mich körperlich schwach fühle nach einem harten Arbeitstag dann greife ich eher auf sanfte Übungen zurück und lasse kraftvolle Übungen vorerst weg. An Tagen in der ich viel Energie habe führe ich überwiegend kraftvolle Asanas aus. An manchen Tagen lasse ich Asanas weg und mache nur Pranayama und Meditation. Da höre ich ganz und gar auf meinen Körper.

Feste Regenerationsphasen würde  ich nicht einplanen, höre auf deinen Körper er wird dir sagen wenn du Pausen brauchst und beobachte welche Asanas dir an den jeweiligen Tag gut tun. Überfordere Deinen Körper nicht. Und ganz ehrlich, es ist zwar echt toll wenn man jeden Tag Yoga macht, aber sich dazu zu zwingen würde nur das Gegenteil bewirken.

Mach dir da keine Gedanken, wenn du dich nach einer Woche Pause kraftlos fühlst, du kannst schließlich wieder langsam darauf aufbauen. Hatte es denn einen bestimmten Grund für die längere Pause? Krankheit?

Vielleicht (wenn es nicht so sein sollte dann entschuldige bitte) solltest du lernen dich etwas zurück zu nehmen, weniger zu machen. Ich weiß, es ist nicht immer einfach, weil man dann glaub einen Rückschritt gemacht zu haben, wenn man länger pausiert, da klopft das nette Wort namens ,,Ehrgeiz" oft von hinten an. Sei geduldig mit Dir! Aber das ist Yoga, seine Grenzen/Schwächen und aber auch seine Ressourcen zu erkennen und zu akzeptieren. 
Vielleicht ist es ja Deine Aufgabe im Yoga zu lernen dich auch mal zurück zu nehmen und auch mal weniger zu machen.

Ich wünschen Dir alles gute auf Deinem Yogaweg!

Lg Angi ;)

Brauchst dich nicht zu entschuldigen .... habe ein dickes Fell, immer frei raus! Als Berliner bin ich das gewohnt!

 

Krank bin/war ich nicht. Freue mich eigentlich jeden Tag auf die Praxis.

 

Mein Problem Ehrgeiz versuche ich so in den Griff zu bekommen das ich die Energie "umleite". Ich versuche den Ehrgeiz in Richtung Kontinuität zu lenken. Also nicht mit aller Kraft in die Asana rein sondern weniger ist mehr aber dafür jeden Tag. Das klappt eigentlich immer besser!

Ach, das sollte man locker sehen. Jeden Tag Yoga auf jeden Fall, aber nicht jeden Tag unbedingt in der selben Intensiät. Es muss ja nicht täglich ein hartes 2 Stunden -Programm sein. Kann auch mal nur ein paar Runden Sonnengrüße, oder einige Minuten Meditation und Atemübungen sein. Und wenn man mal ´ne Pause braucht  - > auch super! Auch wenn ich täglich Yoga übe gibt es dennoch Tage, da bin ich total steif und ungelenkig. Gestern zum Beispiel.............keine Ahnung warum, aber irgendwie " lief´s nicht rund" .

Mir tut´s auch mal total gut ´ne Woche Pause zu machen und dann gibt´s wieder Zeiten, da brauche ich mein tägliches Hardcore-Program:-))

Auch auf die Tageszeit nehme ich da kaum Rücksicht.........ich mach´s halt dann, wenn ich Zeit und Lust habe. Auch obwohl ich eher der Abend-Sportler bin und morgen einfach das Gefühl habe motorisch noch nix auf die Reihe zu kriegen. Aber da ich Abends selber unterrichte, bleibt mir eher der Morgen oder irgendwann der Tag.

Samstags zum Beispiel habe ich mein Studio geschlossen und ganz bewusst den Tag null mit Yoga zu tun. Da will ich nix machen, nix darüber lesen und hören und bin auch nicht im Studio. Das ist meine Pause und die genieße ich.

Nachtschicht ist hart. Es heißt immer, der Körper gewöhnt sich an alles, aber das ist Bullshit. Nachtschichtler arbeiten permanent am Biorythmus vorbei. Vordergründig mag man sich daran gewöhnen, die Schäden kommen meist erst jahrelang später. Schon allein, weil der Schlaf (auch wenn man sich nicht so fühlt) schlechter ist, als Nachts.

Dein Pensum finde ich überhaupt nicht zuviel. Solange Du Dich da nicht unter Druck setzt und Dir im Laufe des Tages denkst: "Oh Mist ich muss ja heute noch irgendann Yoga machen, wie krieg ich das jetzt unter???" .

Dazu kommt es auch manchmal auf´s "Programm an. Wenn Du z.B. heute viel mit Kraft machst, kann es sinnvoll sein ganz eine Pause (Regeneration) einzulegen, oder zumindest bei den benutzen Muskeln. Ähnlich wie im Sport auch.....

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