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Ich verweise auf das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 11, wo Jesus gefragt wurde, ob er der wiedergekommene (wiedergeborene) Elia sei. (Jesus über Johannes den Täufer Und wenn ihr es gelten lassen wollt: Ja, er ist Elia, der wiederkommen soll. (Mt 11,14) (Jesus fragte seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?) Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elia, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. (Mt 16,14) (Über Johannes den Täufer Andere sagten: Er ist Elia. Wieder andere: Er ist ein Prophet wie einer von den alten Propheten. (Mk 6,15) Jesus bezeichnete also höchst persönlich Johannes den Täufer als den wiedergekommenen Elia (Matthäus 11,7-15). Offensichtlich hatte Jesus mit der Reinkarnation kein Problem. „Und als er vorbeiging, sah er einen Menschen, der blind war von Geburt an. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, so dass er blind geboren ist, dieser oder seine Eltern? Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern; sondern an ihm sollten die Werke Gottes offenbar werden!“ (Joh. 9,1-3). Hier gingen die Jünger selbstverständlich von der Möglichkeit einer Reinkarnation aus. Wie sonst könnte jemand aus eigener Sünde heraus blind geboren werden?

"Hebr. 9,27: Und wie den Menschen bestimmt ist, "einmal" zu sterben, danach aber das Gericht." 

Es ist die Lehre von Paulus. Jesus dagegen akzeptierte auch die Reinkarnation. Aus diesem Satz eine Ablehnung der Reinkarnation durch die Bibel herzuleiten, ist verfehlt. Es gab verschiedene Lehren zur Zeit von Jesus. Ich glaube, dass diese Lehren nicht im Widerspruch stehen. Ich glaube, dass die Paradieslehre und die Wiedergeburtslehre sich nicht widersprechen. Beides ist möglich. Eine Seele kann sich nach ihrem Tod entscheiden auf der Erde wiedergeboren zu werden oder sich im Jenseits weiter reinigen. Und sie kann ins Paradies aufsteigen und dort bleiben, wenn sie ausreichend spirituell geübt und ihr Herz gereinigt hat. Es ist sogar möglich, dass eine Seele ins Paradies aufsteigt und eines Tages wieder auf die Erde zurückkehrt, um den Menschen auf der Erde spirituell zu helfen. So etwas geschieht oft im Hinduismus und im Buddhismus. Dafür gibt es die Bezeichnungen Avatar (Karma Yogi) und Bodhisattva. Auch im Christentum ist es möglich, dass Heilige wieder auf die Erde zurückkehren. Dafür spricht eindeutig die Aussage von Jesus über Elia. Und auch Jesus beabsichtig eines Tages zur Erde zurück zu kommen. Jesus vertritt damit die Lehre der Reinkarnation und insbesondere die Lehre, dass sich Erleuchtete auf der Erde inkarnieren können, um ihren Mitmenschen zu helfen. Und genau das entspricht dem Weg der umfassenden Liebe, den Jesus lehrte.

Wikipedia: In der christlichen Theologie bezeichnet Parusie die erwartete Wiederkunft Jesu Christi und mit ihr die Vollendung der Heilsgeschichte, nämlich das Kommen des Reiches Gottes. Von den ersten Christen wurde die Parusie noch zu ihren Lebzeiten erhofft. So schreibt z.B. Paulus im 1. Thessalonicherbrief: „Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind, wenn der Herr kommt, werden den Verstorbenen nichts voraushaben. (1 Thess 4,15 EU)“ Heute betonen die großen Kirchen, dass der genaue Zeitpunkt der zweiten Ankunft des Messias nicht vorhersagbar ist.


 Meinen Glauben an die Reinkarnation gründe ich hauptsächlich auf meine eigenen Erfahrungen. Ich habe im Laufe meines spirituellen Reinigungsprozesses über tausend frühere Leben gesehen. Als ich sieben Jahre als Eremit gelebt hatte, überkam mich bei einer Meditation plötzlich der Wunsch, meine früheren Leben zu wissen. Ich spürte geistig in der Zeit zurück und erhielt bei einem bestimmten Punkt eine Resonanz. Es trat eine Art innerer Widerstand auf. Dort spürte ich dann genau hin. Nacheinander ertastete ich so geistig vier frühere Leben. Ich konnte jeweils den Ort, die Zeit und auch etwas die Art des früheren Lebens erkennen. Wenn man systematisch alle Verspannungen im Körper und im Geist mit spirituellen Übungen auflöst, kommt man eines Tages zu der für einen persönlich richtigen Zeit an Stresssituationen aus früheren Leben heran. So geschah es auch beim heiligen Antonius, dem Begründer der christlichen Wüstenväter. Er erlebte Fresssituationen aus früheren Leben. Visionen mit dämonischen Bestien tauchten vor seinem inneren Auge auf. Alle großen Stresssituationen werden im Seelengedächtnis gespeichert. Wenn sich die Verspannungen lösen, tauchen in Träumen oder im Wachzustand Bilder oder kurze Szenen (kleine Filme) aus den Stresssituationen auf. Die Lösungsprozesse sind oft mit intensiven Körperreaktionen wie Unruhe, Muskelzittern, Hitze oder Kälte verbunden. Bei mir lösten sich zuerst die Verspannungen aus dem jetzigen Leben. In kurzen Filmszenen sah ich stressreiche Examenssituationen, Beziehungsstreitigkeiten und verdrängte Unfälle. Da ich die Stressereignisse noch in Erinnerung hatte, wurde mir der Zusammenhang zwischen spirituellen Übungen, der Auflösung von inneren Verspannungen und dem Auftauchen von Lösungsträumen deutlich bewusst. Ich lernte zu unterscheiden was ein Lösungstraum und was ein normaler Traum war. Nach elf Jahren als Eremit tauchten plötzlich die früheren Leben in meinem Geist auf. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche meines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt deutliche Kurzfilme. Ich konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte ich geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen.


--> Vertiefung Wikiversity Reinkarnation und Christentum

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Meine Freundin aus der Facebook Gruppe Yoga, die erleuchtete Elisabeth Marichal, meint dazu: "Interessante Thesen die da vertreten werden, doch alles ist noch etwas anders. Nur wer sich bis in die tiefsten Schichten kennt kann auch das erfassen was Wirklichkeit ist."


Hallo Nils,

wenn du schreibst, das Du dein Inkarnation Glauben auf dein eigenen Erfahrungen beruhen, dann lass jetzt in unserem schreiben "Jetzt", Inhalte anderer beiseite. Ich kann durch deine leben sehen aus einem größeren Erfahrungshintergrund, obwohl wir uns in diesem Leben nur übers internet begegnen. Ist deine Präsenz deiner vergangenen Leben wahrnehmbar, ich denke ich sehe dich aus einem größeren Hintergrund, als du dich nur in diesem Kalpa siehst.

Über konstruktive Beiträge mit Dir würde ich mich sehr freuen.

Grüße

 

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