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Hallo liebe Yoga-Freunde,

Seit 3 Monaten habe ich einen neuen Yogakurs besucht. Es hat mir sehr gut gefallen!
Nach der Yogastunde hörte ich wie einige Schüler über die Lehrerin diskutierten... Sie unterrichtete z.B. Kopf- und Handstand nicht, weil sie es selbst nicht konnte. Auch hatte sie Probleme mit der Vorbeuge... Mich störte das persönlich nicht, aber ich fand es schon etwas traurig, dass man die Lehrerin als schlecht hinstellte nur, weil sie Probleme mit bestimmten Asanas hat.
Geht es im Yoga nicht auch darum zu akzeptieren... Ich fand ihre Stunden sehr schön und würde diese auch jederzeit wieder besuchen.

Meine Frage daher, müssen Lehrer alle Asanas können? Macht ihn das zu einem schlechten Lehrer wenn er einiges nicht kann?

Lg

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Da werden Menschen  als "schlecht" bewertet , hier Kursteilnehmer.

Selbstverständlich darf ein Yoga-Lehrer Menschen bewerten.

Allerdings dies laut kund zu tun?

Darf dieser Mensch überhaupt unterrichten, oder haben wir es hier mit

einem Ignoranten zu tun?

Hat Herr Madoner Yoga verstanden?

Das stimmt, das mit dem Handstand sehe ich auch so. 
Und man sieht es vor allem in einigen Asthanga-Stunden, dass viele Teilnehmer nur noch nach besserer Leistung streben und dabei total verbissen sind. Für mich ist das kein Yoga sondern eher eine Gymnastikstunde.

Dieser Artikel ist wirklich empfehlenswert! Vielen Dank für´s Teilen Klaus!

Herzliche Grüße

Helene

:))
Danke Helmut!!!
Liebe Lili,

ich bin selbst der Meinung das selbst ein "Profi" nie alles kann.

Und so ist es eben mit auch Yogalehrern. Solange die Stunde gut geführt ist, der Lehrer authentisch ist und es auch Spaß macht, ist alles andere doch egal.

Ehrlich gesagt finde ich gerade solche Lehrer die auch mal zu ihren "Schwächen/Grenzen" stehen sehr sympathisch. ,,Perfektionismus" schreckt ab und ist nun mal im Yoga und im Alltag fehl am Platz...

Es mag ja toll sein wenn ein Lehrer so gut wie alle Asanas beherrscht, das macht ihn aber noch lange nicht zu einem besseren Lehrer. Da sind meiner Meinung nach andere Dinge viel wichtiger!

Etwas möchte ich noch los werden:Ich finde es traurig, das hier einzelne ,,Worte" in den Kommentaren zu ernst genommen werden. Ich habe teilweise das Gefühl, als würden hier einige darauf warten, dass Helmut etwas  schreibt, worauf man dann wieder kleinlich darauf eingehen könnte...Diskussionen sind interessant und gehören zu einem Forum dazu, aber Meinungen und Äußerungen sollten nicht überbewertet werden :)) naja so viel dazu...

helmut müßte halt erst denken dann schreiben..............als yogalehrer.

ist er doch oder??????????????

ich finde herbert hat recht, ich kann kursteilnehmer nicht als schlecht bezeichnen,

höchstens unwissend, unerfahren oder sowas

Ich glaube es kommt grundsätzlich auf das 'Gesamtpaket' an. Wenn die Yogastunde grundsätzlich positiv ist und du als Schülerin gut unterrichtet wurdest, obwohl einige Übungen nicht vorgemacht werden konnten, finde ich das überhaupt nicht schlimm, denn ja, es geht darum zu akzeptieren und Dinge ganzheitlich zu betrachten! 

Ich mag über deine Haltung zu dazu! 

LG

Danke für den Artikel! Ich bin selbst auch immer etwas besorgt, weil ich einige Asanas nicht "kann" bzw aus HWS technischen Gründen nicht machen möchte (Kopfstand, Pflug). Den Pflug unterrichte ich trotzdem, den Kopfstand bis jetzt nur in Vorübungen, da ich noch keine Gelegenheit hatte Hilfestellung beim Kopfstand zu üben.

Wie gut wäre ein Lehrer, der zB die Asanas perfekt beherscht, sonst aber kein Hintergrundwissen hat und dem die Philosophie des Yoga völlig egal ist. Ich denke da muß einfach ein Gleichgewicht herschen.

Hallo Lilian,

also mein Guru sagt immer: you don't do yoga, you try yoga. Heißt: man arbeitet sein ganzes Leben daran, die Asanas immer besser auszuführen. Ich kenne niemanden, der alle Asanas perfekt kann (was ist auch schon perfekt...). Auch technisch sehr gute Yoginis + Yogis haben ihre Schwachpunkte. Das einzig wichtige ist doch, daß die Anleitung der Schüler richtig erfolgt.

Liebe Grüße

Andrea

Meine lieblingsyogalererin hat einen Bandschiebenvorfall und verwachsungen im Rückgrat. Laut einiger Ärzte müsste sie im Rollstuhl sitzen. Was sie aber nicht tut. Aus ihren Einschtänkungen und den Umgang damit habe ich über die Jahre viel gelernt. Muss ja nicht jeder epische Vorbeugen, Spagat, Warrior-Reverse-Triangle-PoseIV, Skorpion & co können.

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