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Hallo zusammen,

 

momentan wird mir immer bewusster oder klarer, dass ich meine eigene Yogapraxis zu Hause in die frühen Morgenstunden legen sollte. Auch von vielen hier liest man immer wieder , dass die morgentliche Übung die bevorzugte ist.

 

Für mich persönlich bedeutet das, ich müsste um 5 Uhr aufstehen.

Berücksichtigt man nun dass ich ab ca. 23 Uhr im "Schlummerland" bin, wären das immerhin noch 6 Std. Schlaf.

 

Unabhängig davon, dass dies jeder unterschiedlich als ausreichend empfindet , bzw. es unzählige verschiedene Berichte im Internet dazu gibt, würe mich hier eure Meinung interessieren:

 

Denkt ihr das reicht? Wie handhabt ihr das?

Kann das Defizit an Konzentration etc. (was evtl. durch Schlfamangel ausgelöst wird) durch Yoga wettgemacht werden?

Sei ihr derMeinung, Yoga gibt soviel Energie, dass das evtl. Mängel ausgleicht?

 

Komische Frage, ich weis.......:-))

 

Gruß

Annika

 

 

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Sat nam.

Das ist keine komische Frage, denn ich frage mich oft das gleiche...

Ich habe auch noch nicht die Zaubertechnik gefunden mit 5 oder 6 Stunden Schlaf auszukommen. Es gibt verschiedene Meditationen, mit denen man das schnell erreichen können soll, aber ich habe bisher noch keinen konsequenten Versuch gewagt.
Natürlich ist es so, dass die tiefe Entspannung der Meditation den Schlaf mit der Zeit ersetzen kann. Ich habe von vielen Menschen gehört, die ihr Schlafbedarf deutlich reduzieren konnten.
Ein Bekannter von mir schlief in einer längeren intensiven Meditationsphase nur etwa 2 Stunden pro Nacht. Obwohl er 20 Tage lang keinerlei Nahrung zu sich nahm, fühlte er sich energiegeladen und wach. Dies ist die beeindruckenste Geschichte, die ich in meinem näheren Umfeld bisher gehört habe und sie zeigt, dass es viel mehr möglich ist, als man sich vorstellen kann.
Allerdings habe ich auch persönlich auf dem Yogafestival die Erfahrung gemacht, dass man eine Woche mit minimalem Schlaf auskommen kann. Yoga und die Meditationen, das sattvische Essen und die Gemeinschaft spirituell gesinnter Menschen, geben so viel Energie, dass man weit über seine Grenzen gehen kann. Die Müdigkeit übermannte mich erst, als ich zurück in der Stadt war und in meine alten Gewohnheiten verfiel.
Daher glaube ich, dass man mit einer ganzheitlichen Veränderung seines Lebens sicherlich auch Einfluss auf sein Schlafbedarf haben kann.
Das hab ich mich auch schon gefragt.
Erfahrungsgemäß kann ich auch sagen, je heller meine Gesamtstimmung ist, desto weniger Schlaf brauche ich. Das heißt, vor allem im Ashram komme ich (und alle anderen, die ich dort so getroffen habe) gut mit 6 Stunden aus.

Dass man im stressigen Alltag damit mehr Probleme hat, finde ich gut nachvollziehbar. Da finde ich 7 - 8 Stunden schon eher angemessen.

An diesem Punkt ist nicht zu vergessen, dass sich der Körper auch anpassen kann und der Schlaf (bei vorrausgesetzter Regelmäßigkeit) entsprechend schneller kommt und tiefer wird ;-) Meines Wissens lernen gerade auch Sptitzenpolitiker, ihren Schlaf auf ein Minimum zu reduzieren - wie gesund das ist, kann ich aber nicht beurteilen.

lg
Hallo Shiva Diva,

ich habe mir im letzten Jahr angewöhnt immer um 5:25 aufzustehen um eine zusätzliche Stunde zu gewinnen. Wenn man mit festem Vorsatz, am Morgen auch wirklich aufzustehen, zu Bett geht ist das eigentlich auch kein Problem. Ich fühle mich auch tagsüber während meiner normalen Arbeit nicht müde. Allerdings merke ich, dass ich Abends deutlich schneller müde werde und spätestens um elf Uhr im Bett sein will. Ausnahmen sind natürlich immer drin.
(meine persönliche Bilanz: 60 min früher aufstehen - 30 min früher ins Bett)

Grüße
Tom
Hallo Tom,

ja, fast genauso hab ich´s heut auch probiert. Es reicht mir um 5:30 Uhr aufzustehen, um knapp ´ne Stunde Zeit zu haben. Da ich meistens bis 23 Uhr eh schon im Bett bin, sind das immerhin 6,5 Std. und müssten (zumindest gesundheitlich unbedenklich) ausreichen.
Allerdings ist das im Winter schon ´ne rechte Quälerei........aber wahrscheinlich muss ich mich daran nur noch gewöhnen. Leider fällt es mir in der früh nicht so leicht, weil man da schon noch arg steif ist......aber das wird schon.....
Deine Bilanz ist auf jeden Fall gut:-)

Gruß
Annika
Hallo!

Ich habe es einige Zeit ausprobiert!
Ich bin morgens um 4 Uhr aufgestanden und habe mein Pranayama, Asana, Tiefenentspannung und Meditation gemacht. Dafür brauche ich im Schnitt so 2h, um 6Uhr war ich fertig und konnte dann meine Kinder wecken. Es hat mir nichts ausgemacht und abends bin ich schon um 9 Uhr ins Bett gegangen, da mein Mann in der Woche nicht Zuhause ist war das i.O. Nach einiger Zeit war ich auch nicht mehr ganz so steif am Morgen.
Aus beruflichen Gründen übe ich jetzt gerade wieder erst wenn meine Kinder morgens aus dem Haus sind.
Aber jetzt wo ich es hier so schreibe, merke ich gerade, dass es mein Ego ist, das morgens noch länger im Bett liegen bleiben will und nicht meine berufliche Situation.
Ich werde es diese Woche mal wieder anders ausprobieren, denn es hat mir gut getan.
Vielen Dank für die Diskusion :-)

Winterliche Grüße
Juliet
Auch ich frage mich immer wie viel Schlaf notwendig ist um sich gut zu fühlen. Meine eigene Erfahrung ist, wenn ich morgens Yoga mache und dafür eher aufstehe, bin ich doch während der Arbeit wach und aufmerksam.
Aber mir gelingt es nicht immer morgens früh wach zu werden, wahrscheinlich benötige ich doch mehr Schlaf. Es hängt immer von meiner persöhnlichen Situation ab und auch von der Jahreszeit. Im Winter schlafe ich deutlich mehr.

Om Shanti
Christiane

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