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Wahlsieg Obamas – Chance für Weltfrieden, Verständigung, Ökologie, die Dritte Welt?

Barack Obama
Barack Obama hat die Wahl gewonnen. Meine Meinung: Große Chancen entstehen: Die Menschheit (oder doch mindestens ein großer Teil der Menschheit) hat in den letzten Jahren verstanden, dass sie nur im Miteinander, nicht im Gegeneinander, sich entwickeln kann. Christlicher Fundamentalismus und ungebändigter gieriger Kapitalismus haben in den letzten Wochen und Jahren große Dämpfer erhalten. Ein neues Zeitalter des Miteinanders, des gegenseitigen Respekts, der Überwindung der Grenzen von Religion, Rasse, Nation kann entstehen. Ein Zeitalter des Miteinanders verschiedener Lebensentwürfe, spiritueller Überzeugungen. Ein Zeitalter des Engagements für Umwelt, für die Schwachen, für eine menschliche Gesellschaft. Das hängt natürlich nicht alles von Obama ab. Wir alle können uns engagieren. Durch unser Einkaufverhalten, Heizungsverhalten, Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten, Umgang mit uns selbst. Durch spirituelle Praxis und Friedensgedanken in die ganze Welt. Durch Unterstützung all derer, die sich für andere einsetzen. Durch unsere Gebete. Durch die Art und Weise, wie wir auch mit Enttäuschungen umgehen.

Loka Samasta Sukhinoh Bhavantu - mögen alle Wesen Glück erfahren.

Hier ein Kurzvortrag von mir zu Obamas Wahlsieg heute Morgen nach der Morgenmeditation:


icon for podpress Sukadevs Vortrag zum Wahlsieg von Obama - Chancen für den Frieden [6:26m]: Hide Player | Play in Popup | Download


was meint ihr? Könnte mit Obama viel Positives entstehen? Könnten die Kräfte des Friedens und der Verständigung stärker werden? Oder sehe ich das zu optimistisch? Was kann jeder einzelne tun? Was können Yoga Lehrende und Übende tun?

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Antworten auf diese Diskussion

Natürlich kann man hoffen, dass mit dem neuen Präsidenten ein Schritt in die richtige Richtung gemacht wird......aber man sollte auch nicht vergessen, dass eigentlich die Leute im Hintergrund das Sagen haben, es kann deshalb sehr schwierig sein wirklich etwas zum Wohl der Mehrheit der Gesellschaft zu ändern, ohne dass verschiedene Lobbies (bei denen nur die Gier regiert) die Änderung zu unterdrücken versuchen.

Und ob Obama auch so ein guter Präsident sein wird, wie er ein guter Redner ist, wird sich erst nach einiger Zeit zeigen.

Also hoffen und abwarten.
Da kann ich Tina nur beipflichten!

Regiert wird im Hintergrund (Lobbies und Wirtschaft)

Jeder Mensch hat seinen Preis, es kommt nur auf die Höhe der Summe an!

Zitat der Weltwoche:
"Yes, we can!, lautet die inhaltsleere, aber honigsüße Frohbotschaft. Mit der Witterung des Wunderheilers spürt er die Sehnsüchte der Leute auf, moblisiert ihr Wunschdenken und verspricht Erlösung. Nicht seine Gedanken zur Außen- oder Wirtschaftspolitik, nicht sein politisches Programm interessieren sie. Sie wollen Obama, den Erwecker."

Schaun wir mal was kommt....
Als Yogi, sehen wir´s eh gelassener ;-)

Om shanti!
Hoffnung
Eine schöne Erinnerung an die Zukunft.
Gabriel Marcel (1889-1973), frz. Philosoph, 1964 Friedenspr. d. Dt.
Om Sukadev,
Ich würde mich ganz freuen dass Obama richtiger Mensch in richtiger Zeitpunkt ist. Ein Bißchen Skepsis ist noch immer da weil man so viel von den anderen Präsidenten enttäuscht ist. Aber mehr als übliche Lobby, wird Obama von den (Bhakti) Yogis in Usa und allen anderen Yogis/Heiler unterstützt, offen oder im Hintergrund, sogar dass er keine Ahnung davon hat..., sowie von allen Menschen die von den feinstofflichen Veränderungen bewußt sind. Warum? Weil wie er heute Dich Sukadev tief ins Herz berührt hat, so hat er viele andere berührt und das ist der richtige Weg - durch das Herz bekommt man die Motivation etwas zu tun, etwas zu verändern, nicht für sich egoistisch, sondern für uns alle als Einheit.... er hat einfach zu den Herzen gesprochen und die Herzen haben geantwortet.
Lg
Dipalii
Hurra, juhu, Obama hat’s geschafft!! - - Wenn das kein Grund ist, sich ausgelassen drüber zu freuen, was sonst? Der politische Alltag kommt sowieso, unaufgefordert…

Es ist ein wunderbarer Sieg, weil es eben nicht der Sieg einer Einzelperson ist, sondern einer ganzen Nation. Einer Nation, die entschieden hat, dass sie fragwürdige Exkursionen ihrer Regierung, entsprungen aus deren Selbstverständnis als Supermacht, nicht mehr mittragen will, nicht in der Politik, nicht auf dem Finanzsektor, nicht beim Umgang mit den Menschenrechten usw. Einer Nation, die zurückkehren will zu den einstmals weltweit bewunderten Werten eines Amerika der Freiheit und Chancengleichheit. Der Amerikanische Traum soll wieder zur realisierbaren Chance für jedermann werden, Einigkeit soll herrschen und Verbundenheit untereinander. Und die Bürger haben große Sehnsucht nach einer vertrauenswürdigen Regierung; diese soll sein wie die ideale Sitzposition beim Yoga: fest und angenehm, damit man es lange gut in ihr aushalten kann.
Obamas Sieg zeichnete sich in Umfragen vor der Wahl zahlenmäßig zwar schon ab, aber die Experten trauten diesen Zahlen nicht. Im letzten Moment, fürchteten sie, überwiege doch, wie so oft, der weiße Rassismus, der sich das Präsidentenamt in farbiger Hand kaum vorstellen kann. Aber es kam anders – die Amerikaner überwanden diese Hürde. Das Zitat eines US-Bürgers in einem Radio-Interview blieb mir im Gedächtnis: „Ich bin zwar rassistisch, aber daneben kann ich auch noch denken.“

Mich interessiert nun brennend das Eine: Macht er’s oder macht er’s nicht? Macht Obama Yoga oder nicht? Ein Beobachter sagte heute im Hörfunk: Obama wirkt so ausgeglichen. – Gehört oder gelesen habe ich irgendwo, Obama mache Yoga, seine Frau Michelle auch. Obama ist ein Mensch mit großen Wünschen und Hoffnungen für sein Land, er ist beseelt von Visionen und Utopien, wie man es von jeder großen politischen Gestalt kennt. Nur – wenn ich wüsste, dass er Yoga praktiziert, dann wäre mein Zutrauen doch viel größer, dass er viel bewegen können wird in seinem mächtigen Amt…

Also, ich hab mal gegoogelt mit „Yoga Obama“ - auf der Seite, die aufschlägt, herrscht hauptsächlich noch Wahlkampfstimmung, aber ist auch jetzt noch lesbar, recht abenteuerlich, u.a. gibt es „OmBama“, kennt jemand das?
http://blogs.yogajournal.com/cityblog/2008/10/san_francisco_obama_m...

@Sukadev: Was kann jeder einzelne tun? Was können Yoga Lehrende und Übende tun?
Lieber Sukadev, im Yoga ist alles enthalten, was man tun kann, ebenso wie in der christlichen Lehre, und jeder transportiert das nach außen, was er vom Yoga oder vom Christentum bekommen hat. - das wäre schon der Idealfall, meine ich. Bei allem ist ganz viel Herz wichtig, wie Tihana sagt. Om Om Om
Hari Om alle zusammen

Im folgenden ein Beitrag, in dem Obama neben Mahatma Gandhi gerückt wird:

”The owner of Yoga Toes Studio in Point Reyes, as well as an acclaimed yoga hip-hop artist, MC Yogi said that his teachers—Jivamukti founders Sharon Gannon and David Life—taught him that it is yogic to engage politically and speak one's truth. He talked about the yogic reasons that he supports Barack Obama, citing specifically the Chicago senator's take on the
environment and his message of uniting people as opposed to dividing them. He compared Senator Obama to the Indian spiritual and political leader, Gandhi.

"Gandhi was really the synthesis of how we can use our internal practices to engage in the external world in a way that we can lessen the suffering," he said. "Obama embodies that. His message is a message of hope."
Which of the candidates do you think is more in line with yogic ideals? And what place do you think politics should have in yoga?”
Quelle: YOGA JOURNAL - Blogs: Samadhi & the City (derselbe Link wie oben):

http://blogs.yogajournal.com/cityblog/2008/10/san_francisco_obama_m...

Und was meint Ihr, welchen Platz die Politik im Yoga einnehmen sollte?

Liebe Grüße, Erika-Ha
Om Namo Narayanaya
Barack = Glückseligkeit

Danke Sukadev,
dass du diesem Mann deine Aufmerksamkeit und einen Vortrag gewidmet hast.
@Beate Frehmann: Danke Sukadev,
dass du diesem Mann deine Aufmerksamkeit und einen Vortrag gewidmet hast.

Dem schließe ich mich an: Vielen Dank dafür, Sukadev!

Die Wahl von Barak Obama zum Präsidenten der USA drückt für mich deutlicher denn je die Sehnsucht nach einer friedlichen und schönen Welt aus.
(Das ist wirklich ein würdiger Anlass, um einmal Pranayama und Asanas vor dem Fernseher zu machen (:-)))

Und natürlich ist es so, dass Veränderung im Kleinen beginnt, dass Entwicklung der einzelnen Person ein wichtiger Weg ist, um unsere Welt für nachfolgende Generationen, für unsere Kinder und Kindeskinder zu einem Platz zu machen, auf dem ein gutes Leben voller Achtung für das Leben, die Natur, das Göttliche geführt werden kann.

- Verbunden damit ist für mich der konkrete Wunsch, dass endlich die Abnormität des Kinder-Dopings mit Ritalin ein Ende findet, die als Modetrend aus den USA auch nach Deutschland überschwappte und hier wie anderswo in beängstigender Selbstverständlichkeit weitverzweigte Wurzeln geschlagen hat (mehr dazu siehe Gruppe "Yoga für Kinder").
- Diese Tatsache, dass eine Gesellschaft einem derartigen Wahnsinn verfallen kann, dass sie eine solche Betäubungslast den Kleinsten in ihrer Mitte aufbürdet, welche doch die Zukunft dieser Gesellschaft bedeuten, ist gleichzusetzen mit einem Offenbarungseid der betreffenden Gesellschaft.

Um 1900 galten die aufbruchfreudigen Vereinigten Staaten von Amerika als 'jung' im Gegensatz zu den lahmen, müden 'alten' Staaten Europas, im Jahre 2008 aber hatte der heillose Supermacht-Rausch der USA unter dem glücklosen Präsidenten George W. Bush seinen Zenit erreicht, die Anzeichen von Aufblähung und Niedergang wurden immer drastischer sichtbar und spürbar. Dem setzte nun die amerikanische Bevölkerung ihr Stoppschild entgegen durch die Wahl von Barack Obama zu ihrem Präsidenten. Das Programm des Hoffnungsträgers enthält den Aufbruch in neue Richtungen, es bedeutet auch vor allem die Erneuerung des alten amerikanischen Pioniergeistes. Dafür steht dieser Präsident. Er bietet Amerika die Chance, seine Selbstheilungskräfte unter Beweis zu stellen. Viel Glück und Segen dafür!

Nochmals danke, Sukadev.
Om Namo Narayanaya
Erika-Ha
Glückloser Bush?

War die Begründung und Durchführung des Irakkrieges glücklos?

Ist der Krieg in Afghanistan glücklos?

Ist das "Terroristen"-Lager in Guantanamo, was in Cuba liegt, glücklos?

Ist die beabsichtigte Stationierung von Raketen und -einrichtungen bei unseren Nachbarn in Polen und Tschechien glücklos?

Ist die Natoausweitung im Kaukasus und die Unterstützung eines mit dubiosen Mittel an die Macht gekommenen georgischen Präsidenten glücklos?

Ist das Wegsehen beim Völkermord in Uganda glücklos?

Ist die südamerikanische US-Politik gegenüber den sich befreienden lateinamerikanischen Staaten glücklos?

Ist der globalisierte Zusammenbruch der Finanzmärkte glücklos?

Ist Nichtstun beim Klimaschutz glücklos?

Diese Liste ist noch lange nicht vollständig!

Glücklos kann man den scheidenden Präsidenten wahrlich nicht nennen, der den Begriff von Schurkenstaaten prägte und vergaß, dass es keine Schurkenstaaten gibt, sonder nur schurkisch handelnde, machtversessene Menschen, die sich Staaten und Völker für ihre terroristischen Zwecke aneignen.

Ich freue mich, dass die unselige Zeit der Bushadministration vorbei ist.

Klaus
Danke, Jan,
ist immer noch schön anzusehen und zu hören...
Ja, das finde ich auch...

Viele Grüße, Jan

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