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Hallo zusammen!

Ich bräuchte mal ein bischen Input von euch bzw. eigene Erfahrungen mit der alleinigen Yogapraxis zu Hause.
Wann übt ihr denn so am liebsten? Morgens, oder eher abends? Wie motiviert ihr euch, den "inneren Schweinehund" zu besiegen?
Übt ihr evtl. auch mit Musik? Was haltet ihr generell von Musik zu Yoga (gerne auch mit etwas mehr Beat)? Findet ihr das eher störend? Hat das "negative" Auswirkungen auf z.B. die Konzentration oder Entspannung?
Wo übt ihr bzw. habt ihr darauf geachtet, wie der Platz ist, oder rollt ihr einfach eure Matte irgendwo in der Wohnung / im Haus aus?

Freue mich auf rege Teilnahme und Infos, wie ihr das so macht.

Danke schonmal :-))

Gruß
Annika

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guten Abend Annika,

die Yogapraxis sollte sich nicht unbedingt auf díe Matte im Yogastudio / zu Hause beschränken ;)

für den Anfang wäre es von Vorteil, wenn der HATHA-Yoga-Übende sich einen festen festen Platz und eine feste Zeit zum Üben vornehmen würde, um so eine bewußte Regelmäßigkeit zu erlangen; das wird für viele Menschen eine andere Zeit sein - nicht jeder ist ein Frühaufsteher... von Hatha-Yoga Meistern wird allerdings der frühe Morgen empfohlen, da hier die Energien am höchsten sind.
Ich persönlich praktiziere Hatha-Yoga zur warmen Jahreszeit intensiver als zur kalten, da mir das aufstehen leichter fällt und ich dann auch vor der Arbeit genügend Zeit habe.
Gerne lege ich gelegentlich auch mal eine Kirtan-CD von Krishna Das dabei auf ;) auch das wirdjeder anders wahrnehmen... einfach ausprobieren - das ganze soll auch "spass" machen ;)
Entspannungsübungen mache ich vor dem Schlafengehen, Meditation versuche ich in meinen Tag zu integrieren, d.h. bewusst zu sein im Alltag
wünsche Dir und allen viel Energie für YOGA :)
Namaste
Garuda
Guten Tag, da ich nur Sitz- und Stehübungen mache, mache ich die überall, wo ich will, sogar während der Bus- und Bahnfahrten. Mit freundlichem Gruß
Hallo Annika,

ich habe meine Yoga-Praxis mittlerweile komplett auf den Morgen verlegt bevor der Rest der Familie aufsteht. Anfangs war es für mich fast unvorstellbar mal vor 6 Uhr schon aufzustehen. Mittlerweile übe ich Yoga zwischen halb Sechs und halb Sieben Uhr so in etwa drei mal die Woche. Die Matte rolle ich schon am Abend vorher aus und gehe mit dem festen Vorsatz auch wirklich am nächsten Morgen zu üben ins Bett. So hat der innere Schweinehund weniger chancen. Abends war es mir einfach zu unruhig.

Viele Grüße
Tom
Sat nam Annika.

In der Kundalini Yoga- Tradition wird empfohlen früh morgens Yoga zu üben. Idealerweise vor Sonnenaufgang, ab 4 oder 5 Uhr morgens. Diese besondere Zeit nennt man "Amrit Vela" (Amrit= Nektar). Dies ist nicht nur eine besonders ruhige Zeit, sondern sie ist auch energetisch sehr dafür geeignet zu meditieren.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich vor allem im Winter selber sehr schwer tue ganz so früh aufzustehen. Ich versuche möglichst so gegen 6 Uhr meine Übungen zu machen, kann allerdings bestätigen, dass es deutlich leichter wird seinen "inneren Schweinehund" zu überwinden, wenn man eine regelmässige Routine hat. Ideal ist es, wenn man mit anderen zusammen üben kann. Spätestens, wenn man zusammen mit anderen Mantren singt, weiss man, warum es sich gelohnt hat aufzustehen.
Morgens zu üben hat viele Vorteile:
Der Magen ist leer, man muss also nicht wie am abend darüber nachdenken, ob genügend Zeit nach einer Mahlzeit vergangen ist. Es ist deutlich ruhiger als am Tag/ Abend, wenn die restliche Welt noch schläft (keine störenden Anrufe oder andere Unterbrechungen). Ausserdem bekommt man Energie für den ganzen Tag, negative Gedanken kann man aus dem Weg räumen und mit klarem Kopf seinen Tag beginnen.
Für mich persönlich hat es sich allerdings bewährt morgens eher meditative Übungen zu machen, da ich dann oft sehr steif bin. Ich rezitiere z. B. den Japji (aus den heiligen Schriften der Sikhs), mache Pranayama und dann noch Sonnengrüsse zum Warmwerden. Je nach Zeit und Möglichkeit folgen noch andere Übungen.
Asanas mit viel Dehnung mache ich lieber abends, das ist sehr entspannend. Musik verwende ich eher selten, vor allem morgens geniesse ich die Stille.
Wie die vielen anderen Kommentare der Diskussion zeigen, gibt es aber kein "Pauschalmodell". Mit der Zeit findet jeder seinen eigenen Rhythmus. Tendentiell scheint es aber so zu sein, dass mit der zunehmenden Erfahrung die meisten Yogis die besondere Zeit des Morgens nutzen. Eine der ersten Schülerinnen Yogi Bhajans, Shakti Pharva Kaur, hat über das morgendliche Sadhana gesgat, dass es so ist, als würde man seine eigene Seele umarmen. Jetzt wo mir das gerade einfällt, werde ich mich morgen früh versuchen wieder daran zu erinnern :)
Liebe Annika,
Das üben von Yoga darf nicht als Pflicht betrachtet werden, kein Druck…sondern wie ein Geschenk zu sich selbst, worüber man sich jeder Zeit freut.
Wenn das geschieht, dann findet man die Zeit, es wird Priorität, wie Zähneputzen nach dem Schlaf …..
Es ist gut einen Platz zu haben wo man ungestört üben kann, Körper und Geist bereiten sich jedes mal vor…
Wenn du das Bedürfnis hast dabei Musik zu hören, tue es….irgendwann mal wirst du die Stille vielleicht bevorzugen , gib dir Zeit und erfahre selbst…
Yoga ist Freude :-)
Wünsche dir viel Erfolg !
Rosanna
Hallo Angie,
hallo auch an alle anderen, die schon super gepostet haben!

@Angie:
Ich frage, weil ich bisher immer schon in Kursen gewesen bin und mit der eigenen Praxis zu Hause noch recht Schwierigkeiten hab. Ich hab noch nicht so recht rausgefunden, wie ich das am besten regelmäßig integriere.
Zu Hause habe ich mir mit einem eigenem Zimmer im Haus die Möglichkeit geschaffen, in Ruhe zu praktizieren. Mein Partner weis, wenn die Tür zu , bin ich nicht zu sprechen;-)
Allerdings probiere ich eben gerade erst aus, was mir guttut. Abends ist es halt immer recht unruhig (wir haben meistens volles Haus und immer Besuch). Oder aber ich bin so platt von der Arbeit oder muss irgendwas erledigen , dass Yoga da zu kurz kommt oder nicht wirklich richtig gemacht wird.
Morgens würde ich aus vielen Gründen vorziehen.........konnte mich bisher aber nicht aufraffen ( ich müsste dann um 5 Uhr aufstehen, regulär ohne Yoga muss ich ja schon um 6 Uhr raus).
Ich probiere mich da aber einfach gerade aus.........Musik fällt morgens dann eher flach, denn sonst fällt meine bessere Hälfte nebenan aus dem Bett;-)

@an alle: wie korrigiert ihr denn euch selbst?
Habt ihr alle schon so ein Körpergefühl oder eine Routine, dass ihr merkt, wenn ihr eine Asana nicht korrekt ausführt?
(Ich war immer wieder erstaunt, was meine Yogalehrerin korrigiert hatte ........ich hatte nämlich immer das Gefühl z.B. keinen runden Rücken zu haben oder sehr wohl gerade zu stehen etc;-)
Momentan übe ich tatsächlich mit einem Spiegel, wenn ich neue Asanas ausprobiere........
Hallo Angie,

ne, nicht in einer WG. Wir haben kürzlich ein Haus gekauft. Mein Schatz hat einen riesigen Freundeskreis und einen Tischkicker im Erdgeschoss:-))

Ds mit den Büchern kenne ich ! Ich hab auch recht viel uns lese mir das sehr genau durch. Besonders gut sind ein paar Yoga-Anatomie Bücher. Sehr interessant.
Aber das mit dem Foto ist ´ne gute Idee:-)
Unter der Woche übe ich am liebsten am Abend nach der Arbeit. Da kann ich mich dann einfach entspannen und es tut mir gut. Am Wochenende oder wenn ich genug Zeit habe, dann übe ich auch mal in der Früh. Zur Abwechslung ist das eigentlich auch ganz angenehm.
Liebe Annika
Ich besuche in der Regel einmal pro Woche eine Yogaklasse, manchmal noch Workshops und zwischendurch Yoga-Ferien. Während der Woche übe ich nach Möglichkeit täglich oder alle zwei Tage Yoga. Dies ist eigentlich meine erste und einzige "körperliche Ertüchtigung", für welche ich keinen inneren Schweinehund überwinden muss, weil ich mich jeweils auf diese Zeit nur mit mir und für mich, freue und weil Yoga eben nicht "Sport" ist. Wohl aber muss ich planen und habe angefangen, die Yoga-Termine mit mir selbst in meiner Agenda genau so einzutragen wie sonstige private oder berufliche Termine. So klappt das ganz gut mit dem Ueben. Ich arbeite sehr unregelmässig, oft auch bis Mitternacht, oft erst am Nachmittag und passe meine Yoga-Praxis meinem Tagesablauf an. Eigentlich heisst Yoga für mich, ganz bei mir selbst zu sein, wobei ich Musik manchmal eher als störend empfinde, manchmal lieber selbst Mantren rezitiere und mich an deren Klang freue und ihm nachspüre. Manchmal, wenn ich nicht so recht in die Gänge komme oder wenig Energie habe, hilft Musik, je nach Stimmung relaxter oder auch mit mehr Power. Ich starte meist mit Kriyas, etwas Pranayama, am Schluss Umkehrstellungen und eine kurze Meditation. Zuhause vertiefe ich oft, was im Wochen-Yogakurs Thema war oder lasse mich von Uebungsreihen in Yoga-Zeitschriften inspirieren oder von Büchern. Je länger ich praktiziere, stelle ich fest, dass oft ganz spontan mein eigener "Flow" entsteht, der für mich zum Tag passt.
Ich wünsche dir ganz viele inspirierende, energetisierende Yogastunden, nach denen du dich so entspannt und zufrieden fühlen willst, dass du diese Zeit in deinem Alltag nicht mehr missen möchtest.
Om Shanti
Madeleine
Hallo Annika!

Bei mir ist es auch so, dass es mich manchmal nicht freut.
Dann denke ich aber an Indien(war allerdings noch nie dort), stell mir eine coole Lokation vor mit vielen Yoga-Gleichgesinnten, warme Luft, Strand und Meer...
Dann lege ich meine neue Yoga-CD ein ( momentan "Bombay Lounge", etwas moderner mit Power) und rolle meine Matte aus.
Ein Räucherstäbchen noch dazu und los geht's!

Ich bevorzuge Ashtanga-Yoga, momentan mit Buch, mach dann im März einen Kurs. Bin aber ein Anfänger, ich kann noch nicht den Fuß hinter dem Kopf ablegen ;-)
Es gefällt mir gut und da ist etwas Action dabei, das gibt mir den Kick. Dann hab ich ein Ziel, d.h. ich möchte diese oder jene Asana besser beherrschen.

Es ist bei mir so, dass diese Art von Yoga mich ins "Hier und Jetzt" holt, da das Dehnen und Kräftigen natürlich anstrengend ist und mich somit meine herumfliegenden Gedanken vom Arbeitsalltag wie weggewischt sind.
Ich bin sehr froh darüber, da ich ein sehr kopflastiger Mensch bin und ich schwer abschalten kann.

Wichtig ist wie gesagt für mich eine tolle Musik, die mich begeistert und ein bisschen (oder viel) Indien erahnen lässt.

Ich übe meistens am Abend, manchmal ein paar Sonnengrüße am Morgen, speziel wenn mir mein Körper am Morgen sehr unbeweglich ist.
Der Schulterstand hat mir super bei den Nackenverspannungen vom Computerarbeiten geholfen.
Der Handstand hat mich von komischen Oberarmschmerzen befreit, wo auch kein Arzt eine Lösung gefunden hat. Den Handstand mach ich immer in einem Türstock, um mich mit den Beinen nach oben arbeiten zu können. Hab ich aus einem Buch von Ursula Karven, somit kann ich die Wirkung in den Armen und die nach Umkehrhaltung auch ein bisschen genießen. ;-)

Wenn ich die Wechselatming mache (nicht sehr oft und lange, aber wird schon) dann schalte ich meisten die Musik ab, auch bei der Meditation oder bei der Totenstellung.

Momentan schau ich mich nach einer Indienreise um, eine Rundreise, nicht zu teuer,... hast du vielleicht einen Tip?

Ich hoffe, ich hab dich etwas inspieriert!!
Viel Spaß beim Yoga!!
Alles Liebe, Marion
Zum Thema Musik, fester Platz und DVD:

Ich fand Musik früher ablenkend, heute hilft sie mir beim Schweinehund-Überwinden und dabei, den Atemrhythmus besser zu finden. In deinem Fall könnte Musik helfen, die Geräusche deines "vollen Hauses" zu übertönen, wenn du nachmittags/abends üben möchtest.

Ich finde gegen den Schweinehund auch einen festen Platz für die Yogamatte wichtig, man richtet sich in der Ecke etwas ein, dann fällt es leichter sich zu überwinden. Ich freue mich dann richtig auf "meine Yoga-Ecke".

Manchmal brauche ich "Gesellschaft" in Form von DVDs oder Online-Videos auf www.myyogaonline.com oder www.yogaeasy.de (Vorsicht "PR", habe ich selbst gegründet weil ich oft zu Hause üben musste wegen Job und Kind :-)).

Gruß

Henrike
Hallo zusammen,

ich übe meist vor dem schlafen gehen, denn ich brauche die Entspannung um schlafen zu können. Morgens habe ich noch nie geübt, das scheint mir für mich nicht die richtige Zeit zu sein, weil ich lange brauche um wach zu werden. Morgens mache ich höchstens mal eine oder zwei Atemübungen.

Wenn ich übe, dann lege ich mir meine Yoga CDs ein, dort werden die Übungen genau beschrieben und mir gefällt die leise Musik dabei sehr gut.
Mit dem inneren Schweinehund hab ich erstaunlicher Weise keine großen Probleme, Yoga ist für mich die einzige Art von Bewegung die mir wirklich Freude macht.

Ich habe vor, mir wieder eine Yogaklasse zu suchen, habe aber noch nicht die passende gefunden... (finanziell und so...)


Liebe Grüße,
Yogamupfel

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