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Hallo Ihr Lieben, ich habe eine angeborene Verkürzung der Sehnen in den Kniekehlen. Früher habe ich mal Handball gespielt und habe alle möglichen gymnastischen Übungen gemacht, um meine Sehnen dehnbarer zu machen. Jetzt mache ich seit einem halben Jahr Yoga und natürlich auch gezielt Übungen wie die Dreieckshaltung, die diagonale Dreieckshaltung oder die Vorwärtsbeuge im Stehen. Von der Kranichstellung oder dre Schulterübung im Stehen brauche ich garnicht zu träumen. Kennt jemand von Euch vielleicht gezielte Tricks, wie ich meine Sehnen in der Kniekehle dehnbarer machen kann, damit ich die Asanas auch richtig hinkriege? Ich danke Euch im Voraus für Euire Tipps. Liebe Grüße OmShanti

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Hallo OmShanti,
aus eigener Erfahrung möchte ich Dir dazu raten, vorsichtig und geduldig zu sein. Es gibt kein Richtig bei der Ausführung der Asanas. Der Weg ist das Ziel. Du solltest einen Overstretch unbedingt vermeiden. Wie du weißt, können Sehnen durch ein Zuviel auch geschädigt werden. Sei besonders achtsam, fühle dich während der Asana in deine "Blockade" hinein und entspanne dort mit Hilfe des Atems und deiner Konzentration ganz bewußt. Lass mental und physisch los, wo es spannt. Gehe in die Dehnungen sehr langsam, damit du ein sicheres Gefühl dafür bekommst, wie weit du problemlos gehen kannst. Weniger ist mehr, gerade weil es deinem Naturell wahrscheinlich widerspricht. Sei zufrieden mit kleinen Fortschritten. Meditiere über deine Knie. Mache dir den physiologischen Aufbau deiner Kniegelenke bewßt. Warum sind sie so gespannt? Bist du immer auf dem Sprung? Sitzt du viel? Ist es ein Gegengewicht zu schlotternden Knien? Bist du dankbar für die fantastische Funktionalität deiner Kniegelenke?

Stärke und dehne alle Muskeln am Bein, einschl. der Hüften und Füße.

Übungen zur Lockerung der Knie-, Fuß- und Hüftgelenke aus "Asana, Pranayama, Mudra, Bandha vom Satyananda Yoga Zentrum e.V. Germany:

Parambhik Sthiti (Grundhaltung) - setze dich auf die Matte und strecke die Beine aus. Hände seitlich hinter dem Po auflegen. Finger weisen anch hinten. Rücken, Nacken und Kopf sind aufgerichtet. Ellenbogen gestreckt. Lehne dich etwas zurück, die Arme geben dir Halt, tragen aber nicht das ganze Gewicht. Schließe die Augen und entspanne den ganzen Körper.

Nacheinander einige Male - beuge die Zehen, beuge die Fußspitzen, kreise mit den Fußspitzen

Gulf Ghurnam (passives Kreisen mit den Fußspitzen) - bleibe in der Grundhaltung, beuge das rechte Knie und stelle den Fuß nahe zum Po, drehe das Knie zur Seite und lege die Außenkante des Fußes auf den linken Oberschenkel. Stelle sicher, dass das Fußgelenk so auf dem Oberschenkel liegt und der Fuß für das Kreisen frei ist. Halte zur Hilfe das rechte Fußgelenk mit der rechten Hand. Drehe mit Hilfe der linken Hand langsam den rechten Fuß, der absolut passiv bleibt.

Janufalak Akarshan (Kontraktion des Knies) - bleibe in der Grundhaltung. Kontahiere die Muskeln, die das rechte Knie umgeben. Ziehe dazu die Kniescheibe nahe zum oberschenkel. Halte die Kontraktion 3 - 5 Sekunden und zähle gedanklich. Löse die Kontraktion und entlasse die Kniescheibe in ihre normale Position.

weitere Übungen aus der Grundhaltung heraus:
Janu Namna (Beugen der Knie)
Dwi Janu Naman (Beugen beider Knie)
Janu Chakra (Drehen der Knie)
Ardha Titali Asana (halber Schmetterling)
Shroni Chakra (Hüftkreisen)
Rurna Titali Asana (ganzer Schmetterling)

Viel Glück und Erfolg beim Üben!

Gabriela

Lachen ist ein Trampolin ins Glück!
Om Shantiiiiiiiiiiiiiiiiiiiihihihi

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