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Yoga wirkt sich positiv sowohl auf den Körper als auch auf die Seele aus. Denn durch die Asanas stärken wir unsere Fitness, können Aufgaben gelassener angehen und bleiben selbst in Stress-Situationen ruhig und besonnen.

Diese Effekte werden bald auch den Gefängnis-Insassen in Indien zugutekommen. Denn im Mutterland des Yoga sollen die Häftlinge, die freiwillig regelmäßig die Übungen durchführen, frühzeitig entlassen werden.

Es ist vorgesehen, dass alle Sträflinge, die sich drei Monate lang mit den Asanas und den Atemübungen beschäftigen, dafür zwei Wochen früher die Freiheit wiedererlangen. Wer in Indien also eine mehrjährige Strafe absitzen muss und in dieser Zeit regelmäßig Yoga betreibt, darf das Gefängnis schon Monate vor dem festgesetzten Termin verlassen. Für ein freiwilliges Pilotprojekt im nordindischen Gwalior haben sich bislang bereits mehr als 400 Häftlinge angemeldet.

Die Behörden des Bundesstaates Madhya Pradesh versprechen sich von dieser Maßnahme eine Abnahme der Rückfälle, da Yoga nachweislich die Aggressivität verringert und die Selbstkontrolle stärkt. Sanjay Mane, der Gefängnis-Bevollmächtigte des Bundesstaates ist von dem Konzept überzeugt, da die Gefangenen bei Yoga erlernen, ihren Ärger zu kontrollieren, gleichzeitig aber die Fitness fördern und seelischen Stress abbauen.

Nicht nur durch Yoga möchten die Behörden von Madhya Pradesh ihren Gefängnis-Insassen die Chance geben, früher in die Freiheit entlassen zu werden – wenn das Pilotprojekt Erfolge zeigt, sollen demnächst auch freiwillige Besuche an Schul- und Literatur-Kursen die Haftzeit für Sträflinge verkürzen.

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Fantastisch!

Da ich die Beschreibungen von positiven Wirkungen nur bestätigen kann, wäre es 

super, wenn so ein Projekt auch in Österreich geben würde.

...aber ich bin skeptisch, da die westliche Gesinnung und der Einfluss vom Katholizismus,

die den Menschen nach getanenen Verbrechen ewig abstempelt nicht zu diesem Konzept dazupasst

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