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Yoga und Fußball: Passt innere Ruhe und temporeicher Sport zusammen?

Vor allem im Profisport verlangt Fußball seinen Topspielern eine Menge ab. Höchste Kondition, gezielt trainierte Muskelgruppen und hohe Belastbarkeit müssen mit auf den Platz gebracht werden, um energiegeladene Leistungen abzuliefern. Neben dem klassischen Lauf- und Krafttraining setzen jedoch immer mehr Fußballstars und Trainer auf maßgeschneiderte Yogaprogramme für noch mehr Power und überraschende Zusatzbenefits.




Seit über 1.000 Jahren gibt es die indische Lehre von der Einheit von Atem und gezielten Körperübungen bereits. Seit den frühen 2000er-Jahren schwören unzählige Freizeit- und Profisportler auf die vielfältigen Asanas und führten zu einem regelrechten Boom der Branche. Die Ausrichtungen der stillen Körperlehre sind dabei so vielfältig wie abwechslungsreich. Ob sanftes Hatha-Yoga für Anfänger, meditatives Kundalini-Yoga, Hormon-Yoga für Frauen oder das schweißtreibende Poweryoga: Für jedes Ziel gibt es die passende Methode.

Ein ungleiches Dream-Team

Der große Vorteil, den jede Yoga-Art mit sich bringt, ist im Fitnessstudio nur schwer zu erreichen. Durch das gezielte Dehnen bestimmter Körperpartien sind lange, schlanke und starke Muskeln das Ergebnis. Beim Training an Geräten ist ein Zugewinn an Muskelkraft verständlicherweise vorprogrammiert, doch besteht bei zu schneller Ausübung stets die Gefahr der aufgepumpten, verkürzten Muskeln. Die Folge ist eine Beeinträchtigung der Beweglichkeit des Körpers. Für Sportarten, die eine hohe Reaktionsfähigkeit und das Laufen über größere Distanzen beinhalten, ist diese körperliche Entwicklung kontraproduktiv.

Fußball gilt als das typische Beispiel, in dem Beweglichkeit und echte Muskelkraft vorausgesetzt wird. Kicken mit Energie und Power ist das Ziel, welches mit Yoga elegant erreicht werden kann. Diesen Vorteil haben auch zahlreiche Profifußballer wie Robert Lewandowski, Toni Kroos und Manuel Neuer für sich entdeckt. Die Nationalspieler trainieren mit passgenauen Asanas ihre Beweglichkeit und Ausdauer, womit sie die im Profisport stets gegebene Verletzungsanfälligkeit auf ein Minimum reduzieren. Das sanfte Dehnen der Waden- und Oberschenkelmuskulatur beugt den gefürchteten Zerrungen vor.  

Entspannt zum Sieg: Yoga in der Nationalmannschaft

Regelmäßiges Training zahlt sich auch beim Yoga aus. Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat dafür einen grandiosen Beweis geliefert. Der Yogalehrer der Nationalmannschaft Patrick Broome trainierte das Team erstmals für die WM in Brasilien 2014. Seit dem atemberaubenden Sieg hat sich Yoga als eine der wichtigsten Einheiten etabliert und gilt als kleine Trainingsgeheimwaffe im Team. Die Fans schließen sich dieser erfolgreichen Methode an. Eine stille Siegerstrategie und vielleicht auch der Grund, warum Deutschland hinsichtlich der Online-Wetten für die Weltmeisterschaft 2022 mit einer Quote von 10,0o (Stand: 10.12.) nach Brasilien und Frankreich bereits jetzt schon als Top-Favorit gilt. Neben Broome gilt zudem Jürgen Klinsmann als Vorreiter in Sachen Yoga: Schon bei der DFB-Auswahl 2004 setzte er auf Yoga. In seiner Wahlheimat Kalifornien gilt das Zusammenspiel von Muskeltraining und Meditation seit Jahrzehnten als unverzichtbar im Profisport.

Das Fokussieren auf die sauber auszuführenden Yoga-Übungen, die Anfängern sehr viel Kraft abverlangen, sorgt für einen klaren Kopf. Regelmäßig trainiert, stattet Yoga die Profispieler auf dem Platz mit Ausgeglichenheit, Selbstvertrauen und maximaler Konzentrationsfähigkeit aus. Dabei kann es als Vor- und Nachbereitung gleichermaßen angewandt werden. Nicht nur als mobilisierendes Training ist Yoga perfekt, sondern auch für den entspannten Cooldown nach dem Spiel. Zur Regenerierung angestrengter Muskelpartien und dem Ablassen von Adrenalin ist eine Yoga-Session die beste Wahl.

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