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Kennt Ihr das auch? Kaum setzt Ihr Euch hin um zu meditieren und schon geht es los und im Hirn arbeitet es? Man konzentriert sich auf den Atem und glaubt, nun geht's..., da ist man aber mit den Gedanken auch schon wieder bei irgendwelchen anderen Dingen? Was kann man tun, um nicht immer mit den Gedanken abzuschweifen? Oder ist es normal, dass der Geist nicht wirklich Ruhe findet?

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A

Es wird uns immer wieder passieren, dass wir in der stillen Spürarbeit von Gedanken regelrecht »geflutet« werden. Wenn die Außenreize nachlassen, springt im Gehirn nämlich zumeist das sogenannte Ruhezustandsnetzwerk (Default Mode Network) an. Es beginnt alle »losen Enden« der letzten Stunden und Tage zu sortieren, weiterzubearbeiten und ggf. zu entsorgen. Man könnte auch sagen, dass sich das Gehirn aufräumt. Typisch für die Aktivität dieses Netzwerkes ist auch, dass wir etwas planen, uns an etwas erinnern oder auch einfach nur tagträumen. Gleichzeitig wird aber auch Gelerntes in die Langzeitspeicher des Gedächtnisses abgelegt und unser Arbeitsgedächtnis gestärkt. Die Aktivität unseres Ruhezustandsnetzwerks ist somit insgesamt für die Hirnleistung äußerst förderlich, auch wenn uns der ständige Gedankenstrom manchmal mächtig nervt.

Am besten lassen wir unser Gehirn einfach machen und schauen ihm in aller Ruhe und Gelassenheit zu, wie es so vor sich »hinhirnt«

Liebe Grüße von Jörg Wenzel

http://tanz-yoga-frankfurt.de

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