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Eigentlich habe ich das nicht ganz ernst genommen. Ich dachte, da veräppelt jemand Yoga Vidya. Letzlich stellte sich es aber als Meldung von Yoga Vidya selbst heraus...

Originaltext
Yoga Vidya sucht Millionäre:-), die ihre spirituellen Samskaras ausleben wollen. Wenn du viel Geld hast und nicht weißt wohin damit, dann bist du bei uns richtig! Du gibst uns etwas von deinem Geld und wir geben dir dafür einen Ort intensiver spiritueller Praxis. Klingt das nicht nach einem guten Tausch? Das gibt bestimmt viele Karmapluspunkte auf dem spirituellen Konto!

Deine Gelder sollen nicht für die Renovierung eingesetzt und auch nicht ausgegeben werden, sondern wie eine Art Stiftung angelegt werden, so dass der laufende Unterhalt des Retreatzentrums idealer Weise aus Zinserträgen finanziert werden kann. Die Stiftung ist in Planung und kann hoffentlich bald gegründet werden. Das ist unsere Vision. Hilfst du mit sie zu verwirklichen?
Dann kontaktiere JETZT – ATHA – suguna@yoga-vidya.de

Was soll ich davon halten? Ich es legitim, so unverholen um Geld um bitten (betteln)??? Manche Formulierung wie bspw. "Das gibt bestimmt viele Karmapluspunkte auf dem spirituellen Konto!" oder "Wenn Du viel Geld hast und weißt wohin damit, dann bist Du bei uns richtig..."

Hat Yoga Vidya das nötig?

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Nochmals vielen Dank für eure Kommentare. Unser Internet Team hat den Beitrag geändert, und jetzt (hoffentlich) etwas besser geschrieben. Die intention des Spendenaufrufs ist jetzt besser erkennbar unter http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/2011/07/15/forderer-fur-da...

 

Nochmals bitte ich um Entschuldigung für den eigentlich humoristisch gemeinten, aber letztlich eigenartigen ursprünglichen Artikel. Danke allen für euer Feedback!

Sorry, da hat sich Yoga Vidya wohl einen merkwürdigen Scherz erlaubt ??!!!! Das hoffe ich jedenfalls. Na, ja Aufmerksamtkeit haben sie damit auf jeden Fall erzielt, Ist halt alles eine Frage des guten Geschmacks.....

Hallo Stefan

 

ich empfinde das ebenso wie du. Der Himmel verschone uns vor den "politisch korrekten Erbsenzählern und Kleingeistern". Wenn dann auch noch nach Kontrolle und Gegenlesen gerufen wird kann ich nur sagen AUWEIA!

 

Alles Gute

k*

Das klingt nach einer Kunstkritik.

Ein Künstler sagte einmal zu mir: die Kunst muss den Menschen gefallen, nicht nur dem Künstler/den Künstlern.

Ja das ist mir schon aufgefallen. YV und Sivananda-Yogis sind eine Klasse für sich. Wenn solche Yogis zu mir kommen, stelle ich eine gewisse Unflexibilität fest, fast schon ein bisschen knorrig - auf und abseits der Matte. Sie sind von sich so fest überzeugt, dass kaum Raum für andere Ansichten und Stile bleibt.

"Der Köder muss dem Fisch schmecken"


 

YogaYana, was ist dein Ziel? und was treibt dich an? wieviele Sivananda Yogis kennst du? kennst du dich mit jener Tradition & Philosophie aus?

gibt doch mal auch einwenig Preis von dir? Kennst du eine Bessere Tradition?

also was treibt dich an? und Was für ein "Yoga-Mensch" bist du?

Mach dir einfach mal Gedanken darüber, nur für dich!

 

"Das was du heute denkst, wirst du morgen sein."

 

Bitte gestehe mir meine Beobachtungen zu und stell mir keine therapeutischen Selbst-Erforschungsfragen (dass manche Yogis einfach nicht davon lassen können!). Dies ist ein Forum in dem man sich austauschen kann und seine Meinung kundtun darf. Sollte ich da was falsch verstanden haben? Oder darf man nur sagen, was dem anderen gefällt. Dann ist das kein aufrichtiges Miteinander.

Für mich gibt es keine beste Tradition, ich verfolge keinen dogmatisch vorgegebenen Stil sondern genieße meinen Freigeist und hole mir aus allem das für mich Passende raus. 

Ich kenne versch. Tradititionen und habe eben genau in den o.g. Traditionen immer das gleiche erlebt.Ich habe genügend kennengelernt und stelle fest, dass diese Yogis eine in sich geschlossene Gruppe ist mit ihren eigenen Ansichten ist. Ich habe so viel Widerstand erlebt, dass ich das frank und frei behaupten kann. Logisch kenne ich nicht alle. Aber statistisch gesehen trifft es zu. Im Sinne einer qualitativen Marktforschung ist diese Ergebnis auf jeden Fall relvant. Und ich finde das schade, dass Yoga diese Menschen nicht flexibel und offen gemacht hat.

Ein kleines Beispiel: Ich bin sehr penibel wenn es darum geht mit geradem Rücken in die Positionen zu gehen. Diese Yogis machen das meist mit rundem Rücken, finden das ganz toll (weil sie ja dann zu den Füßen kommen) und lassen sich diesbzgl. auch nichts sagen "wir haben das immer so gemacht". Da kann ich mir den Mund fusslig reden warum und wieso.

Oder Sachen wie: "Ich brauch eine angeleitete Endentspannung".  Und dann lange Gesichter wenn es das nicht gibt.

Da gibts so viele Kleinigkeiten, wo ich mir so meinen Teil denke und es schade finde, dass sie für Neues oder Anderes nicht offen sind.

 

Also ich finde es ganz erfrischend, wenn jemand so klar seine Meinung vertritt und äußert. Das hat für mich nichts mit Intoleranz, Ignoranz o.ä. zu tun. Das ist lediglich der pesönliche Eindruck, den man von einem "Verein" oder Yogastil hat und das ist in Ordnung. Wir verlangen schließlich auch immer von unseren Schülern, den eigenen Yogaweg, den für sich passenden Yogastil zu finden und dürfen uns dann nicht wundern, wenn eben auch mal geäußert wird, was einem nicht passt.

Auch habe mich ja bewusst gegen YogaVidya entschieden, weil für MICH PERSÖNLICH vieles dort erschreckend befremdlich ist.

Kaum äußere ich sowas, muss ich mir aber sagen lassen, dass ich noch "nicht weit genug bin", dass es nicht befremdlich wäre wenn ich mich drauf einlassen würde usw.

Warum? Warum kann man nicht einfach mal seine Meinung äußern, ohne dass man sich gleich rechtfertigen muss, wie lange man denn überhaupt schon Yoga selbst mache usw.?

Mich kotzt............sorry............es so an, dass jeder immer meint, "seinen" Stil oder seine Richtung verteidigen zu müssen, nicht zu akzeptieren wenn jemand anderer Meinung ist, aber gleichzeitig von Toleranz etc. zu reden!  Es ist auch nicht fair, gleich zu fragen, was man für ein Yoga-Mensch ist und man solle darüber doch mal für sich nachdenken ----------übrigens kann man bei YogaYana auf der Homepage genau nachlesen, was für ein "YogaMensch" sie ist und welchen Weg sie bisher geht. Aus meiner Sicht völlig legitim sowas hier zu äußern und ich bin mir sicher, dass keiner hier beabsichtigt andere zu verletzen oder zu beleidigen.

Ich bin übrigens ein Sivananda-Yogi.........aber auf meine Art. Ich liebe deren ganzheitlichen Ansatz des Yoga, die Rishikesh-Reihe usw. , aber bin weder knorrig noch hab ich ´nen runden Rücken bei der Vorbeuge ;-))))Und ich fühle mich hier nicht angegriffen und will diesen Stil hier jetzt auch nicht verteidigen, denn letzlich ist es nun mal ein "persönlicher" Eindruck, wenn man davon nicht so viel hält.

Und obwohl ich dem System zugetan bin, kam ich zB. bei YogaVidya nicht zurecht und habe mich auch getraut dies zu äußern. Jeder Yogi ist halt anders :-)

Und wenn mal nicht über die YV´s oder Sivanandas geschimpft wird, dann sind halt mal wieder die Bikram-Yogis oder die Jivamukti-Leute dran. Oh man..............ist doch alles völlig schnuppe und diese Diskussion muss doch nicht sein. Und wenn doch, dann kann ja einer eine neue Diskusion öffnen mit dem Thema : "Welcher Yogastil ist der Beste und warum?". Wäre bestimmt amüsant, was da alles so geschrieben wird.

 

Gruß

Annika

 

@ ShivaDiva: Vielen Dank für deine Toleranz. Besser hätte ich nicht antworten können.

 

Mir geht es nicht darum, jmd. schlecht zu machen sondern ich wollte einfach meine Beobachtung kundtun. Warum eigentlich weiß ich jetzt auch nicht mehr. Aber ich werde es lassen, denn sonst kommen wieder Sachen wie "wer bist du, was machst du und denk mal über dich nach" oder "du bist nicht offen (aber ich schon, weil ich lasse deine Meinung auch nicht gelten)"

 

@ Stefan: nun zu dir

Kaum beginne ich zu schreiben, schreibst du schon den nächsten langen Kommentar. Woher nimmst du diese Ausdauer fürs Schreiben?

"„Du malst tolle bunte, abstrakte Bilder“"… ich durchschaue deine Masche und lasse es geschehen. Es sind Acrylfarben.

Solltest du vorhaben mit der Rishikesh-Reihe Wien zu erobern, werde ich eigenhändig eine Stadtmauer rund um Wien errichten! ;o)

Einem Abenteuer am Chiemsee wäre ich nicht abgeneigt, nur schade, dass ich so gar nicht in deine Zielgruppe passe. Bin keine vegetarische Sivananda-Tante und nur bedingt verrückt. Dafür ein bisschen frech halt. Tja Schade. Aber ich hab ein gelbes T-Shirt und eine weiße Hose und bin vernünftig.

 "„Um Gottes Willen! Was für ein Unsinn! Das ist der Untergang des wahren Yoga! Diesen Verrückten haben wir es zu verdanken, dass es mit dem Yoga bergab geht…“" ... in den letzten Tagen bin ich zu dem Schluss
gelangt, dass die Degeneration gleichzeitig auch die Evolution ist. So
auch im Yoga, denke ich.

Ich finde es übrigens total passend - Vinyasa am Fluss (fließendes Gewässer) und Sivananda am See (stehendes Gewässer) ... :)

Bevor ich hier gesteinigt werde, ziehe ich mich jetzt mal zurück.

 

Und hör jetzt endlich mit der Schleichwerbung auf, man möchte schon fast glauben du hast einen Werbevertrag mit denen da drüben :o)

(ich male jetzt lieber ein Smiley dazu, sonst versteht jmd. meinen Kommentar wieder falsch)

Ja und vergiss nicht, auch offen für anderes zu sein - nämlich auch Nicht-Vegetarier und Nicht-Sivanandas und nicht Verrückte in dein Leben zu lassen!

Ja ich weiß eh, dass es dieses "eh schon wissen Zentrum" in Wien gibt. Da war ich sogar schon, allerdings sind die auch ein bisschen Anusara angehaucht, was für mich dann wieder okay ist :)

Viel Spaß in deinem Retreat!

 

 

Also ich bin so ´ne vegetarische Sivananda-Tante;-)

Angefangen hab ich aber auch ganz anders (Jivamukti). Ich fühle mich mit der Rishikesh-Reihe sehr wohl, was sicherlich an der festen Abfolge liegt, die ich mit Variationen verändern kann. Das hat mir damals sehr geholfen, wenn ich alleine geübt habe. So´n fester, roter Faden...............hätte aber auch Asthanga sein können, ist ja auch ´ne feste Serie. Bin da halt hängen geblieben und finde den ganzheitlichen Ansatz von Sivananda toll. Aber : Ich versuche eben diesen Ansatz, die Rishikesh-Reihe, den spirituellen Aspekt auf "coole" , moderne Art zu vermitteln. Mit Spaß und nicht so dogmatisch. Niemals belehrend und immer mit dem Respekt der anderen Stile gegenüber. Ich möchte meinen Schülern ein altes erprobtes System anbieten, aber auf neue Weise. Was spricht dagegen , die Rishikesh-Reihe in einer Stunde mit coolen Beats abzuhalten? Ich hab vielleicht sogar eine völlig falsche Auffassung vom Sivananda-Yoga und die "echten Sivananda-Yogis" wären vielleicht sogar empört, aber ich lege das halt etwas anders aus. Sivanada war es wichtig, den Yoga in den Westen zu bringen. 1960 waren die Zeiten aber noch anders , als 2011!  Ich versuche einfach seine Lehren meinen Schülern auf eine zeitgemäße Weise beizubringen. Ich möchte das meine Schüler Spaß haben, gesundheitlich den größten Nutzen für sich mitnehmen können, genießen zu entspannen usw. Mir sind veile grundsätze sehr wichtig. Mir ist wichtig, dass meine Schüler über ihr Verhalten sich selbst und anderen Gegenüber nachdenken. Mir ist es wichtig, dass sie lernen achtsam zu sein, unsere Ressourcen schätzen (Natur und Tier) , dankbarer werden, eine entspannntere Sicht auf die Dinge im Alltag bekommen uvm. Aber ich predige nicht Vegetarierer zu werden und ich bin auch nicht so dogmatisch. Eigentlich bin ich ganz nomal und ich bin mir sicher, dass Du , YogaYana, dass wahrscheinlich auch so sehen würdest ;-) Aber ich kann Deine Vorbehalte schon verstehen...........die Erfahrungen haben Dir halt anderes gezeigt und letztlich sind wir alle nur normale Menschen, die aus dem was sie sehen ihre Schlussfolgerungen und Meinungen ziehen, was völlig normal ist. Da bin ich nicht anders und meine persönliche Lebensaufgabe ist es, immer versuchen, ohne Vorurteile alles und jedem eine 2. Chance zu geben und versuchen Dinge wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten! Und das ist meistens nicht wirklich einfach :-)).

Liebe Grüße

Annika

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