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Yoga, wie es heute meist in Fitnesscentern etc. praktiziert und von Prominenten wie Madonna und Wolfgang Joop propagiert wird – "Power-Yoga", "Business-Yoga", "Kinder-Yoga", "Hunde-Yoga" –, hat kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Yoga zu tun. Von "Yogagymnastik" über "Baby-Yoga" bis zu "Lach-Yoga", "Hormon-Yoga" und "Yoga für Dummies" wird alles verkommerzialisiert.

Wie ist Eure Meinung dazu?


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Alles ist eine Energieübung, so auch Yoga. Mit den Übungen wird Energie aufgebaut und zum Hell geleitet oder verbraucht. Übungen, deren Energie zum Heil geleitet wird, sind gut. Die anderen sind es nicht. Die Kommerzialisierung spielt auf einer anderen Ebene.
hallo dieter,
hormon-yoga, business-yoga, kinder-yoga ect sind alles "ursprüngliche" yogarichtungen - einfach fuer unterschiedliche zielgruppen und mit verschiedenen schwerpunkten.
die menschen sind unterschiedlich in ihren bedürfnissen - so auch die angebote.
ist doch toll, dass so viele menschen yoga machen... :-) verkommerzialisieren kann man auch ursprüngliches yoga.
das passiert nicht automatisch durch die "moderne" bezeichung.
Villiecht mag man sich irgendwann auf die Ürsprünglichen Werte des Yoga rückbesinnen.
Alles hat seine Auswüchse, die irgendwann abfallen.
Danke für die Inputs
Je länger ich mir dazu Gedanken mache, desto mehr sehe ich die Positionen in zwei Gegenpolen, wovon aber nicht einer besser scheint als er andere:

- Die einen verfechten die traditionelle Lehre, was auch immer das ist. Bereits Sacharow übte Kritik an der überzogenen Version der Fanatiker. Dies scheint heite kein Problem mehr zu sein, die Fakirversprechen sind definitiv verschwunden ;-)( wurden jedoch yon Yesudian noch erwähnt!). Je nachdem, wie man es anschaut, wären sämtliche modernen Hilfsmittel tabu, wenn man "echt" üben will. Ein Paradox, machten doch erst die Modernisierung und Massenmedien in unseren Breitengraden bekannt.

- Die andern entnehmen dem Yoga alles, was sich nur irgendwie vermarkten lässt. Bei der körpergerechten Vermittlung immerhin ein Teilerfolg.

Was ist nun besser?

Sicher, die Auswüchse wie oben beschrieben sind Meilen weg von Sivananda zB., andererseits hat sich bereits dieser im gewissen Masse von den Quellentexten entfernt. Diese sind und bleiben phasenweise skryptisch und verworren. Ob dies sich je ändern wird, wage ich zu bezweifeln. Uns bleibt, dieses Geschenk praktisch auszupacken, was bedeutet, wir müssen interpretieren und das Beste verdichtet sich dann hoffentlich zu einer brauchbaren Yogarichtung.

Was sind die Ziele dieser Richtungen?
Ein sehr interessantes Buch in diesem Zusammenhang ist "the yoga tradition of the mysore place" von N.E. Sjoman. Daraus lässt sich ableiten:

- Es gibt keine direkte Linie zwischen den Schriften wie Gheranda Samhita und der neueren Praxis seit den 50er Jahren

- BKS Iyengar selber hat das ihn gelehrte System in der Reihenfolge verändert

Von daher erstaunt es nicht, wie viele Unterarten und Systeme gelehrt werden.

:-)

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