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Spiritualität und der Dienst an der Gemeinschaft

Auch wenn der Büro-Alltag die spirituelle Entspannung Ihrer morgendlichen Übungen oftmals schnell dahinschwinden lässt, ist der regelmäßige Dienst an der Gemeinschaft, sowie der alltägliche Kontakt mit Kollegen und Vorgesetzten ein Grundpfeiler für Ihre spirituelle Entwicklung.

Im Alltagsstress die Nerven zu behalten und den Menschen in unserer Umgebung eine positive Sichtweise vermitteln zu können, hilft zudem auch dem Wohlbefinden anderer und wir können ihnen als Vorbild in stressigen Situationen dienen.

Freiberufler und Selbstständige, die ausschließlich im Homeoffice arbeiten können Ihre Entwicklung beispielsweise im Familien- und Freundeskreis fördern. Sie können sich auch ein Büro mieten oder einen Schreibtisch beim Coworking nutzen.

Büro-Yoga: Die Basics

Möchten Sie den maximalen Nutzen aus Ihren Yoga-Übungen ziehen, so sollten Sie die folgenden Basics beachten:

  • Legen Sie die optimale Dauer für Ihre Yoga-Session fest und stellen Sie sich gegebenenfalls sogar einen Timer. So können Sie sich vollkommen auf Ihre Übungen konzentrieren. Empfehlenswert sind 15 Minuten pro Einheit.

  • Es empfiehlt sich zudem die Übungen vor dem Essen zu praktizieren. Grundsätzlich sollten Yoga-Übungen auf leeren Magen oder mindestens ein bis zwei Stunden nach der letzten Mahlzeit ausgeführt werden.

  • Wenn die Möglichkeit besteht, sollten Sie außerdem für eine ruhige Umgebung sorgen, in welcher Sie ungestört sind. Schalten Sie beispielsweise das Telefon stumm oder hängen Sie ein „Bitte nicht stören“ Schild an die Büro-Tür.

Diskrete Yoga-Übungen für zwischendurch

Nicht an jedem Arbeitsplatz ist die Möglichkeit für eine ungestörte Yoga-Session gegeben. Sind Sie beispielsweise in einem Großraumbüro tätig, so fehlt sowohl die Ruhe als auch der Platz. Dennoch schmerzt der Rücken und Ihre Konzentration lässt nach? Die folgenden Übungen können Sie an Ihrem Schreibtisch ausführen, ohne großes Aufsehen zu erregen.

Atem-Yoga

Setzen Sie sich aufrecht auf die Stuhlkante. Nun stellen Sie Ihre Füße so ab, dass Ober- und Unterschenkel einen 90° Winkel bilden. Legen Sie Ihre Handflächen auf den Oberschenkeln ab. Nun folgen Sie Ihrem Atem durch die Nase bis in den Bauchraum und wieder zurück zur Nasenspitze.

Nacken-Dehnung

Setzen Sie sich aufrecht hin. Verschränken Sie Arme so hinter Ihrem Rücken, dass Ihre Hände jeweils den Ellenbogen des anderen Armes berühren. Beim Einatmen führen Sie Ihren Kopf zur linken Schulter. Atmen Sie nun aus und verstärken Sie die Dehnung. Atmen Sie wieder ein und führen Sie dabei Ihren Kopf zurück in eine gerade Position. Atmen Sie bewusst mit geradem Kopf aus. Beginnen Sie anschließend mit der rechten Seite.

Schulter-Dehnung

Setzen Sie sich aufrecht hin. Atmen Sie nun ein und führen Ihre Schultern nach oben zu Ihren Ohren. Beim Ausatmen ziehen Sie Ihre Schulterblätter nach hinten, als sollten sich Ihre Schultern berühren. Atmen Sie wieder ein und lassen Sie Ihre Schultern senken. Spüren Sie beim Ausatmen die Entfernung zwischen Ohren und Schultern.

Office-Yoga für die Mittagspause

In der Mittagspause können Sie Ihr Büro sicher ungestört nutzen. Je nach Wetterlage finden Sie vielleicht sogar einen ruhigen Ort im Freien. Nun haben Sie die Gelegenheit für eine ausgiebigere Yoga-Session.

Die Atmung im Stehen

Stellen Sie Ihre Füße schulterbreit auf. Die Handflächen berühren Ihre äußeren Oberschenkel. Beim Einatmen heben Sie Ihre Arme nun auf Schulterhöhe an. Beim Ausatmen senken Sie die Arme zurück in die Ausgangsposition.

Katze und Kuh

Beginnen Sie die Übung im Vierfüßler-Stand: Sie knien auf dem Boden. Ihre Handgelenke befinden sich unter den Schultern und Ihre Knie unter der Hüfte. Ihre Wirbelsäule ist gerade und Ihr Kopf bildet einer Verlängerung. Jetzt atmen Sie ein. Dabei führen Sie Ihre Wirbelsäule in ein Hohlkreuz und Ihren Kopf nach oben, sodass Sie an die Decke schauen. Während Sie ausatmen formen Sie mit Ihrer Wirbelsäule einen Katzenbuckel und führen Ihren Kopf in Richtung Brust.

Die Kindshaltung

Setzen Sie sich auf Ihre Fersen. Ihre Füße liegen aneinander. Nun beugen Sie sich vor. Ihr Po sollte weiterhin Ihre Füße berühren, während Ihr Oberkörper auf den Oberschenkeln ruht und Ihre Arme weit nach vorne gestreckt sind. Halten Sie die Position und atmen Sie dabei ruhig ein und aus.

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Antworten auf diese Diskussion

Toller und sehr Informativer Beitrag. Eine Frage habe ich noch hierzu:

Nacken-Dehnung

Kann ich hierfür ebenfalls auf einem Stuhl sitzen? oder fördert es die Übung wenn ich auf meiner Matte Sitze.

Ich verspüre auf der Matte immer leichte Nackenschmerzen, hingegen auf dem Stuhl nicht.

Seltsam, dass es überhaupt einenUnterschied macht oder?

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