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http://www.viveka.de/pdf/viveka_17_Mythos_Kopfstand.pdf

http://www.yogarelations.com/yoga-wissen/ratgeber/yoga-fortgeschrit...

http://www.yoga-aktuell.de/themen-asana/item/151-sirsasana-%E2%80%9...

Wie haltet ihr das mit dem Kopfstand?

Bei mir gehört er zur täglichen Routine, auch wenn ich mal keine anderen Asanas übe.

Meine Venen freuen sich.

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Und hier ein tolles Video aus den 60er! :)))

 

Swami Vishnu unterrichtet den Kopfstand.

Und die viele Schüler fallen da heraus. So ist das eben. Vermutlich sind einige dieser Bruchpiloten mittlerweile Leitende im Ashram haha

 

http://www.youtube.com/watch?v=jZaen82ZdiE

Nein, nein meine Bauchmuskel/Hüftbeuger/Verbindung ist in Ordnung. Der Grund warum ICH an der Wand gelandet bin, ist der, dass ich mit beiden Beinen gleichzeitig zu Beginn mehr Kraft benötige als zum Ende hin. Diesen Punkt musste ich mir erst mal erarbeiten und meine Kraft im richtigen Moment dosieren.

Ich sagte lediglich, dass man mit Wand weiter nach hinten kippt und es schwerer ist, sich aus dieser Position in einen entspannten, vertikalen Kopfstand zu bringen. Das habe ich an mir beobachtet und an vielen anderen, weil die Haltung übergekippt ist und man sich erst aus dieser Schräglage wieder "befreien" muss. Und ich deshalb die Wand nicht empfehle. Die Wand ist nicht nur eine Wand. Sondern sie verleitet dazu sich auf die Wand zu verlassen und nicht auf die Bauchmuskeln.

 

Beim anheben der gestreckten Beine zieht die Kette am Rücken die Beine nach oben und am Anfang bedarf es einiger Kraft. Trotz der Kombination mit Hebelkräften. Nicht umsonst ist diese Übung, "headstand/handstand straight leg raises" eine der wenigen Bodyweight Übungen mit denen der untere Rücken ähnlich effektiv wie beim Deadlift mit der Langhantel. Allerdings ist die Progression nicht soo praktisch. Aber egal. Durch den Hebel ist der Start, das anheben, schwerer zu bewältigen als bei angehobenen Beinen. Durch die intensive Anstrengung kann es schnell passieren das, sobald der Hebel günstiger ist, die Beine nach vorne überkippen. Entweder purzelt man nun aus dem Kopfstand oder die Füße landen an der Wand. Der Gegenspieler um die Beine wieder aufzurichten ist die vordere Kette. Je nach schräglage der Füße hat die nun eine ähnliche Aufgabe wie vorher die Rückseite.

Nicht einfach hier die Feindosierung rauszufinden, das will erarbeitet werden. Kann ich gut nachvollziehen. Aus meiner Sicht ist es so das die Bauchmuskeln halt zu schwach sind, wenn das nicht klappt. Auch wenn insgesamt dies alles eher Fortgeschritten ist, besonders die Variation die wir hier gerade besprechen, die dafür nötige Körperspannung ist im Vergleich zu schweren Übungen, aus meiner Sicht noch moderat bis niedrig.

 

 

Ich glaube auch das Wände "verleiten" können. Genauso, aus meiner Sicht noch mehr, verleiten die "helfenden" Yogalehrer/innen. Sind aus meiner Sicht sprechende Wände. Sowohl die Wand als auch der Lehrer/Lehrerin sind kurze Zwischensationen die, manchmal und begrenzt, Sinn machen.

Letzten Endes ist es der Schüler der sich dem verleiten hingibt. Die liebe Wand ist ja meist recht gutmütig, trägt das Dach und schützt uns vor Sonne und Regen. Es ist aus meiner Sicht der Schüler der ein paar Stufen überspringt wenn er sich auf eine Wand oder Lehrer verlassen muss. :)

 

Wirklich für mich geklärt wie ein idealer Kopfstand aussehen sollte habe ich noch nicht. An sich leuchtet mir ein das der aufrecht und im Lot sein sollte. Praktisch sehe ich bei vielen, sehr Erfahrenenen, eine Art Bananenhaltung die auch eine harmonische Verteilung ermöglicht. Vermutlich ist das alles recht individuell.

 

@gleis24

Irgendwie funktioniert das mit der E-Mail Verständigung bei neuen Kommentaren nicht 100%ig. Hab deinen Kommentar erst jetzt gesehen.

Zur richtigen Haltung des KS: Also ich habe ihn bei völlig unterschiedlichen Lehrern in aller Welt so gelernt, dass das Steißbein (wie in jeder anderen Asana übrigens auch) nach unten, vorne gezogen wird ("tuck the tailbone in"), die Schulten rotieren nach außen, unten, der Nacken ist lang.

Und mein Kopf liegt am Scheitelpunkt auf (also nicht Bregma), so dass der Nacken lang bleibt und nicht einknickt.

Also Banananförmig schaut mein Kopfstand nicht aus.

Stell dich einmal in Tadasana hin, Füße zusammen, falte die Hände hinter dem Kopf (wie im Kopfstand), die Schultern weg von den Ohren, zieh das Steißbein nach unten. Dann bitte jmd. ein Foto von dir zu machen, stell das Foto dann auf den Kopf - das ist die Kopfstandhaltung.

Im Kaminoff auf Seite 204 und 205 sind zwei Arten gut beschrieben, wobei die Variante auf Seite 204, die für mich angenehmere und daher richtigere ist. Ich vermeide alles, das mich ins Hohlkreuz kippen lässt.

http://www.amazon.de/Yoga-Anatomie-Begleiter-Asanas-Bewegungen-Atem...

Also Kopfstand ist auch meine absolute Lieblingsasana, die ich wie Herbert versuche jeden Tag zu machen, auch wenn ich mal keine Zeit habe für eine längere Yoga-Session :-)

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