yogapad.de | Dein Forum für Yoga, Meditation, Ayurveda und mehr

http://www.viveka.de/pdf/viveka_17_Mythos_Kopfstand.pdf

http://www.yogarelations.com/yoga-wissen/ratgeber/yoga-fortgeschrit...

http://www.yoga-aktuell.de/themen-asana/item/151-sirsasana-%E2%80%9...

Wie haltet ihr das mit dem Kopfstand?

Bei mir gehört er zur täglichen Routine, auch wenn ich mal keine anderen Asanas übe.

Meine Venen freuen sich.

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 2051x ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

!!! :-))

Liebe Durga,

danke für das Video.

Herbert

:-)

Besonders anstrengend ist der Kopfstand am Ende der ersten Serie Ashtanga Yoga bzw. bei der Schlusssequenz.

Dort angekommen hat der Yogi schon 48 sehr anstrengende Haltungen und zahllose Vinyasas hinter sich. Der Kopfstand ist (mit dem Handstand) einer der Haltungen an welchen ich sicher noch ein Weilchen knabbern werde.

Heute und morgen ist übrigens International Handstand-Day: http://handstandunited.com bzw. http://www.facebook.com/event.php?eid=143861409018297

Gehört für mich zur AsanaPraxis, sowie alle anderen Umkehrhalten auf Händen auch (Handstand, Unterarmstand, Skorpion). Das ist für mich absolutes Bewusstsein auf allen Ebenen. Da gibts kein Durchschummeln.

Bzgl. Üben:

Ich habe Schüler von mir erlebt, die in der ersten Stunde in den Kopfstand getaucht sind. Ohne Wand. Ohne meine Hilfe. Ohne Verletzungen, Schmerzen. Manche nach wenigen Wochen und manche probieren es gar nicht.

"Wenn ich aber etwas nie probiere, werde ich es auch nie können" - sowohl auf der Matte als auch im Leben.

Auch finde ich, dass man sich nicht selbst durch "brauch ich nicht" beschränken sollte.

Der Kopfstand ist eine unglaublich erhebende Erfahrung!

Im Übrigen erlaube ich keinem Schüler an der Wand zu üben - da passieren die meisten Verletzungen. Solange sich jmd. nicht selbst mit Kontrolle in die halbe oder ganze Position ziehen kann und kein Bewusstsein für Balance entwickelt, ist dies seine jeweilige Position bis sie/er sich wieder ein Stückchen weiterentwickelt.

 

Yoga verjüngt. Wer sich mit 75 auf den Kopf stellt, fühlt sich vorübergehend wie 57.

 

Da stimme ich YogaYana völlig zu, wenn man etwas nicht ausprobiert, sowohl auf der Matte als auch im Leben wird man es auch nie können! :-)

Nur manchmal fällt einem das nicht immer leicht, manchmal wird man durch schlechte Erfahrungen, Ängste oder von Sonstigen gehämt.. Und manchmal kann man manches noch so oft ausprobieren aber man schafft es dann trotz allem nicht. Dann gibt es Personen (ich zähle mich aktuell jetzt auch dazu :-/) die sehr ehrgeizig sind und sich Niederlagen nur schwer eingestehen können. Daher finde ich es persönlich ganz gut ein Zwischending zwischen Ehrgeiz und auch wiederum Gleichgültigkeit zu haben. Und sich vor allem in Geduld zu üben. Vielleicht ist es gut mit dem Gedanken ,,wenn ich es nicht schaffe dann ich es auch nicht so schlimm" an die Sache ran zu gehen. Vielleicht neigt man mit so einer Einstellung eher Dinge zu schaffen, als wenn man so verbissen - und dadurch verkrampft ist.

Was ich damit sagen möchte, der Kopfstand ist nun mal eine Haltung, welche in meinen Augen sehr schwierig ist. Der Eine braucht für diese Haltung Kraft, Erfahrung der andere wiederum Übung  oder/und  Selbstvertrauen. Und vor allem Geduld...darin muss ich mich noch üben :-)

Hier im Forum hatte mal jemand eine schöne Geschichte reingeschrieben gehabt: ,,Ein junger Held steht vor dem Tor. Es war ein magisches Tor und öffnet sich nur für denjenigen, dem es nicht wichtig ist, ob es sich nun öffnet oder nicht. Der Zauber, der das Tor öffnet, ist uneingeschränkte Geduld"  Sehr treffend wie ich finde :-)

 

Vielleicht komme ich auch eines Tages in den Genuss der erhebenden Erfahrung :-) Hoffentlich! Spätestens in 50Jahren müsste ich es geschafft haben... Ich will dann schließlich mit 75 in den Genuss kommen mich wie mit 57 zu fühlen ;-)

 

Liebe Grüße, Angi

Hallo Angi,

ich bin jetzt 70 und begann den Kopfstand zu üben mit 67 - Tag für Tag gewöhnte ich meinen Körper an das Ungewohnte. Am ungewöhnlichsten war mir das Gefühl, als meine inneren Organe in entgegengesetzter Richtung zum Hängen kamen. Ich spürte die Bänder im Bauch außerordentlich. Sehr geholfen hat mir auch, den ganz Ablauf genauestens einzuhalten - vom Fersensitz, Ellbogen abmessen, Hände falten, Handflächen öffnen, untere kleiner Finger sichtbar, Stirn zum Boden, Gesäß anheben, kleine Schritte in Richtung Kopf, ein Bein nach oben bringen, das zweite nach oben und dann beide Beine strecken. Ich brauchte dazu fast ein Jahr täglichen Übens, immer nur kurze Zeit bevor ich mir zutraute ohne Wand mitten im Raum zu stehen, ganz im Gleichgewicht. Nun arbeite ich in gleicher Weise am Pfau und am Skorpion ohne zeitliches Limit, beobachtend wie es vorangeht. "Vielleicht und hoffentlich" schaffen das nicht. Nur in kleinsten Schritten und immer immer wieder, nicht nachlassend, dann kommt der Kopfstand fast von allein.

Viel Erfolg in den nächsten 50 Jahren. Was du in dieser Zeit alles erreichen kannst, freue dich drauf.

 

Einen lieben Gruß!

 

Klaus

Danke Klaus! :-)

Finde das echt toll, wenn jemand in deinem Alter Yoga betreibt!!!

 

liebe Grüße, Angi

Also ich weiß nicht ob ich den Kopfstand ohne Wand "gelernt" hätte. 

Die Angst, damals, nach der anderen Seite umzukippen war groß.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich mir den Kopfstand ohne Lehrer beigebracht habe.

Zum Kopfstandüben an der Wand würde ich auch eher abraten. Manch Übender bleibt an der Wand länger im Kopfstand, als es die eigene Kraft erlauben würde. Als Vorbereitung ist es gut, den Schulterstand lange z halten (einige Minuten), wer das nicht kann, sollte eher noch bei den vorbereitenden Asannas bleiben, wie z. B. Delphin. Und wenn der Kofstand dann irgendwann frei gelingt (wenn man ohne Wand übt, empfiehlt sich ein dicker Teppich als Unterlage, damit man auch mal abrollen kann), ist es auf jeden Fall sinnvoll, nach dem Kopfstand auch den Schulterstand zu üben, als Ausgleich,körperlich, um den Nacken wieder zu strecken und energetisch, um die aktivierten Energien zu harmonisieren. Gute Vorbereitung und Vorübung  sind also wichtig!

Was ich noch sagen wollte wg. Kopfstand an der Wand üben: beim Fine-tuning habe ich mit Wand geübt (also beide Beine gleichzeitig und gestreckt nach oben ziehen) und da ist mir aufgefallen, dass ich sobald ich an der Wand landete von ihr nicht mehr wegkam. Die Wand war wie ein Magnet, dadurch dass der Rücken stärker gebeugt war. Nachträglich würde ich sagen, dass es mit Wand schwieriger ist.

PS: Ich habe sehr lange gebraucht bis ich den Kopfstand konnte, habe mich aber auch nicht wirklich intensiv damit beschäftigt. Immer mal wieder. Und war anfänglich genauso ängstlich bzgl. Umfallen. Und wenns passiert ist, war ich diejenige die in der Yogastunde während des Fallens gekreischt hat und hinterher gelacht hat. Zur Überaschung aller , wo doch alle ganz ruhig und konzentriert geübt haben ;o). Das war eine lustige Zeit.

Fast Alle Schüler die Probleme mit der Balance haben "überspringen" den Bereich der geforderten Rumpfmuskulatur. Durch die Bewegung und vorhandene Instabilität kann das ganze nicht so recht funktionieren.

 

Das hier ist der Knackpunkt:

Diese Zwischenposition muss beschwerdefrei etliche Atemzüge kontrolliert gehalten werden können. Von hier aus die Beine langsam und bewusst austrecken, bewegen.

 

Ein überspringen dieses Punktes bringt NIX. :) 

 

Meine Empfehlung: Kopfstand an der Wand aufbauen und dann ein wenig halten. Dann mit viel Konzentration die Beine gebeugt negativ herablassen. Ist der Core zu schwach, dann patschen die Beine halt auf den Boden. Irgendwann ist es möglich dies ganz sachte abzusenken und sogar die Beine zu halten und kurz darauf auch anzuheben.

 

Und dann braucht niemand eine Wand mehr für den Kopfstand. 

 

 

Wer aus dem Kopfstand fällt, der fällt hat aus dem Kopfstand. 

 

 

@ yogayana

Wenn du, so wie Dir beschrieben, nicht von der Wand wegkommst dann sind deine Bauchmuskeln/Hüftbeuger/Verbindung Beine und Rumpf zu schwach. Die Wand ist einfach eine Wand. Die Übung die gestreckten Beinen anzuheben ist meist mehr ein rollen ins (leichte) Hohlkreuz und intuitive Nutzung von Hebelgesetzen.

RSS

© 2021   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Werbeagentur Münster   Powered by

Badges  |  Problem melden  |  Nutzungsbedingungen