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Kennt Ihr das auch? Kaum setzt Ihr Euch hin um zu meditieren und schon geht es los und im Hirn arbeitet es? Man konzentriert sich auf den Atem und glaubt, nun geht's..., da ist man aber mit den Gedanken auch schon wieder bei irgendwelchen anderen Dingen? Was kann man tun, um nicht immer mit den Gedanken abzuschweifen? Oder ist es normal, dass der Geist nicht wirklich Ruhe findet?

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Ich glaube nicht das ich wegen jedem Gedankenblitzer in Aktionismus verfallen muss.

Annehmen ist für mich in Ordnung. Das beinhaltet eine ganze Menge, unbewusst habe ich in Klammern gesetzt. Ich denke ich werde einiges bewusst und anderes unbewusst auflösen. Das ständige hochkommen ist in meinen Augen ein Teilprozess der Verarbeitung. Kann gut passieren das solche Gedanken indirekt zusammen hängen. Sprich, durch die langsame Transformation des Geistes verlieren auch andere Probleme an Bedeutung. Habe ich das ungefähr verständlich ausgedrückt? Ich meine "Primärprobleme" die in ihrer Folge weitere Probleme auslösen. Die folgeprobleme entstehen laufend, das Primärproblem hingegen ist die Ursache. Leider ist das für mich nicht wirklich einfach bis gar nicht zu durchschauen und mein Ego tut sein bestes um sich zu schützen. Das ist ein richtiges Paradeego. Könnte man im Museum ausstellen.:)))
Huhu :)
ja, ansich hab ichs kapiert, was du gesagt hast. Nur kurz: was ist ein Paradeego?
Im Prinzip lässt der Organismus auch immer nur so viel zu, wie er verarbeiten kann. Ist das nicht so? Von dem her wäre deine langsame Art die richtige Art.
Vele Grüße an das Museumsstück :)
Hallo Chaosgöttin, :)

ich glaube auch das der Organismus immer nur so viel verarbeitet wie er verarbeiten kann. Jedoch können Erwartungshaltung des Ego einen schönen Unterschied zwischen "Soll und Ist" schaffen :)

Ich denke auch das es viele Bespiele gibt indem es nicht verkehrt ist sich einer Sache so anzunehmen das es angegangen wird.

Deinen Hinweis auf Seite 1 zu anderen Meditationsarten und das Du damit momentan besser fährst finde ich spannend. Ich habe mit Gehmeditation sehr schöne Erfahrung gemacht. Einfach barfuß durch den Park spazieren. Das fehlt mir im Winter schon ein wenig ... *seufz* ... in Schuhen irritiert mich das abrollverhalten meiner Füße irgendwie. Der Kontakt zur Umwelt fehlt mir so.

Mit Paradeego meinte ich das mein Ego ein Paradebeispiel für Ego ist. hihi.
Mit dem Tanz der mit C beginnt - meinst Du Capoeira?
http://www.youtube.com/watch?v=P4xbCrbMMco
Nein, leider nicht, wobei mir das dauernd auf der Zunge liegt, wenn ich nach dem Namen suche. Aberw eisste was? JETZT kams mir :-)

CONTACT!

Contact Improvisation
wurde Anfang der 70er Jahre u.a. von Steve Paxton entwickelt. Ein sich ständig verlagernder Körper-Kontakt-Punkt dient den Partnern als gemein-same Basis, von der aus sie mit ihrem Gewicht spielen, sich aneinander bewegen und sich mit überraschender Leichtigkeit hochheben, oder in der Luft ausbalancieren. Jede Bewegung entwickelt sich unmittelbar aus der Vorangegangenen durch die Kommunikation der Körper. Der Tanz basiert auf gegenseitigem Vertrauen und auf der Sensibilität und Fähigkeit, mit dem eigenen Körper und dem des anderen verantwortlich, phantasievoll und spontan umzugehen. Wir arbeiten von mehr technischen, körperbetonten Übungen bis hin zum kreativen Prozess der Improvisation, die in der Form von Solo, Duett und Gesamtgruppe strukturiert wird und bis zu Performance-Situationen führen kann.
(Quelle: http://www.citysports.de/berlin/anbieter/detailseite_15699_Tanzfabr...) ist schwer zu finden, nur unter dem Begriff Contact.

http://www.youtube.com/watch?v=bF5PeT5QCrM&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=Bt4xZo0H_Eo&feature=related

Parade-Ego haha, ich habs ganz anders gelesen und habe kein mir kennendes Wort erkannt. Bescheuert manchmal.
Und zum Thema Barfuß: Wird bald, hab noch etwas Geduld!!!!
Hi Klaus!
Ich danke Dir! Welch wahren Worte...dieses Gedicht! Ja, es ist nicht leicht, aber man lernt dabei noch Ausdauer dazu. Ich bleibe dran. LG OMhart
Om namah shivaya , OMhart,

ich habe für mich eine ganz passende Methode gefunden, täglich zu meditieren (am frühen Morgen), die mich in die Lage versetzt, 20 Min. in Stille zu verbringen und jedes Mal wundere ich mich, wenn meine Uhr aufleuchtet und ich genau in diesem Augenblick die Augen öffne.
Bei Yoga Vidya hat Sukadev eine ganze Reihe von Meditationen als mp3-Dateien ins Netz gestellt von denen ich mir 30 heruntergeladen haben, für jeden Morgen einen andere. Seit mehreren Monaten lasse ich mich also in die Meditation führen und genieße es. Diese geführten Meditationen haben den Vorteil, dass man angesagt bekommt, was man üben soll oder worüber es sich lohnt Gedanken zu machen. Auch erhält man Anleitung wie Wortgedanken, Bildgedanken, Körpergefühle, Geräuschen, Emotionen während der Meditation aufgelöst werden können mit verschiedenen Methoden, die sich erstaunlich wirksam erweisen. Man legt sich also nach und nach sozusagen ein Handwerkszeug zu und erweitert damit seine Fähigkeiten in Konzentration und Versenkung.
Und wenn ich nun ungeführt meditiere -so für mich allein - spüre ich den oben genannten bemerkenswerten Fortschritt ganz deutlich.
Für diese Meditationsanleitungen möchte ich an dieser Stelle Sukadev meinen besonderen Dank aussprechen.
Vielleicht wäre das auch eine Hilfe für dich?

OM OM OM


Klaus
Hallo Klaus!

Das ist ein guter Gedankenansatz: Geführte Meditation! Super. Der Sukadev hat viele gute Sachen drauf und ist sehr hilfsbereit. Ich denke, das wäre auch etwas für mich. So wie man andere Dinge erlernt, kann man Meditation eventuell eben durch Führung erlernen, um sie dann allein weiter zu führen... Ja, das gefällt mir! Ich danke Dir für diesen Tipp! Om Om Om OMhart ;-)
Ich glaube, Du meinst die Pusteblume?
;-)))))) Ist doch egal! LG

PS: Aber: Pusteblumen kann man nicht verschenken. Sie gehören ganz allein dem Wind...
Ja das kenne ich gut! Ich habe festgestellt, dass es bei mir davon abhängt, was in meinem Leben gerade passiert. Bin ich in Aktion und habe den Kopf voll, ist es schwierig zu "Sitzen". Bin ich jedoch ausgeglichen und friedvoll,entspannt, sitze ich gerne und lange. Ich spüre, dass ich erst mal immer noch bei Yama und Niyama ansetzen muss. Ich möchte mein Leben
so einrichten. Ein Beispiel:" Ich sitze immer morgens früh, trinke ich vor dem Sitzen Cafe, brauche ich gar nicht erst beginnen, dann bin ich schon so aufgewühlt, trinke ich nichts oder nur Wassser, dann ist es entspannter, so gibt es viele Beispiele........
om shanti
andre
Hi Andre!

Ich sitze auch immer morgens bevor ich mit dem Yoga beginne und oft ist der Kopf wacher als der Körper. Der Kopf arbeitet und arbeitet und so ist es eben schwer mit dem Meditieren. Mein Kopf ist immer voll. Aber ein Kommentar beinhaltete den Gedanken einer geführten Meditation. Das finde ich interessant. So konzentriert man sich auf das Gesagte und somit auf den Körper und ich werde das einmal probieren. Ich danke Dir für Deine Gedanken...! Om shanti ;-) OMhart

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