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Kennt Ihr das auch? Kaum setzt Ihr Euch hin um zu meditieren und schon geht es los und im Hirn arbeitet es? Man konzentriert sich auf den Atem und glaubt, nun geht's..., da ist man aber mit den Gedanken auch schon wieder bei irgendwelchen anderen Dingen? Was kann man tun, um nicht immer mit den Gedanken abzuschweifen? Oder ist es normal, dass der Geist nicht wirklich Ruhe findet?

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Danke für den Tipp, liebe Shakti, ich werde mir dies Büchlein kaufen! Dir alles Liebe! OMhart
Um zu Meditieren muss man ja ins Jetzt ankommen. Das Ego (blödes DING! ;-) mag aber das Jetzt nicht, weil es sich darin auflösen wird, und so lässt es sich tausend Sachen einfallen, um dich vom Meditieren abzuhalten. In diesem Fall ist es dann nicht so leicht!
Ist es das? Ich denke, vielen Menschen fehlt die innere Ruhe, daher ist es auch so (gefühlt) schwierig in einen meditativen Zustand zu gelangen.

Innere Unruhe hat mir lange Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ruhe finden, Umfeld, Ernährung, Medien, Arbeit etc. "abstellen" und dann klappt es!

Hallo :) Ja ich muss sagen das kenne ich total gut. Und es ist frustrierend, man fragt sich ob es dann überhaupt was bringt. Aber ich denke wenn man lange genug dran bleibt wird es irgendwann besser. Mir hat dabei total eine Meditations App geholfen. Die ist relativ unkonventionell aber seitdem meditiere ich zumindest regelmäßiger und es funktioniert schon viel besser. Man wird hier echt super durchgeleitet. Wenn es dich interessiert kannst du mal in meinem Blog (http://yogaline.me/meditation-lernen-mit-der-headspace-app/) mehr darüber lesen. Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg! Christiane

Ich kenne das absolut und kann das voll und ganz nachvollziehen - denn mir geht es genau so! Nach 10 Stunden arbeit gönne ich mir abends ein bisserl Yoga - Entspannung auf Knopfdruck, das geht nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich Yoga im Urlaub praktiziere oder am Wochenende, dann geht es richtig gut!

Weil die meisten Yogaformen durch künstliche Entsagungen gemacht werden, was bedeutet das der Geist sich dagegen sich sehr stark wehrt! Das ist so als müsstest du eine Medizin nehmen die ekelhaft schmeckt! Ich könnte jetzt ins detail gehen würde zu lange dauern!

HARE KRISHNA

http://www.prabhupada-iskcon.de/

Für mich ist es total schwierig, einfach abzuschalten und mich nicht von anderen Gedanken ablenken zu lassen...ist das einfach Übungssache oder habt ihr vielleicht ein paar Tipps für mich? Ich würde gerne mehr meditieren, so ist das aber recht frustrierend :-/

Das ist erstens am Anfang sehr schwer und wird später auch nur küntslich einfacher aber man muss verstehen das der Geist das es nicht will und somit sich immer wieder zu Wehr setzt ich kann dir ein sehr gutes Buch in diesem Bereich empfehlen, der dieses Thema, den Geist, die drei Gunas und die verschiedenen Yogas umfasst und vieles mehr beschriebt und wenn du das philosophisch verstanden hast dann wird es auch einfacher mit meditieren! Wenn du willst kannst dich ja mal melden hier!

Gruss

Daniel

ich habe erst kürzlich mit meinen Yogaschülern über Meditation gesprochen und da ist mir etwas Entscheidendes klar geworden. Viele finden meditieren deshalb so schwer, weil sie eine falsche Vorstellung davon haben, was Meditation ist. Ich habe ihnen erklärt, dass man Meditation, so wie es in den alten Yogaschriften definiert ist, gar nicht MACHEN kann. Meditation ist ein Zustand, der sich irgendwann einstellt. Manchmal genau dann, wenn man gar nicht damit rechnet.

"Ich kann nicht meditieren"  - das ist ein Satz der gar nicht stimmen kann. Da gibt es nichts zu können. Das hat bei meinen Leuten schon mal ein bisschen Druck rausgenommen :-)

Das einzige, was man machen kann ist, den Geist in Konzentration zu üben. Man kann üben, seinen Geist auf ein Objekt zu richten und ihn immer wieder zu diesem zurückholen, wenn er abschweift. Das Abschweifen ist somit essentieller Bestandteil der Übung. Ohne Abschweifen wäre die Übung sinnlos. Wieder etwas Druck weg.

Es ist nicht nur normal, dass der Geist abdriftet sondern nötig, damit irgendwann der Zustand der Meditation erreicht werden kann. Im Abschweifen bemerke ich meine Gedanken nämlich und nur so kann ich sie ganz sanft zum Objekt zurücklenken.

Wenn ich das gaaaanz lange übe, bleibt der Geist vielleicht irgendwann wie von selbst beim Objekt und geht voll darin auf. Das kann ich aber nicht MACHEN, das PASSIERT. Das ist dann in etwa so, wie ein Kind, das voll in sein Spiel versunken ist und nichts mehr mitbekommt von dem, was um es passiert. Das plant das Kind auch nicht. Das passiert einfach.

Je mehr man unbedingt Meditation erreichen will und sich zum Nicht-Denken zwingt umso weniger klappt es. Freu dich über jeden Gedanken, der auftaucht. Er hilft dir, deinen Geist zu bemerken.

Herzliche Grüße,

Alexandra

http://yogaraumblog.de

Hallo Alexandra,

so sehe ich das auch.

Je lockerer man das nimmt, desto besser klappt's; und je besser die Konzentration wird bzw. je weniger abschweifende Gedanken kommen, desto zufriedener/glücklicher wird man. Das  ist dann der Grund, warum man es immer wieder macht.

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