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Yoga-Entwicklung und Kommerz, Fluch oder Segen?

Ich habe gerade die Diskussion "Was verdient man als Yogalehrer" gelesen. Schön, dass es Yoga bis nach Europa, USA und in andere Länder geschafft hat. Ich finde es aber schade, dass es auch gleichzeit sooo kommerziel geworden ist. Welche Matte, was zeieh ich an, Shops, Websites, Reisen... Ich könnte mit diesem Forum beginnen, auf der anderen Seite bin ich auch Teil dieser maschinerie. GANZ SCHWIERIG!!!

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Wieso denn?

 

Ein Besucher fragte Swami Paramahansa Yogananda: «Finden Sie es eigentlich primitiv Werbung für Ihre Sache zu machen?»

Yogananda: «Warum? Wrigley's macht auch Werbung für seine Kaugummis und biete ich denn nicht etwas an, was dem Menschen noch viel mehr Glück bringt?»

Es kommt darauf wie wir es sehen? Wenn es nur noch darum geht uns selbst zur Schau zu tragen, dann ist es ein Fluch. Ich bin seit 26 Jahre im Yoga und habe viele berühmte und sehr bekannte westliche Yoga VIP getroffen. Fast alle waren enttäuschend. Sie tun so als ob und haben selber keine Erfahrung, sie können Yoga nur sehr gut verkaufen, sie schreiben jedes Jahr ein Buch über Yoga, aber wenn man selber viel Erfahrung hat durchschaut man sie sehr schnell. Ich denke, was wir im Einzelnen daraus machen, der Yoga bleibt der klassische Yoga. Wir werden sterben - der Yoga nicht. Was wir im Yoga hinterlassen ist wofür wir im Yoga einstehen, denke ich.

Herzlichst Sibylle

Wieso denn?

 

Ein Besucher fragte Swami Paramahansa Yogananda: «Finden Sie es eigentlich primitiv Werbung für Ihre Sache zu machen?»

Yogananda: «Warum? Wrigley's macht auch Werbung für seine Kaugummis und biete ich denn nicht etwas an, was dem Menschen noch viel mehr Glück bringt?»

Es kommt darauf wie wir es sehen? Wenn es nur noch darum geht uns selbst zur Schau zu tragen, dann ist es ein Fluch. Ich bin seit 26 Jahre im Yoga und habe viele berühmte und sehr bekannte westliche Yoga VIP getroffen. Fast alle waren enttäuschend. Sie tun so als ob und haben selber keine Erfahrung, sie können Yoga nur sehr gut verkaufen, sie schreiben jedes Jahr ein Buch über Yoga, aber wenn man selber viel Erfahrung hat durchschaut man sie sehr schnell. Ich denke, was wir im Einzelnen daraus machen, der Yoga bleibt der klassische Yoga. Wir werden sterben - der Yoga nicht. Was wir im Yoga hinterlassen ist wofür wir im Yoga einstehen, denke ich.

Herzlichst Sibylle

Hallo,

 

als blutige Anfängerin (mache seit ca. einem Jahr Yoga) kann ich nur dazu sagen, dass es sicherlich gut ist eben durch diese kommerziellen Yogalehrer und ihre Bücher einen oberflächlichen Einstieg zu bekommen. Einfach um einmal "herein zu kommen".....Später jedoch, je tiefer man in die Materie einsteigen möchte wirken diese Bücher und Lehrer doch zum Teil schnell alle gleich und man liest/ hört doch immer wieder das Selbe. Für mich ist das sehr oberflächlich....das stört dann denke ich auf Dauer...und wie muss das dann auf "alte Hasen" wirken. Es ist schön, wie sehr sich Yoga verbreitet, wenn die Kernessenz von mehr Frieden und Selbsterkenntnis nur auf einen von zehn Personen übergeht, die sich neu damit beschäftigen, ist das schon eine wirkliche Bereicherung......um meinen Monolog mal etwas zu kürzen....Ich denke es ist sowohl Fluch, als auch Segen.....man muss eben bei allem eine Dualität akzeptieren!

Oder?

Persönlich finde ich es gut, Yoga nicht hauptberuflich zu unterrichten. Dadurch vermindert sich die Gefahr, Yoga als "Business" zu sehen. Yoga ist ein spiritueller weg, da hilft kein Shop und keine App :)

Es ist wichtig für den yogalehrer, geistig frei zu bleiben und sein Wirken nicht finanziellen Interessen unterordnet.

Derzeit springen viele Leute auf diese Welle auf, auch wenn sie herzlich wenig Ahnung vom Yoga haben. Oder beginnen eine Ausbildung ohne eine längere eigene Praxis. Aber ich denke, dass sich das auch wieder ändern wird.

Alles liebe, Michael

Moin aus dem schönen Berlin,

ich bezeichne mich als ahnungslosen Yoga Anfänger. Bevor ich in die erste Stunde gegangen bin habe ich wochenlang recherchiert ... was ist Yoga? welches Yoga würde mir Spass machen? ect. Da ich eh der Bewegungstyp bin bin ich dann beim Iyengar hängen geblieben. Aber nicht alle sind so ... viele sind sehr spontan und nehmen dann das was auf dem Weg liegt. Sollte der Einstieg dann über die Kommerzielle Schiene laufen wäre das auch OK. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sich die "Schüler" dann eine "vernünftige Schule" suchen. Das würde ich an eurer Stelle völlig entspannt sehen ... oder sehe ich da was verkehrt?

 

Liebe Grüße

Micky

Hallo!

Das sehe ich ganz ähnlich.. es gibt inzwischen unglaublich viele Stile, unglaublich viele Lehrer aber immer noch mehr als genug Schüler :)

Ich finde es sehr schade, dass ganz viele Institutionen, Firmen, sogenannte "Yogis" und sonstige Menschen nicht wirklich YOGA vermitteln möchten, sondern aufs schnelle Geld aus sind.. aber das ist ihr Ding und sollte uns, die an den Wurzeln Yogas interessiert sind, und daran, unseren Schülern ein Lächeln ins Herz zu zaubern und sie ein Stück weit zu sich selbst zurück zu führen nicht ärgern oder missmutig stimmen.

Es wird alles seinen Weg gehen.. und dieses ganze kommerzielle hat auch viele Vorteile.

Der Austausch - auch in einem solchen Forum - ist für mich sehr spannend und interessant und lehrreich.

Natürlich finde ich es sehr schade, dass ich für viele Dinge gleich richtig viel Geld hinlegen muss nur weil "YOGA" draufsteht.. verkauft sich halt gut derzeit.. aber ich glaube, der Hype legt sich auch wieder und übrig bleiben die, die an dem WERT interessiert sind... die die sich etwas gutes tun möchten und ihr eigenes Leben und somit auch den Rest der Welt verschönern möchten... Ich hoffe, das wird eine große Masse sein..

Und auf welchem Weg geht das heut besser, schneller und einfacher als über das Internet?

Und ich wüsste nicht, was unsere Welt gerade mehr gebrauchen als tausende von Menschen, die auf dem Weg sind, Positivität und Energie in die Welt zu bringen?! :)

 

Ich wünsche euch eine sternenfunkel-strahlend schöne Nacht.

Namsté Silke

 

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