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Was für viele im ersten Moment absurd wirkt, ist alles andere als erfunden: Fußballer setzen in ihrem Training auch auf Yoga. Beide Sportarten ergänzen sich tatsächlich hervorragend und durch passende Yogaübungen können zahlreiche Verletzungen im Leistungssport vermieden werden. Genau deswegen hat die deutsche Nationalelf sogar ihren eigenen Yogatrainer – aber auch andere Fußballgrößen wie Lionel Messi zählen auf die Übungen aus der indischen Bewegungslehre.


Yoga im Leistungssport

Im Leistungssport wird Athleten ein extrem hohes Maß an körperlichen Fähigkeiten abverlangt. Dabei werden große Muskelpartien trainiert, die Ausdauer verbessert sich maßgeblich. Trotzdem gibt es viele Bereiche, wie die kleine Muskulatur, die stabilisiert, sowie Sehnen und Bänder, die oftmals außer Acht gelassen werden. Für ein ganzheitliches Training und die höchstmögliche Leistung ist dies jedoch ein großer Fehler. Besonders erfolgreiche Athleten haben sich schon immer mit einer guten Dehnung davor bewahrt, schwere Verletzungen während der Ausübung ihres Sports zu erleiden. Yoga ist jedoch viel mehr, als nur eine Möglichkeit, die Flexibilität des Körpers zu steigern. Abhängig von der Art des Yogas wird auch viel am eigenen Mindset gearbeitet, dabei ist innere Ruhe und eine gute Balance von Yin- und Yang-Energie besonders wichtig. Yoga beinhaltet außerdem wichtige Entspannungstechniken und Meditationen, die dabei helfen, Nervosität zu bekämpfen und den inneren Druck vor großen Wettkämpfen zu reduzieren. Genau deshalb ist Yoga auch perfekt für den Fußball geeignet, denn kaum eine Sportart wird medial so stark verfolgt und setzt Spieler unter einen enormen Leistungsdruck.

Spitzenfußballer setzen auf Yoga

Die deutsche Nationalelf vertraut bei ihrem Training auf verschiedene Experten, die ein allumfassendes Programm für alle Spieler zusammenstellen. Yoga ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Unterrichtet wird das Team von dem Lehrer Patrick Broome, der seit über 20 Jahren unterrichtet und sein eigenes Studio in München eröffnet hat. Der Yogi und Autor hat das Buch „Yoga für den Mann“ geschrieben und räumt darin mit dem Klischee auf, das Yoga eine feminine Sportart sei. Auch andere Spitzenfußballer sprechen darüber, wie sie die Bewegungslehre in ihren Alltag einbauen. So soll auch Lionel Messi, der heute als einer der größten Fußballer aller Zeiten zählt, Kraft aus Yoga schöpfen. Und es sind nicht nur Fußballer, die Yoga für sich entdeckt haben. Der Basketballspieler Kevin Love regenerierte sich nach einer schweren Schulterverletzung durch Yoga aus. Auch sein NBA-Kollege Dirk Nowitzki schwört auf die Wirkung einer guten Yoga-Session. Mit einer Größe von 2,13 Metern beweist er außerdem, dass niemand zu groß für den Sport ist. Tatsächlich gibt es keine Sportart und keine physische Konstitution, die nicht von einer der zahlreichen Formen der Bewegungslehre profitieren kann.

Yoga ist die perfekte Ergänzung für zahlreiche Sportarten. Egal, ob man sich im Leistungssport als Profi durchschlägt oder einfach nur einem Hobby nachgeht, Yoga ist immer eine gute Möglichkeit, um Bänder und Sehnen zu dehnen, die kleine Muskulatur zu trainieren und Stress von sich abfallen zu lassen. Das wissen nicht nur die Profis aus der Nationalelf, sondern auch viele andere Spieler aus Sportarten wie Basketball und Football. Sogar LeBron James integriert Yoga in sein Training – also wenn das nicht überzeugt?

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