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Kennt Ihr das auch? Kaum setzt Ihr Euch hin um zu meditieren und schon geht es los und im Hirn arbeitet es? Man konzentriert sich auf den Atem und glaubt, nun geht's..., da ist man aber mit den Gedanken auch schon wieder bei irgendwelchen anderen Dingen? Was kann man tun, um nicht immer mit den Gedanken abzuschweifen? Oder ist es normal, dass der Geist nicht wirklich Ruhe findet?

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weil es schwer ist den Kopf von unnötigen Gedanken zu befreien. 

In den Jahren, seit denen ich Meditation in verschiedenen Techniken unterrichte, ist mir aufgefallen, dass diejenigen Übungen einen besseren und solideren Erfolg versprechen, die mit einem konkreten Meditationsinhalt einhergehen. Nur einfach stillzusitzen und auf die Gedankenruhe zu warten, führt gerne noch mehr in die subjektive Innenwelt hinein, von der man sich ja eigentlich im Rahmen einer Meditation mehr lösen möchte.

Als ganz konkretes Projekt habe ich dazu eine Yoga Online Ausstellung initiiert, wo die Betrachtung von Yoga-Übungen selbst als Meditationsinhalt durchgeführt werden kann. Dazu habe ich besonders schöne Darstellungen von Yoga-asana ausgewählt, die man nun in einer ruhigen Beobachtung etwas länger auf sich wirken lassen kann. Wenn man sich zum Beispiel drei Tage lang auf diese Art mit einem Foto beschäftigt, wird man viele neue und vor allem harmonische Eindrücke im Bewusstsein bemerken und es wird leichter möglich sein, das tägliche Rumoren von gestressten Gedanken hinter sich zu lassen.

Probiere es aus! Ich freue mich über Kommentare im Gästebuch.

Alina

Dies kann ich bestätigen. Gerade als Anfänger sollte man dem Geist eine kleine Aufgabe geben (Atem beobachten, an einen Baum denken o.ä.). Halt irgendwas, an dem der Geist sich etwas festhalten kann.

Meiner Einschätzung nach gilt das nicht nur für Anfänger. Ich glaube, dass die buddhistische Idee der Leerheit oder das Einswerden mit dem Konzentrationsobjekt im Yoga heute oft viel zu oberflächlich verstanden werden. Früher hatte man jahrelang intensivst praktiziert und sich dem Studium heiliger Schriften gewidmet, bis eine solche Erfahrung eingetreten ist. So denke ich, dass man zuvor neue und tiefere Inhalte in sein Bewusstsein aufnehmen muss, bevor man eine wahre und größere Einheitserfahrung machen kann. Gerade schreibe ich an einer Biografie von Thich Nhat Hanh und es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie er sein ganzes Leben in den Dienst der Meditation gestellt hat. - Von einer solchen Ernsthaftigkeit sind wir mit unseren Entspannungsmeditationen weit entfernt. Das heißt nun nicht, dass es schlecht ist, Meditation zur Entspannung zu praktizieren, aber man soll sich dabei über die spirituelle Dimension nichts vormachen.

Es klingt banal, aber da hilft nur üben üben üben, bis sich das Gehirn an seine Übungsaufgaben gewöhnt hat und neue Strukturen gebildet hat.

Aber ich muss zugeben, dass ich trotz dieser theoretischen Meinung auch manchmal meine Schwierigkeiten damit habe.

Vielleicht ist der Haken an der Sache gar nicht so sehr das Üben, als vielmehr die Vorstellung, die wir uns von Sinn und Zweck der Meditation machen. Wenn ich bedenke, dass Personen wie Thich Nhat Hanh eine jahrelange intensive Ausbildung in Meditation durchgemacht haben und später ihr ganzes Leben in den Dienst der Meditation gestellt haben, dann bin ich tief beeindruckt von der Größe sowohl der Meditation als innerer Aktivität als auch der authentischen Persönlichkeit, die diese darstellt.

Meditieren an Neumond- und Vollmond-Tagen ist ein guter Einstieg. Da klappt es meist müheloser.

Liebe Grüße 

http://sevenmoons.de

Hallo zusammen, 

ich bin neu hier im Forum und habe auch erst vor kurzem mit Yoga angefangen.

Habt ihr vielleicht ein paar Tipps für mich, wie "richtig" meditiere?

Liebe Grüße

Namaste Gabriel,

die richtigen Übungen und Tipps werden von deinem Ziel anhängig sein. Was willst du mit der Meditation erreichen? Das höchste Ziel vom Yoga ist die liebende Hingabe an das Göttliche. Dazu empfiehlt sich vor allem das Hare Krishna Mantra. Dann gibt es viele untergeordnete Ziele. Definiere dein Ziel um richtige Antworten zu bekommen.

Richte dir einen festen Platz ein, an dem du meditierst.

Das hat mir sehr geholfen. So kommt man aus dem normalen Alltag denken heraus.

Du brauchst dafür nicht viel. Eine kleine Ecke im Zimmer reicht schon. Du kannst es dir dort gemütlich machen.

Das habe ich am Wochenende getan und meine kleine Ecke sieht schon sehr gemütlich aus. Freue mich schon richtig loszulegen. Sobald alle auf dem Haus sind. Davor fehlt die Ruhe.

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