yogapad.de | Dein Forum für Yoga, Meditation, Ayurveda und mehr

Das Jahrzehnt zwischen 1990 und 2000 war das des „brain“ in der Forschung.
Ich bin seitdem da am Rande auch ein wenig involviert.
Man merkt es mittlerweile an der vielen Neurologie in den öffentlichen Diskussionen.
Viele wissen gar nicht, wie neurologisch und wahrnehmumngspsychologisch die Philopsophie
ist. Seltsamerweise sind da die Westler für ihre Übernahmen und Anknüpfungsfäden aus der indischen, insbesondere Yoga/Samkhya Linie geradezu BLIND.
Es wird sich da lieber auf psychiatrische Diskurse gestützt, deren Ausfluss meist eine
Psychoanalyse oder Psychologie oder deren Kritik ist.
Statt der extrem mit schädlichen nebenwirkungsreichen Psychopharmaka, die seltsam kritiklos
für die allkritischen Geisteswissenschaftler weithin akzeptiert werden,
bietet Yoga mit seiner optimalen Gehirndynamik und Gehirnchemie durch Kriya Yioga, insbesondere der Bindu Öffnung, eine unübertroffene viel bessere Alternative.
Dass das selbst von den Yogis selbst nur sehr verhalten propagiert wird, liegt meiner Ansicht nach an der durch die Tiefe und Weite der Heilprozesse und der intensiven Yogaprozesse insgesamt,
für die nicht ohne Grund normal 12 fast professionelle Jahre traditionell veranschlagt werden.
Wie ich schon in einer anderen Diskussionen hier schrieb, ist für eine Yogi die westliche Psychiatrie weithin eine Art chemische Seelen/Gehirnamputation, speziell der potentielle Nutzung, der entschlossen entgegenzuwirken ist.
Seltsamerweise spielen im fundamental psychiatriekritischen Diskurs die beiden „natürlichen“ Linien, westliche Antipsychiatrie in der Linie Laing, Cooper, Guattari, Reich und die Biodynamik und eben Yoga als das aus der Steinzeit tradierte optimierte unheimlich elaborierte Heil- und Entwicklungssystem der Körperseele gar nicht so eine tragende Rolle.

Aufgrund der Professionalisierungs- und Qualifikationsstrukturen ist die Akzeptanz der
westlichen Psychiatrie wohl offiziell weit in den Heil-, Sozial und Pädagogischen Berufen weit verbreitet. Das ist schlecht für die Patienten und Yoga fordert auch als ethische Eigenschaft Aufrichtigkeit, was in psychiatrischen Zusammenhängen, die auf Vertrauen beruhen,
geradezu eine Todsünde ist.
Gibt es da andere beipflichtende oder ablehnende Stellungen dazu?

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 2663x ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

Hallo Harald,
ich praktiziere auch lange und intensiv Yoga, bin gleichzeitig Psychotherapeut und muss sagen, dass ich Deinen Beitrag ziemlich einseitig finde. Yoga kann natürlich unterstützend bei einigen psychischen Störungen eingesetzt werden, ist aber alleine selten ausreichend und bei einigen psychischen Erkrankungen auch gar nicht indiziert. Dies schmälert in keiner Weise den Wert des Yoga, das Yoga in erster Linie ein Weg der spirituellen Entwicklung und nicht eine Krankenheilbehandlung ist.
Ich weiss nicht, wo Du Deine Erfahrungen in der psycholosozialen Versorgung gemacht hast, aber zu sagen, dass Aufrichtigkeit in den psychosozialen Berufen eine Todsünde ist, ist bestenfalls blind und schimmstenfalls beleidigend. In jeder guten therapeutischen Beziehung ist Echtheit eine der Grundsäulen der Therapie. Besonders schön herausgearbeitet und empirisch belegt hat dies Carl Rogers im Rahmen des personzentrierten Ansatzes.
Wenn Du wirklich an den synergistischen Effekten von Yoga, Psychotherapie und Psychiatrie interessiert bist, empfehle ich Dir dringend die Lektüre von Ken Wilber, der dieses Thema ausführlich behandelt und die Stärken und Schwächen sowohl der westlichen Therapie als auch der östlichen Wege differenziert darstellt.
Om Shanti, Andreas
Lieber Andreas,
Ich habe Ken Wilber schon vor einer Weile gelesen.
Ich fand ihn, ähnlich wie Leibniz mit seiner "Theodizee" gegebüber der katholischen Kirche, doch zu stark die
existierenden Institutionen "absegnend".
Du hast mein Argument mit dem Vertrauen und der Todsünde etwas missverstanden.
Wegen der Aufspaltung in neurologische Aspekte ->; Psychiatrie ->; Großchemie
der eine "halbe (zudem 'vergiftete') Türke",
Psycho ->; Beziehungen - >; psychische Probleme ->; Psychotherapie der andere "halbe (niedersinkende) Türke",
wobei die Psychotherapie oft mit knirschenden Zähnen sehen muss, dass der Arbeits- und Beziehungs'markt' nicht die absolut notwendige Belohnung und Stützung bringt, weil da der ökonomische Markt vor ist, ist schon das Setting schlecht.
Daher sind die Heilerfolge der westlichen Psychomedizin, wenn man einen "halbwegs" emphatischen Begriff von "heil", ganz, gesund, versucht auf die jahrzehntelang betäubten Psychiatriepatienten
anzuwenden, in einer sehr kleinen Umgenbung um den Nullpunkt angesiedelt.
Dagegen Yoga, mit seinen von vorneherein ganzheitlichen Ansatz und direkt auf den Sitz der Ganzheit, nämlich das zentrale Nervensystem mit selbstkontrollierten und dauernden Anstrengungen wirkend, deren "Erfolge" nicht so sehr von Außenbedingungen abhängen, das Problem da packend, wo es entsteht und neben der Reperatur noch zusätzliche Ressourcen bringend.
Schließlich werden noch die berühmten "Transformationen" (kennt Ken Wilber) der Seele in der westlichen Psychomedizin sehr sehr unterschwellig als Pathologie mir dringendem Chemiebedarf diagnsoztiziert und mit weniger höflichem aber umso bestimmteren DRUCK der Psychiatriebehandlung, machmal mit langen "Anstandsfristen" oder "Weichkochphasen", im den meisten Fällen zugeführt.
Dagegen im Yoga profundes Wissen mit genauer Kenntnis der Zeiträume und auftretenden kurzfristigen und dauerhaften Änderungen des Körpers und der beschädigten Psyche.
Während die Dosierungen des Chemieinsatzes in der Medizin wegen der ungeheuren Menge schon die Flusswasserschützer auf den Plan rief (Pharmaproduzent Sandoz im Rhein Ende der der 70iger, Mitauslöser der Ökobewegung)
ist die Dosierung von Yoga in der Psychomedizin eher von homoöpathischer Menge. Höchstens Meditation, nicht zuviel, sonst gibt es einen Rückfall, den man schön dem Yoga in die Schuhe schieben kann (das ist die Kontraindizierung), und dann auch nur wenn genug Stabilität da ist.
Ansonsten kann man "gerne" die üblen Nebenwirkungen der Psyhopharmaka mit Yoga weglindern, ganz wohl
ist manchem Artzt bei eigenes Gift mit eigenem Gegengift behandeln nun auch nicht.

Der erfahrene Psychotheraput gibt übrigens frank und frei zu, dass bei "Psychosen" oder "Schizophrenie",
auch den durch "Drogenmissbrauch" induzierten (auch sehr unterschwellig diagnostiziert) nicht
"im Traum zu denken " ist.
Daher ist eine Behandlung mit dem westlichen Psyhomedizinpaar Psychiatrie/Psychotherapie (letztere oft als Feigenblatt und halb sozialarbeiterisch) für die Psychiatriefälle, um die geht es, wenig Vertrauen entgenzubringen.
Die erwähnte Unfähigkeit, Psychosen heilen zu können wird meist gar nicht oder als alternativlos dargestellt während die tatsächliche Heilmöglichkeiten mit wirklich avanciertem und viel Yoga (mindestesn 5 mal die Woche einen Stunde, jahrelang, mit sehr "anstrengenden" Wirkungen) als "nur in wenigen Spezialfällen", aber nicht ohne "Chemie, möglich sein soll, was auch deine Stellung ist.

Psychopharmka konterkarieren die Heilungserfolge des Yoga.
"Lerne laufen, aber erst einmal amputieren wir ein Bein - du könntest hinfallen!!!"
Die Kontraindizierung ist eher die der Psychiatrie selbst, die auch kaum Heilerfolge ohne begleitendes Yoga hat.
Dieses Versäumnis, über die wirklichen Heilmöglichkeiten und ihre eigene Unfähigkeit zu heilen zu informieren, ist eben die UNWAHRHAFTIGKEIT der westlichen Psychiatrieakzeptierenden Psychomedizin.
Diese UNWAHRHAFTIGKEIT zerstört eben, da sind wir uns einig, dias dringedn benötigte Vertrauen in die
Patient Artzt Beziehung.
Als Psychotherapeut die somatischen "Aspekte" beiseitezulassen, verurteilt eben zur Behandlungserfolgen bei sehr sehr leichten Fälle, die schon gut fast feundschaftliche Fachsimpeleistruktur (Übertragung/Gegenübertragung) annehmen können.
Bei mit Psychopharmaka betäubten Patienten klappt das nur sehr partiell, und es ist mir rätselhaft, wie einem intelligenten Therapeuten die desaströsen Wirkungen dieser Betäubungen und mangelnde Heilung, Verschiebungen gehören auch dazu, entgehen können.
Da ein erfahrener Yogi die Theorie kennt, kann er der Barbarei von Großchemie in Gehirn von fühlenden und denkenden Menschen nicht zustimmen.
Das Richtige sehen und das Falsche tun ist ein klassicher Fall "moralischen Versagens".
Daher - DO THE RIGHT THING -
Yoga STATT Psychiatrie.
So, wie ein Elektriker keine blanken Leitunge verlegen darf, darf ein Psychomediziner kein Psychopharmaka zu Psychoheilungen verwenden.
Als Psychotherapeut und Yogi bleibst du in meinen Augen auch stark unter deinen Möglichkeiten, die dir beide Erfahrungsbereiche bieten, wenn du Psychopharmakanutzung deiner Patienten zuläßt und nicht versuchst, sie durch Yoga zu ersetzten.
Lieber Andreas,

Um es noch einmal kürzer zu sagen:
Bei der Psychotherapie und sogar der Psychiatrie fehlt die
NEUROLOGIE DER PSYCHE.
Diese kennt auch das Yoga.
Auch in der Philosophie gibt es viel Wissen darum.
Diese Neurologie fehlt auch bei Ken Wilber und wird auch
bei der "Kontraindizierung" nicht angegeben.
Hallo Harald,

ich empfehle dir einen Besuch über einen Zeitraum von 2 Stunden in den Raucherräumen der geschlossenen Aktutpsychiatrie.Danach kommst du nicht mehr auf die Idee,Yoga als Therapie im akuten Stadium von psychiatrischen Krankheitsbildern einzusetzen.

Bei akuten Psychosen ist Yoga,insbes.Pranayama kontrainitiiert.Bei der tiefen inneren Zerrissenheit im akuten Zustand braucht es Festigung und Halt.



Super sind Elemente aus dem Yoga und auch Pranayama,Meditation dann,wenn das akute Krankheitsbild abgeklungen ist und es um die soziotherapeutische Begleitung geht.
Bergstellung- eine sehr schöne Stellung zur Festigung der gesunden Anteile.

Zum Thema Aufrichtigkeit hat es dir Andreas bereits erklärt,oder wünschst du dir,wenn du in einer Krise bist von Menschen behandelt zu werden,die dir die Unwahrheit sagen?

Wenn ich dein posting (oder auch ähnliche) lese,bin ich kurz davor,direkt meinen account zu löschen,so hanebüchen finde ich das,was du schreibst.Nur dann ändert sich auch nichts.

Ich arbeite seit 30 Jahren im psychiatrischen Bereich und praktiziere seit 18 Jahren Yoga und lasse viele Yogaelemente in die Arbeit einfließen.


Hari Om Tat Sat
Ulla
Liebe Ulla,

Hanebüchener Unsinn?
"Gebt dem Hund einen schlechten Namen und dann hängt ihn auf"
Nicht sehr yogisch und höchst "unfreundlich".
Vielleicht ist eine zweite Lektüre meiner Beiträge in etwas "stabiliserter" Stimmung
etwas "fruchtbarer".

Die Unwarheit bezog sich auf die Behauptung, dass es nur mit Psychopharmaka in der Psychiatrie geht und die "Kontraindizierung".
Wieso es Ihnen in der Psychiatrie unmöglich ist, mit Yoga wirkliche und nachhaltige Stabilität hineinzubekommen, liegt nicht am Yoga.
Ich wundere mich, wie wenig westliche Psychiater/Neurologen allein
von ihren Fachkentnisssen her den offenbaren Wirkungsmechanismen der Yogaübungen
"nachspüren".
Yoga dann sogar als schädlich "kontrazuindizieren" und
stattdessen betäubungsartige Ruhigstellmedikamente als "Stabilisierung" zu bezeichen,
ist wenig nachvollziehbar. Da werden "gesunde Anteile" doch sehr geschwächt.
Ich bin in meiner Wortwahl eher Ahimsayogi. Siehe oben.

Ich wies schon öfter darauf hin, das ein Psychiatriepatient in der Regel sowieso, mit Psychopharmaka, ohne Psychopahrmaka und selbst ohne Psychopharmaka mit Yoga allein einen "harten Streifen" mitmacht.
Nur mit Yoga alleine ist der Streifen am weichesten und kürzesten und das Leiden lohnt durch nachhaltig weitere und gesündere psychische und neurolgische Strukturen am meisten.
Die Nebenwirkungen von Psychopharmaka sind immer noch so groß, dass nur
Leidensdruck als Hauptmotiv der Patienten übrigbleibt.

Das Motiv, unnötiges Leiden aus der Welt zu schaffen, vereint in seinem Ingrimm sogar
so verschiedene Denker wie Buddha und Nietzsche (dessen Meinung vom Ersteren nicht die beste war).
"Die vier edlen Warhieten" Buddha
"Nichts empört mehr als sinnlose Leiden" Nietzsche

Weniger yogisch geübte Menschen als ich drücken diesen Ingrimm
eher, in der westlichen Kultur stark verbreitet, polemisch zugespitzt aus.
Yoga statt Psychiatrie.
Hallo Harald,

und wie hattest du das gemeint?

Gibt es da andere beipflichtende oder ablehnende Stellungen dazu?
Liebe Ulla,

Ich meinte eine Stellungnahem auf der Höhe des
Argumente: Trennung Körper/Geist, Ganzheitlicher Ansatz, dauerhaft viel Chemie im
komplexestesten und "heiligen" Organ Gehirn,
Yogatechniken gehen bekanntermassen bis zur Regulation von Grundfunktionen
wie Herzryhtmus und kontrolliertem Scheintot.
Viele Psychiatriepatienten werden nicht nur im Yoga als in seelischer Transformation begriffen und nicht als krank eingestuft.
Die Unruhe und Stärke, auf die die Patienten nicht vorbeitet sind und daher
früher oder später mit einer "Kapitulation" vor der Chemie enden, Batallione von Heckenschützen inbegriffen, - wenn man ihnen nicht sagt, dass das alles wohlbekannte Schlachten sind, so wie Schüler in der Schule ihre Schuljahre , Hausaufgaben und Klassenarbeitenschlachten schlagen.
Heißen doch sogar im Yoga die Leute Schüler und Lehrer.
Diese bekannte Schule des Wachstums der Seele und des Gehirns Yoga
wird im Westen geschlossen und stattdesssen wird sie durch Chemie ersetzt.

Das in einer durchakademisierten Medizin, in dem fast Teilchenbeschelunigerartige Messgeräte (Tomographen von ungeheurer Empfindlichkeit) eingesetzt werden.
Bei den abertausenden von Neurologieprofessoren wäre eigentlich zu erwarten, das zu jeder Yogaübung eine gute Dissertation geschrieben wäre.
Ein paar Habilitationen dazu, und die Psychopharmaka
werden den Medizinhistorikern übergeben.
Die Aufarbeitung dürfte soviel Zeit in Anspruch nehmen, bis die letzten lebenden Professorenanwender zu Grabe getragen worden sind.

Im Yoga existieren diese "Dissertationen" und "Habilitationen" schon.
Sie sind eben nur nicht, wie soll ich sagen: Anerkannte Wissenschaft ist was anerkannte Wissenschaft anerkennt. Westliche Wissenschaft erkennt bevorzugt westliche Wissenschaft an.

Wissenssoziologie ist eine Wissenschaft für sich.
Es menschelt und ökonomelt sehr....
Soviele Projekte, soviel Stellen, soviele schon bewährte laufende Forschungslinien.....
Sogar die Integration der russichen Mathematikkultur ist wesentlich zäher und problematischer, als man angesischts der hohen Spezilisierung und dem gemeinsamen Bezugspunkt Phyisk erwarten könnte. ES hat sich natürlich schon gebessert.


Also, wie wurde das "kontraindiziert"????
okay,Harald,du hast deine Meinung,ich habe meine.So weit so gut.Aber wieso forderst du auf,diese kundzutun,wenn du sie doch nicht hören willst?


Liebe Grüsse
Ulla
Liebe Ulla,

Du vertritts deine Meinung als jemand Professionelles
aus der Psychiatrie und teilst eben die Praxis,
Yoga dort kontrazuindizieren und auf Psychopharmaka
zu bestehen.
Das heisst, es ist eine wirkliche Praxis und nicht nur eine Meinung.

Daher ist die Begründung des Kontrindizirens, wie weit das denn
abgesichert ist,
vor allem vor dem Hintegrund,
dass von den Kontraindizierern gar kein wissenschaftlichen
Untersuchung über einschlägiges
Yoga, vor allem ohne gleichzeitgen
Psychopharmkabenutzung, vorliegen,
sehr wichtig und interessant, auch für dich
und deine Patienten.

Bei Untersuchegen "ohne Medikamente" als "Kontrollgruppe",
setzt man diese mal 14 Tage aus.
Da sind die Patienten nun zweifeslohne nicht in den Stand versetzt, als hätten sie die nie genommen.

Es kommt öfter vor, dass in der Praxis "eherne" unumstößliche,
Grundsätze wie "Yoga ist kontraindiziert" flächendeckend, millionenfach praktiziert werden,
ohne das es wissenschaftlcihe Untersucheungen gibt, die
einen solchen Ausschluss rechtfertigen.

Ich erinnere als sehr bekanntes Beispiel an die
Praxis der Amalgamfüllungen der Zahnärzte, die trotz schädlicher Wirkungen fast flächendeckend eingesetzt wurden und noch heute meistens verwendet werden.
Kostet eben was, Keramik oder Gold.

Auf die Untersuchung, die von der Zigarettenindustrie akzeptiert werden, dass Rauchen schädlich ist,
wartet man noch heute, obwohl die amerkanische Zigarettenindustrie schon 50 Mrd $ Schadensersatz gezahlt hat.

Jeder erinnert sich, welchen Kleinkrieg an Untersuchung es über die Schädlichkeit von AKW's gab.
Die Sicherheit von AKWs wurde mit 1 Unfall in 100 00 Jahren angegeben.
Die Tinte war noch nicht ganz trocken, sage ich immer, da ging Tschernobyl in der UdSSR 1986 hoch und Harrisburg in Kanda vorher beinahe.

Die Psychopharmaka haben sehr schädliche Nebenwirkung und wenn man sie lange nimmt, wirken sei immer tiefer auf den Metabolismus, auf den Stoffwechsel, auf die Motivation, auf die Belastbarkeit, sogar auf die "Chemie" der Seele ein
- wie in dem Ausdruck, das bei zwei Menschen die "Chemie" nicht stimmt, keine gleiche Wellenlänge.

Man würde diese Medikamente nicht verwenden, und ähnlich wie beim Rauchen würde der juristische Druck immer stärker, wenn es eine Alternative ohne Medikamnete gäbe, wie Nichtrauchen.

Daher ist die Frage, ob Yoga ohne Medikamente als Alternative zur Heilung in der Psychiatrie eingesetzt werden kann, von sehr großer Bedeutung für die Praxis in der Psychiatrie, die eben an der "Meinung" der Kontraindizierung hängt.

Das Hängen eines Milliönars oder ein Investmentbankers an der freien Marktwirtschaft ist nicht weiter erstaunlich.

Das Psychiater und in der Psychiatrie Arbeitende, deren ganze Qualifikation und deren Praxis zu sehr hohen Anteil auf der Verwendung von Psychopharmaka beruht, sich da mit Händen und Füssen gegen die drohende
Nichtverwendung oder aus der Praxis Entfernung durch Alternativen wehren, ist vom gleichem Kaliber.

Wir sehen im Moment, wie sich die Wirtschaftler, nach dem Zugeständnis, das der Raunbtierkapitalismus versagt hat und die Marktwirtschaft mit Sicherheit nicht optimal ist, sondern Krisen und Unmengen Geldverluste, Arbeitlslosigkeit und Insolvenzen produziert,
sich schon in Stellung bringen, "mangels Alternative",
doch möglichst zum alten Zustand zurückzukehren oder sich jeder wirklichen Änderung des
Kapitalismus, selbst des Bankenwesens oder des Finanzsektors wie Verstaatlichung derselben, entgegenzustemmen.

Die Kritik an der Psychiatrie ist sehr alt, die Alternative Yoga ist auch sehr bekannt, und das die Bemühungen,
beides ohne wissenchaftlichen Begründung in der Hand - im Gegenteil, die Untersuchungen über Schädlichkeit von Psychopharmaka zeigen erschreckende Ergebnisse - unterdrückt werden, ist schon ein starkes Stück.

Du bist mit deiner Meinung zur "Kontraindizierzung von Yoga" also so ähnlich, wie die Meinung der Unschädlcihkeit von Kernkraft von einem AKW Bauer.
Die großen AKW Bauer und Betreiber, wie EON zum Beispiel, vertreten diese Meinung immer noch und versäumen keine Gelegenheit, den Bau neuer AKWs wieder "ins Spiel" zu bringen.
Der Versuch mit dem "größten Knalleffekt" kam dabei vom RWE (Großer Energiekonzern mit AKWs) Pressesprecher Ex Ministerpäsident im AKW freien NRW Clement im Vorfeld der Hessenwahl.

Als Apercu bringe ich noch die "Nebenwirkung" der AKWs, zum Besipiel die sehr reale Möglichkeit einer iransichen Atombau aufgrund der langen Erfahrung mit den Siemenskernkraftwerken dort.

Das Totschweigen sollte ein Ende haben, 2009, und wir sollten doch zumindest
die auf der Hand liegende Verwendung des wirklich unglaublich effektiven, und
segensreichen Yoga gegen die chemische Barbarei der Neuroleptika bei sehr intensiv empfinden Menschen setzen.

Deshalb bin ich sehr erstaunt, bei einem bewußten Yogamenschen irgendeine Form der Fürsprache von Psychopharmaka zu finden.
Oder ist es eine Art "katholische Kindergärtnerinsyndrom", wo der Austritt aus der Kirche direkten Jobverlust nach sich zieht?
Hallo Harald,

du hattest nach einer anderen Meinung gefragt,diese habe ich kundgetan.
Ich möchte an diese Stelle aus der Diskussion aussteigen,denn um die Sache geht es hier -für mich-nicht mehr.

Ein achtsamer Umgang miteinender ist für mich eben eine Selbstverständlichkeit unter Yogis,unter Menschen und eine Voraussetzung für eine Diskussion hier.

Hari Om Tat Sat
Ulla
Liebe Ulla,

"Hanebüchener Unsinn" ist beleidigend und kein achtsamer
Umgang mit Menschen.
Ich finde keine unachtsame Formulierung, was deine persönliche Integrität angeht, in meinen Antworten.

Ulla, das ist ein typischer professioneller 1 Million mal gemachter Standard Rhetorik Trick, sich der Kritik zu entziehen und das Feld entweder anderen zu überlassen oder zu gehen.
Wie ein Fussballspieler, der eine Blutgrätsche eingesetzt hat und
laut nach dem Schiedsrichter ruft, der gar nicht mehr die rote Karte rausholen kann, weil unter Protest der Platz verlassen worden ist.
Für einen erfahrenen Fussballprofi, nach 30 Berufsjahren wie du, "eine seiner leichtetsen Übungen".
(Hier wurde eine übertragendes Bild, eine Metapher eingesetzt.)

Großchemie im Gehirn mit Betäubung ist
Achtsamkeit zerstörend, während Yoga dem Aufbau
und der Kultivierung von Achtsamkeit dient.
Da es bei Akutgroßchemie in der Psychiatrie meist nicht bleibt,
wird der Achtsamkeitsträger Mensch meist gleich ganz 25 Jahre führer
ganz achtsamkeitsunfähig durch Dauergehirngroßchemie gemacht, nämlich stirbt früher.

Dem Yoga die Fähigkeit abzuprechen, mit unseren sogenannten psychsichen Krankheiten fertig zu werden, ist eine so grobe Missachtung dieser hohen Kulturtechnik, dass man gar nicht glaubt, jemand näher damit vertrautes hegte dieses Falschurteil.
Ist auch nur eine im Berufsbild Psychiatrieprofessioneller eingebaute Sichtweise.

(Gegenbenfalls für Ullas Kommentar darunter).
Hallo,

ich verstehe zwar kaum etwas von psychiatrischer Behandlung, meine Intuition sagt mir jedoch, dass Psychopharmaka nicht wirklich helfen oder Probleme lösen können.

Schon mehrmals ist mit untergekommen, dass gestresste, verzweifelte Mütter von aufgedrehten, angeblich hyperaktiven größeren Kindern und Teenagern die Gabe von Ritalin/Prozac empfohlen wurde. Ich habe es geschafft ein paar Mütter von diesem Vorhaben abzubringen und ich habe dabei das Gefühl Menschenleben gerettet zu haben.

Namaste

RSS

© 2019   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Werbeagentur Münster   Powered by

Badges  |  Problem melden  |  Nutzungsbedingungen