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Stress und Anspannung, die die Kräfte des Einzelnen weit überfordern, sind für den heutigen Menschen größer als zu irgendeiner anderen Zeit. Deshalb ist stressabbauende und entspannende Freizeitgestaltung heute wichtiger denn je. [...]

Stressabbau bei herkömmlichem Sport
Ärzte empfehlen Sport, um Stress abzubauen. Interessant ist, dass die meisten Sportarten gerade diesem Kampf-/Fluchtmechanismus unseres sympathischen Nervensystems entsprechen: bei den meisten Mannschaftsspielen geht es um Sieg oder Niederlage (Kampf), andere Sportarten wie z.B. Laufen oder Walking (auch Laufbänder) imitieren den Fluchtmechanismus. Somit wirkt Sport wie das Ventil im Dampfkochtopf: aufgestauter Druck kann entweichen, wodurch das aufgestaute Bewegungspotenzial des Kampf-/Fluchtmechanismus ausgearbeitet werden kann. Der Ruhe- und Regenerierungsmechanismus hingegen wird dabei meist nur geringfügig stimuliert.

Durch Yoga doppelte Anti-Stress-Wirkung: Abbau und Prävention
Yoga ist eine sanfte, nicht wettbewerbsorientierte Methode, mit der Stress nicht nur wirksam abgebaut werden kann, sondern die darüber hinaus auch wie ein Abwehrschild gegen weitere Stressbelastungen wirkt. Denn beim Yoga werden durch das rhythmische Zusammenspiel von Körperstellung, Atmung und Entspannung systematisch parasympathische Nervenimpulse aktiviert. Das ist bei Sportübungen in der Regel nicht der Fall. [...]

Fazit: Durch Yogaübungen ist es möglich, die Überstimulation des sympathischen Nervensystems zu reduzieren und das parasympathische Nervensystem, das sich normalerweise willkürlich nicht steuern lässt, zu aktivieren. Dadurch können wir nicht nur besser mit den eigenen Stressreaktionen umgehen, sondern uns auch effektiver vor weiteren Stressbelastungen schützen. [...]

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Om namah shivaya, Antsy

und für alle, die sich näher mit dem Thema Yoga und Stress-Abbau beschäftigen wollen:

F.Jürgen Schell: "Yoga Schlüssel zur Streßbewältigung" - Ganz entspannt im Hier und Jetzt-

Sehr zu empfehlen für die eigene Praxis.

OM OM OM

Klaus
hmhmmmm also ich kann dem gut folgen, was du einbringst als argumente ... bei mir ist allerdings die grundeigenschaft "gehetzt" sein. hatte bevor ich mit yoga begonnen habe, zustände wie magenkrämpfe, reizdarmsyndrom, gastritis (mit 18 jahren!), usw. gehabt. mit der zeit haben sich diese zustände so gut wie ganz aufgelöst.

ich will damit sagen, daß es wohl auch auf den grundtypus jedes menschen ankommt. wenn ich mich mit wettbewerbs- oder "kampf"sportarten (wing tsun und krav maga habe ich eine zeitlang praktiziert) beschäftige bin ich noch mehr aufgeputscht, mein grundtypus wird verstärkt und (zumindest bei mir) somit auch meine psychischen und gesundheitlichen zustände, die sich durch diesen typus ergeben.

bzgl. prüfungen: früher habe ich vor nervosität und quasi falscher atmung nahezu nichts so zustande gebracht, wie es meinem wissensstand entsprochen hat - jetzt bin ich wesentlich sozusagen leistungsfähiger, weil ich mich selbst nicht mehr so stark unter druck setze usw. - also auch hier wieder eine typenfrage.

gut, daß (nicht nur im yoga) verschiedene systeme zur verfügung stehen und jeder für sich im idealfall seine methode findet.

freude!
marion

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