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Starke Beklemmungen im Brustbereich beim halben Schulterstand und anschl. Pflug

Bitte gebt mir einen Rat.

Zwei meiner Yogaschülerinnen klagen über starke Beklemmungen im Brustbereich im halben Schulterstand und dem Pflug.

Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich, damit diese Asanas leichter und angenehmer ausgeführt und gehalten werden können.

Namasté

Edda

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Hallo Edda,

 

diese "Beklemmungen" sind oft vorhanden, wenn nicht gar bei den meisten. Unter anderem durch wohl durch den starken Druck auf die Schilddrüse. Diese verschwinden jedoch nach öfterem üben. Aus meiner eigenen Erfahrung weis ich auch, dass ich anfangs eher beklemmende Gefühle dabei hatte, mittlerweile nichts mehr spüre. Gerade im Pflug, bei dem das Kinn sehr zum Brustbein gedrückt ist, entstehen diese und auch das atmen fällt schwerer. Im  wirklich geraden Schulterstand auch nochmals deutlich mehr, als im halben, aber selbst im halben haben Anfänger oft Probleme.

Schonender kann man dies eigentlich nur für den Nackenbereich üben (mit Decke drunter u.ä.).

Die meisten meiner Schüler haben diese Beklemmungen, nur wenige haben es auch gesagt und alle (!) bestätigen mittlerweile, dass es besser wird.

Aus meiner Sicht alles völlig normal.

Wie geht es Dir denn selbst in diesen Haltungen? Wie war´s am Anfang bei Dir?

Hallo Edda,

kann Annika nur zustimmen.

Atmen, atmen, atmen, gerade und umso bewußter und tiefer wenn's nicht so leicht fällt. 

Viele Grüße

Andrea

Hallo Edda

Ja dieses Problem habe ich auch bei einer Schülerin....Sie verlässt sofort die Stellung....und behauptet...

Sie hätte einen Stein in der Brust (zwischen den Brüsten)...wenn ich Ihr ein wenig helfe...die Hand auf den

Bauch lege, Ihr beim Atmen zuspreche,klappt es besser....:-)) mittlerweile hält Sie so schon 5 Atemzüge durch..

viel Lob garantiert :-) .....Und die Freude ist auf 2 Seiten spürbar !!

friedvollen Gruss

Uma

Hallo, Edda,

meinen Schülern sage ich immer: Schultern weg von den Ohren, Brustkorb öffnen, Brustbein strebt nach oben!  Auch wenn dies beim Schulterstand natürlich schwer fällt, hilft es den spätestens beim zweiten mal schon (auch wenn es nur mm sind).

Den Pflug übe ich erst , wenn die Schüler schon 6 - 8 Stunden dabei gewesen sind und den Schulterstand sich stehen, bis dahin hat sich das Problem schon gelöst.

Petra

Das Problem ist mir auch bekannt und weil viele TN Probleme in der HWS haben, sind diese beiden Übungen nicht für jeden geeignet. Es gibt aber eine schöne Alternative zum Schulterstand. Viparita  Karani mit/ohne Block. Pflug ist manche tabu!!!

Probiere aus!

Weitere Informationen zur Wirbelsäule im Yoga gibt es hier:

Vielen lieben Dank für die Antworten.

@ShivaDiva - ja ich halte auch nach 17 Jahren Yogapraxis den halben Schulterstand nicht sehr lange, eben wg des Drucks auf Schilddrüse,Hals und Brust

@Yogabasics - die Version an der Wand ist mir bekannt, aber meine Schülerinnen wollen in den freien Schulterstand, trotz....

Ich werde alle eure Vorschläge weitergeben.

Schön, dass es dieses Forum gibt.

Liebe Grüße

Edda

Liebe Edda,

 

ich lasse meine Schüler im Pflug, wenn sie sich eng beim Atmen fühlen, die Beine auseinander grätschen. Und wer sich im halben Schulterstand beklemmt fühlt und das nach mehrerem Üben nicht besser wird, der sollte auf jeden Fall mal die Schildrüse untersuchen lassen, ob die in Ordnung ist.

 

Liebe Grüße

yasoda

 

 Hallo, deine Schülerin sollte mal checken lassen was mit den Wirbeln ist, Gleitwirbel oder Bandscheide? Die asanas dann nicht üben lassen bis die Ursache geklärt ist. lg Helga OM

Hallo Edda,

es geht primär ja um Umkehrhaltungen. Das Gefühl der Enge und Beklemmung kann unterschiedliche Ursachen haben - oft "bricht " jedoch die BWS ein, da n.n. genügend Stabilität vorhanden ist. Versuche die BWS zuerst z.B. über Bhujangasana zu kräftigen, dann die TN in Dvipada pitham/Schulterbrücke (einfache Umkehrhaltung) bringen, um sie langsam an den erhöhten Druck des Kinns auf die Schilddrüse zu gewöhnen und dann würde ich beim Schulterstand und Pflug auch zuerst mit dem Hilfsmittel "Stuhl" arbeiten, bevor danach dann die volle Haltung kommt. Das wäre auch im Sinne von Ahimsa-der Gewaltfreiheit. Die Essenz einer Umkehrhaltung kann auch auf leichte Art erfahren werden.

Viele liebe Grüße

Judith

Bin der Meinungen, dass dann erstmal Vorübungen gemacht werden müssen. Manchmal kann auch ein eingeklemmter Wirbel so ein Problem verursachen, denke aber im Allgemeinen liegt es einfach daran, dass der Körper nicht ausreichend auf diese Übungen vorbereitet ist.

Liebe Grüße Ma Bodha

Ps

Eine  vergrößerte Schlddrüse kann auch problematisch sein. fällt mir noch ein.

Eine Vorübung zu Halasana ist z.B. Purwa Halasana (Rückenlage, Beine schräg nach hinten). Dazu muss es aber im Prinzip ja erstmal klappen die Beine problemlos in der Rückenlage senkrecht zu halten und zu heben und zu senken.

Was auch nicht schlecht ist, ist Pflug und Zange im Wechsel dynamisch zu üben.

Was den Schulterstand angeht...die Vorübung ist die Kerze. Ich würde das nur im Mittelstufenkurs machen, also nicht im Anfängerkurs. Und dann eben wirklich mit Sekunden in der Haltung anfangen danach Savasana, nachspüren ect. Über mehrere Monate kannst du dann bei Minuten landen. Also wirklich mit 5-10-15 Sekunden halten anfangen. Auch soll ja in der Endhaltung der Atem angehalten werden. Schon alleine daher geht es für viele nicht lange. 5 Sekunden ist für den Anfang schon absolut ausreichend.

 

So, nun ciao :)

vielen lieben Dank für all eure Antworten. Beide Yogaschülerinnen machen bei mir bereits seit 3 Jahren Yoga, also sind sie wirklich keine Anfänger mehr....und jetzt erst kam die Sprache auf diese starken Beklemmungen. Sie haben einfach die ganzen Jahre geschwiegen und dachten, es muß so sein. Was soll ich dazu sagen?

Alles Liebe

Edda

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