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Macht Yoga oder aber fleischlose Ernährung sensibler bzw. empfindlicher?

Hallo,

 

ich mache seit 2,5 Jahren Yoga. Seit Februar diesen Jahres bin ich nun auch Vegetarier. In den letzten Monaten musste ich feststellen, dass ich nicht mehr an die Bücher meines Lieblingsautors heran komme. Er schreibt ausschliesslich Psychothriller. Auch wenn ich z.B. Obdachlose oder verletzte oder gar tote Tiere sehe, kann ich das nicht mehr so leicht ignorieren wie früher. Es berührt mich zunehmend stärker.

 

Liegt das am Yoga oder am Fleischverzicht? Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder habe ich gerade nur eine emotionale Phase?

 

Bin auf euer Feedback gespannt.

Dajana

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Neiiiiiiin :o)

Das ist ja das Gleiche, was die Bodybuilder verwenden, hier halt in veganer Form. Aber ich denke bzw. lese auch, dass du ja ein Extremsportler bist und deinen Körper ganz schön beanspruchst. Das ist für mich zwar sehr widersprüchlich zur Yoga-Idee, aber jedem das seine.

 

Und ein cremiger Schokoladen- oder Vanillemilchshake im Sommer?

 

oh je :)))

Meine Ernährung erscheint ungesund und mein Verhalten (sogar mit Bodybuilding Tendenz!) widersprüchlich hinsichtlich deines Konzepts einer Yoga-Idee. Kann ja nur noch besser werden. :)

 

Irgendwie lustig. Ich empfinde es nicht so das ich ein Extremsportler bin. Gar nicht. Kommt mir normal vor. Eher denke ich das viele extrem wenig machen. haha. Oder viel mehr.

Neeeiiiiinnn, auf keinen Fall! ;o)


ich erinnere mich an deinen Trainingsplan: 5-8 mal intensives Training (meine Woche hat nur 7 Tage!) mit komplexen Bewegungen

- Die Mehoden sind passende Zwischenschritte zu der Bewegung hin, Visualsierungen, und insbesonder Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) in Kombination mit Atmen. hä?

- üben mit Teppich, Tisch, Sofa und Zeitung, damits schön rutscht.

- nicht zu vergessen der Roadkilldeadsplit - weiß noch immer nicht was das ist.

Mir scheinst du schon sehr zielorientiert zu sein ;o)

Welchen Sport treibst du?

In intensiven Zeiten kann es auch zu drei Teileinheiten Training pro Tag kommen :) , das ist aber nicht der Schnitt. Ich glaub ich komme auf 10 Stunden in der Woche. Hmm, ich weiß meinen Schnitt ja gar nicht.

Ich betreibe Triathlon und Laufwettkämpfe leistungsorientiert und anderes.

PNF ist eine praktische Methode zum gezielten Dehnen, die auch ein wenig Kraft im Bereich aufbaut.

http://de.wikipedia.org/wiki/Propriozeptive_Neuromuskuläre_Fazilitation

Hallo Dajana,

auch ich bin als eingefleischter Fleischesser (schönes Wortspiel, nicht) groß geworden.

 

Von dem Moment an, als ich mit Yoga begonnen habe, ist der Fleischkonsum ganz ohne Vorsatz von alleine immer weniger geworden. Schließlich bin ich Vegetarier geworden. Ebenso sehe ich mir auch grauselige Dinge gar nicht mehr an (Krimis, Horror etc.), und auch das war ein schleichender Prozess.

 

Wer ernsthaft Yoga praktiziert und immer weiter daran wächst, wird meiner Meinung nach früher oder später ähnliche Prozesse in und mit sich erfahren. Einfach, weil er immer achtsamer mit sich und seiner Umwelt wird. Und ohne hierbei irgendeinem Trend oder strengen Vorgaben (im Ashram) zu folgen, das kommt von ganz alleine. Dogmen haben im Yoga meiner Meinung nach ohnehin so gar nichts zu suchen...

 

Damit aber auch Nicht-Yogis eine höhere Achtsamkeit gegenüber der Qual vieler Tiere durch ihren Fleischkonsum entwickeln, plädiere ich - ähnlich wie bei Zigaretten - für den zwanghaften Aufdruck eines Bildes auf Fleischprodukten (Verpackung), welches die tatsächlichen Begebenheiten der Tierhaltung wiedergibt.

 

Om shanti und Namaste

Oliver

Und Rauchen die Raucher jetzt weniger? Nein.
Seit etwa 8 Jahren lebe ich inzwischen fleischlos, Yoga praktiziere ich seit 2 Jahren. Wenn man sich entschließt, vegetarisch zu leben, achtet man wahrscheinlich intensiver auf Dinge, die einem bisher gar nicht aufgefallen sind und dadurch wird man sensibler. Yoga bestärkt einen zusätzlich. Egal, wodurch diese Sensibilität ausgelöst wird - es ist ein guter Weg.

Liebe Dajana,

 

ich glaube, es ist beides: Yoga und Fleischverzicht bzw. die gesamte Art zu leben. Ich mache seit drei Jahren Yoga und lebe seit einem Jahr vegan (und kann mich damit sogar sehr natürlich ernähren ;-) ). Mit dem Rauchen habe ich vor zwei Jahren aufgehört und Alkohol gibts höchstens mal an Sylvester... Seit ich im Ashram war hab ich deutlich gemerkt, dass ich viel empfindlicher geworden bin - z.B. kann ich mir bestimmte Filme (Action etc.) nicht mehr anschauen. Ich mochte die auch vorher schon nicht, aber jetzt muss ich wirklich aus dem Zimmer gehen, weil ich solche Szenen nicht mehr aushalte.

Es ist wahrscheinlich eine Kombination aus allem, die dein Herz öffnet, die Scheuklappen wegnimmt und dich empathischer werden lässt. Die Yogaübungen, der Entschluss kein Fleisch mehr zu essen etc. öffnet einen sicher auch für andere Bereiche wie z.B. Obdachlosigkeit und Armut. Ist doch ne gute Sache, wie ich finde! ;-)

Namasté & Servus.

Ich habe mal gehört:

 

Durch vegetarische Ernährung wird die Aura heller und größer. Daher die höhere Sensitivität gegenüber den eigenen Selbst. Diese ist von seiner Natur friedlich und voll liebe.

Durch Yoga oder leben an einem heiligen Ort (Ashram) kann ebenfalls die Aura heller und größer werden. Am besten man macht alles 3 ab und an bzw. regelmäßig.

Man sollte besser davon sprechen, dass Fleisch, Fast-Food, Konservierungsessen, Rauchen, Drogen (Alkohol usw.), weißer Zucker usw. einen daran hindern seine eigenen Potentiale der Seele zu leben.

 

Wahrscheinlich ernähren sich viele Menschen so... Um überhaupt mit Ihren "Lebensweisen und Umfeld" zurechtzukommen. Vielleicht würden Sie sonst merken wie Ihre Seele weint... bei dem was Sie alles machen... Wobei es durchaus sehr schwer sein kann sein Leben zu ändern... Und jeder Mensch in schwierigen Lagen, höchsten Respekt, Hilfe und Anerkennung verdient.

 

God May Bless & Falls ich jemanden damit verletzt habe... Entschuldige. Hab ja nur davon gehört ;o)

 

In Demut & Liebe

Hehe, mir war immer wichtiger was aus dem Mund rauskommt, als reinkommt :D War allerdings selber 7 Jahre Vegitarier. Hatte auch das Gefühl, dass man dadurch etwas sensibler wird, kann das aber auch nicht ganz konkret sagen. Das mit den Obdachlosen und Verletzten ging mir auch ne zeitlang so, andererseits kam dann auch irgendwann die Einsicht, dass alles seine Gründe hat und jeder Mensch gewisse Erfahrungen sucht, auch wenn diese vielleicht schmerzhaft erscheinen mögen. Klingt zwar hart und unerbittlich, aber wer ist für seine Situation verantwortlich, wenn nicht der Betroffene selbst? (Das heißt ja nicht, dass man niemanden Hilfe bieten soll...) Letzendlich erweitert sich dein Bewusstsein und der Geist reinigt sich, wenn du ne bessere Energie bekommst.Dann wirst du langfristig keine Lust mehr auf Psychothiller haben, was einem die Energie wieder versaut :)

 

Liebe Grüße!

Stimmt irgendetwas bewegt sich bei mir auch ... ich ertappe mich in letzter Zeit immer öfter dabei wie ich mit mir rummeckere: Musst du dir so die Wanne vollhauen, hätte nicht auch ein kleines Stück Fleisch gereicht .... ect

 

Tsts, wo das wohl hinführt?

Ich finde die ewigen Diskussionen um fleischlose Ernährung sowieso verfehlt... Ich hab kein schlechtes Gewissen wenn ich Fleisch esse und es mir und meinem Körper guttut. Einfach intensiv Yoga und Meditation betreiben, dann kriegt man eh die richtigen Signale, was man wirklich braucht... damit erledigt sich jede Diskussion. Besser mehr Freude am Leben und weniger Askese :)

Liebe Grüße

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