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Hallo zusammen!

Ich bräuchte mal ein bischen Input von euch zum Thema "Nebenverdienst als Yogalehrer".
Ich möchte nach meiner Ausbildung zur Yogalehrerin evtl. auch als Lehrerin tätig werden, habe aber keinerlei Infos bisher, was denn da so üblich ist?
Wenn ich nebenbei in der VHS, im Fitnessstudio etc. Kurse geben möchte, ist das dann ein 400 EUR-Job? Oder werden Honorar-Rechnungen als Freiberufler geschrieben? Wenn ja, was ist in einer Großstadt (wie München, Stuttgart, Berlin, Köln etc) so üblich? Was kann man da verlangen?

Ich hoffe hier gibt es jemanden, der ein bischen aus dem "Nähkästchen" plaudert;-))
Für viele ist das Einkommen ja eher ein unangenehmes Thema, aber ich finde sonst keine Infos dazu.

Ganz lieben Dank
ShivaDiva

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Hallo ShivaDiva und Nina,
ich gebe Kinderyoga in einer Grundschule, bin aber auch Angestellte im öffentlichen Dienst. Für meine Leistungen im Kinderyoga schreibe ich Rechnungen an der Förderverein der Grundschule, der Förderverein bezahlt mich. Ich bekomme auch 30 Euro die Stunde.
Gestern war ich beim Finanzamt wegen der Einnahmen aus dem Kinderyoga. Ein Finanzbeamter erklärte mir, bis 2100 Euro im Jahr sind steuerfrei. Das gilt auch für Übungsleiter in Vereinen. Ansonsten wird alles versteuert. Da wundere ich mich über den 'Kleinstverdiener' bei Nina. Nina, vielleicht kannst du da noch erklären, wo du diese Info her hast. Wenn das stimmt, würde ich mich freuen.
Einen 400 Euro Job muß man mit dem Arbeitgeber absprechen, der dann Sozialabgaben leistet. Das möchte nicht jeder.

Liebe Grüße
Doris von
www.yogalehrer-online.de
Hallo Doris,

ich komm aus dem Bereich der Steuern und Nina meint mit "Kleinstverdiener" die umsatzsteuerliche Grenze, ab wann eine Unternehmer USt ausweisen muss/darf (ist natürlich komplizierter-...). Das heißt aber nicht, dass die Einkünfte einkommensteuerfrei sind, im Gegenteil, das sind sie vom ersten EUR an. Der Vorteil, wenn du als Unternehmer USt ausweist und ans FiAmt zahlst, kannst du die USt anderer Unternehmer = Vorsteuer dagegen rechen und wenn du z.B eine Ausbildung mit Unterkunftskosten mit USt hast, kann da in den ersten Jahren ein plus zu deinen Gunsten herauskommen, dh das FiAmt zahlt dir die an andere Unternehmer gezahlte USt teilweise zurück. Die Grenze für Übungsleiter, die der Finanzbeamte dir genannt hat, hat damit nichts zu tun, es ist aber so, wenn du diese Übungsleitergrenze überschreitest ist der gesamte Betrag einkommensteuerpflichtig.
Ich habs nicht erfund und finde es auch fruchtbar kompliziert und hoffe ich konnte dir weiterhelfen ohne zu große Verwirrung zu stiften. Herzliche Grüße, Petra
Hallo Nina uns Doris,

ganz lieben Dank für eure Infos. Hilft mir sehr weiter.
Ich fang mal klein an und wenn´s dann mehr sein sollte, werde ich mich mal beim Finanzamt erkundigen.

Liebe Grüße
Annika

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