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Wie Yoga-Lehrer/innen Marketingstrategien mit dem Yoga-Prinzip vereinbaren können

Wer als Yoga-Lehrer/in seinen Lebensunterhalt verdienen möchte, der ist meist auf gute Werbung und allerlei Marketingstrategien angewiesen. Denn nur sehr wenige Yogi/nis erlangen allein durch ihre positive Lebensweise so viel Aufsehen, dass sich die Schüler nur so um sie scharen. Doch Selbstmarketing lässt sich nicht in jedem Fall mit dem Grundprinzip des Yoga vereinbaren. Denn Yoga-Lehrer/innen, die an Eigenlob nicht sparen, gelten oft als unglaubwürdig und falsch.



Wer Yoga professionell unterrichten möchte, muss also immer ein gesundes Gleichgewicht beim Marketing einhalten. Langjährige Yoga-Lehrer/innen wissen um die Schwierigkeit und sind sich sicher, dass kein Yogi/ni von heute auf morgen zum angesehen Meister wird, nur weil er sich und seinen Unterricht gut verkaufen kann. Stattdessen sind es – neben der harten Arbeit – vor allem die Freude am Yoga und die beständige Kontinuität, die mit den Jahren immer mehr Schüler zu den Kursen strömen lassen. Denn nur wer einen guten Ruf genießt, bleibt auf Dauer authentisch und kann als erfolgreicher Yoga-Lehrer/in bestehen.

Ebenso ist natürlich ein Alleinstellungsmerkmal wichtig, dass den eigenen Yoga-Kurs von dem anderer Schulen unterscheidet. Doch auch hier gilt: Das beste Konzept kann nur dann erfolgreich sein, wenn es über Flyer oder Aushänge (siehe auch www.wueins.de), über eMails oder Blogs beworben wird. Erst, wenn sich ein/e Yoga-Lehrer/in auf dem Markt etabliert hat, kann er/sie auf Marketing möglicherweise verzichten.

Seitdem Yoga bei uns immer beliebter wird, schießen auch solche Schulen förmlich aus dem Boden, die nur auf Profit aus sind, ohne dabei das Yoga-Prinzip zu beachten. Sie setzen unerfahrene Yogi/nis als Lehrer/innen ein und schließen mit ihren Schülern Verträge ab, die diese direkt für mehrere Monate an die Yoga-Schule binden.

Patanjali beschreibt in seinen Yoga-Sutren die wichtigsten ethischen Prinzipien wie Mitgefühl, Wahrhaftigkeit und nichts zu nehmen, was uns nicht selber gehört. Bei jeder Marketingstrategie sollten Yogi/nis diese Regeln natürlich auch beachten. Gleichzeitig müssen sie sich in Anfänger hineinversetzen können, die bisher noch wenige oder gar keine Erfahrungen mit Yoga gesammelt haben. Wer sich dabei weiterhin selbst treu bleibt, der wird auch die richtige Balance von Marketing, Erlös und persönliche Erfüllung finden.

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