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Umkehrhaltungen und Menstruation - warum geht es nicht zusammen?

Weiss jemand?

Kann etwas passieren? Vielleicht ist es auch ein Mythos (wie mit der Kopfdurchblutung beim Kopfstand)?

Was sagt die moderne Wissenschaft dazu?

Und wo liegt die Grenze? Warum ist Kopfstand verboten aber Adho Mukha Svanasana - OK?

 

 

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Ich möchte aus meiner eigenen Praxis berichten, das ich mich von Anfang an innerlich geweigert habe, während meiner Tage auf Yoga zu verzichten.

Ich habe es bis heute nicht verstanden, und die Erklärungen die ich bis jetzt gehört oder gelesen habe, treffen bei mir auf keine Ressonanz.

Ich habe beobachtet das diese Tage eine gesteigerte Sensibilität mit sich bringen mit der ich gerne arbeite. Es stellt sich ein verstärkten Blutfluss ein, den ich gerade auf die Umkehrhaltungen zurück führe und für mich  ein Zeichen von vermehrter Reinigung ist.

Durch die gesteigerte Sensibilisierung kann ich die Stellungen und Energien die danach in Fluss kommen intensiver erfahren und für mich ist es eine Bereicherung an diesen Tagen zu üben.

Ich kann die Verunsicherung verstehen auch ich habe mich gelegentlich dazu hinreisen lassen, aber vielleicht ist es für uns Frauen an der Zeit, Erfahrungen zu machen und diese vermehrt zu teilen, auch so entsteht Wissen.

Wir sollten uns nicht von Ängsten beherrschen lassen.

Trust yourself

Ich denke auch, dass Frauen selbst entscheiden sollen, was sie machen möchten und was nicht. Ich halte nichts davon, mir von jmd. sagen zu lassen was ich tun soll. Denn viele dieser "Erfahrungen" sind persönlicher Natur und treffen nicht auf jeden zu. Jeder Körper ist anders, fühlt und reagiert anders.

In der Bihar School of Yoga wurde gelernt dass man beim Kopfstand oder Schulterstand während der Menstruation zu den Stauungen in den Eileiter kommen kann, deswegen besser nicht.

In einer anderen Schule hat die Lehrerin gesagt ihr tut das gut (weil dann wird die Blutung nicht so stark ist - was auch sehr logisch ist!) und sie macht das.

Ich persönlich mache umgekehrte Asanas nicht während der Periode - also die wo auf den unteren Bauch mehr Druck und starke Durchblutung geübt wird und dazu gehören eigentlcih nur Kopfstand und Schulterstand, teilweise Pflug.

Menstruation ist eine Art von Reinigung/Entgiftung und bei allen Asanas die eine entgiftende Wirkung haben, oder bei anderen entgiftenden Prozessen im Körper (das kann auch eine starke Erkältung sein) sollte man keine umgekehrte Asanas machen da die Gifte dann zum Gehirn - also auf jeden Fall in die falsche Richtung gehen.

Bei Adho Mukha Svanasana sehe ich kein Problem, weil die Durchblutung ziemlich gleichmäßig durch den ganzen Körper passiert und nicht so intensiv wie z.B. beim Kopfstand.

Hallo,

das hier ist für mich als MANN eine sehr interessante Diskussion - da ich eben keine eigenen Erfahrungen damit machen kann... 

Zuallererst gibt es da für mich eine mehr oder weniger logische Frage, wenn ich an den Effekt oder das Ausmaß denke, was sirsasana oder sarvangasana in Richtung "Rückfluß" bewirken können, nämlich einmal von der ZeitDAUER (und also auf eine - ich sage mal - mechanistische Art) her betrachtet: länger als vielleicht 10 Minuten stehen vermutlich die wenigsten von Euch in einer der beiden Stellungen - und der Tag hat 1440 Minuten, von denen ihr ca.1/3 liegt (schlaft). Können denn dann 10 Minuten Kopfstand SO dramatisch sein? Wie gesagt, es ist für mich wirklich eine völlig offene und nicht im Geringsten polemisch gemeinte Frage.

Nun kann man zur Intensivierung der gewünschten Effekte in sirsasana ja auch noch mit kumbhakas arbeiten (das kenne ich von Boris Tatzky); macht das jemand von Euch? Wie wird eine Umkehrstellung DANN (also sirsasana MIT mula bandha) erlebt?

Wechselt man von einer "grob-materialistischen" zu einer feinstofflichen oder energetischen Betrachtungsweise, sieht die Sache möglicherweise anders aus: dann wäre nicht die Dauer in Minuten entscheidend für die Wirkung, sondern, sagen wir mal, der IMPULS, den man seinem energetischen Körper damit gibt. Steht vielleicht DAS bei Euch empfindungsmäßig im Vordergrund? Mit anderen Worten: WIRKT eine Umkehrhaltung also eigentlich viel stärker, als sie nach obiger Rechnung in Minuten dürfte (nach dem Motto "die paar Minuten können doch nicht so schlimm sein...." ?)

Und eine völlig andere Betrachtungsweise schenkt uns noch Reinhard Gammenthaler, der Frauen empfiehlt, langfristig daran zu arbeiten, das Menstruationsblut gar nicht mehr zu verlieren. Wie ist denn Eure Meinung dazu?

Also es gibt tatsächlich eine Theorie in der Medizin die die Enstehung von Endometriose mit retrograd verschleppter Menstruation erklärt...dann wäre auch klar warum keine Umkehrhaltungen...man weiß es nicht sicher, aber es ist eine Erklärung der Entstehung....

Sensibles Thema ... die Menschen haben keinen Bezug zu ihren Körpern, Nackheit, Scham blockieren.

Für mich geht es darum, dass Apana vayu nicht gestört wird. Die Menstruation wird in ganz vielen Kulturen als reinigender Prozess beschrieben. Mit Umkehrstellungen könnte er gestört werden. Es ist eine energetische Angelegenheit, ähnlich dem Innehalten mit Yoga während Sonnen- oder Mondfinsternissen.

Hallo,

gibt es zu diesem Thema bereits neue Erkenntnisse??

Also grundsätzlich kann ich mir ja nicht vorstellen, dass ich während der Menstruationsblutung auf bestimmte Yoga Übungen verzichten sollte. Natürlich würde ich eine Position abbrechen, sollte ich merken, dass mein Körper mit Schmerzempfindlichkeit darauf reagiert.

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