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Ein Bericht von der 6. Yogakonferenz in Köln, 28.-31. Mai 2010

Wie kann ein Wochenende so rasend schnell vergehen? Zwar vergehen Wochenenden im Vergleich zu Arbeitstagen oft unerlaubt schnell, dieses Wochenende Ende Mai aber, an dem die 6. Yogakonferenz in Köln stattfand, verging noch schneller.

Gefreut hatte ich mich schon monatelang auf diese Konferenz und hin gewollt schon im vergangenen Jahr. Da jedoch hatte mein monetärer Spielraum nicht gereicht, will heißen, meine Finanzen waren (zu) knapp und die Familienkonferenz hatte kein grünes Licht gegeben. Dieses Jahr aber wollte ich definitiv nach Köln und hatte rechtzeitig mit dem Sparen angefangen. Die Teilnehmergebühr hatte ich überwiesen, einen Flug gebucht.

Eigentlich hatte ich als umweltbewußte und -gewillte Yogini mit dem Zug fahren wollen, was mir insgesamt mehr Vergnügen bereitet und so eine schöne Langsamkeit des Heranschleichens an den Zielort ermöglicht hätte.

Da alle günstigen Fahrkarten für die Bahn aber entweder schon vergeben oder nie aufgelegt wurden und ich einen ganzen Tag Urlaub sparen konnte, entschied ich mich dann, durch all diese Vorteile subtil korrumpiert, doch für einen günstigen Flug mit der Lufthansa.

Endlich war es soweit. Am Donnerstag hatte auf den Berliner Flughäfen noch das Bodenpersonal gestreikt und bei mir schon nervöse Unruhe verursacht und mich schon für Freitag, den geplanten Abflugtag das Schlimmste fürchten lassen. Aber nein, alles lief planmäßig, keiner streikte mehr und nach einem kurzen, angenehmen Flug von Berlin mit meist männlichen nach Dienstreise aussehenden Mitreisenden landete ich mit eingecheckter Yogamatte nach einer knappen Stunde pünktlich in Köln.

In meiner Pension angekommen, packte ich meinen Koffer aus, hielt dann erst einmal ein Stündchen Mittagsschläfchen und dann machte ich mich zu einem kleinen Stadtbummel durch Köln auf. Schlenderte über den Markt am Rudolfplatz, bummelte durch die endlosen Kaufrausch-Fußgängerzonen, sah den Kölner Dom in seinen dominanten Ausmaßen und setzte mich am Rheinufer in die Sonne. Unterwegs schaute ich auch gleich einmal im Studio der Veranstalter der Konferenz „Vishnus Couch“ vorbei.

In sehr schönen, farbenprächtigen und großzügigen Räumen in einem Kölner Hinterhof lief schon eine der insgesamt 3 Veranstaltungen der Pre-Conference mit Rod Stryker aus den USA mit dem Thema „Vinyasa Krama: The Energetics of Sequencing“.

Später dann holte ich mir in meiner Pension Yogaklamotten und Matte und machte mich in Richtung Pullmann Hotel auf. Hier sollte nämlich an diesem Freitagabend von 20 bis 22 Uhr die erste Community Class mit dem schönen Namen „Nightflight“ stattfinden.

Im Foyer des Hotel Pullmann war schon ordentlich etwas los, viele bunt gekleidete Yogis und Yoginis mit Yogamatten unter dem Arm standen mit überdurchschnittlich fröhlichen Mienen einzeln oder in kleinen Gruppen herum, erste Stände mit Yogakleidung, Büchern, Matten und Duftaccessoires waren oder wurden aufgebaut, es roch schon nach Räucherstäbchen und der Pre-Check-In hatte schon begonnen. Das absolvierte ich auch gleich vor Ort, denn am nächsten Morgen würde es zum eigentlichen Konferenzanfang bestimmt sehr voll werden.

Insgesamt 560 Yogis und Yoginis aus der ganzen Welt waren angereist, die Teilnehmerzahl war wohl jedes Jahr gestiegen. Die Anmeldung lief sehr professionell ab, jeder bekam einen Umschlag mit seinen Teilnehmerunterlagen, Programm und bereits der persönlich ausgestellten Teilnehmerurkunde.

Schnell zogen wir uns um (es gab leider keine Umkleiden, man konnte sich nur im WC umziehen oder wer es relaxt genug sah, zog sich ganz locker direkt in den Veranstaltungsräumen um). Jetzt noch rasch die Schuhe aus und ab in den Ballsaal. Insgesamt hatten die Veranstalter 2 große Ballsäle im Erdgeschoss und 2 kleinere, ebenfalls sehr schöne Räume in der 12. Etage des Hotels mit beeindruckendem Blick über Köln angemietet.

Frank Schuler von Vishnu´s Couch eröffnete die Konferenz. Jetzt konnte dieses gigantische Yogawochenende beginnen. Konnten unsere hohen Erwartungen überhaupt erfüllt werden?

Den ganzen Erfahrungsbericht findet Ihr hier...

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Danke das ist ein erfrischender schoener erfahrungsbericht. Gruss aus holland :-)
Freut mich sehr, dass er dir gefallen hat. Viele Grüße nach Holland zurück :)

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