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Seit einiger Zeit taucht immer wieder der Begriff LOHAS in den Medien auf. Der Lifestyle of Health and Sustainability gilt als absoluter Trend, der im Jahr 2000 erstmals in den USA als solcher beschrieben wurde. In Deutschland wurden die LOHAS erst sieben Jahre später populär. Doch was genau sind das für Menschen, und zählt Ihr vielleicht sogar selber dazu?

LOHAS achten auf Nachhaltigkeit, pflegen einen gesunden und umweltbewussten Lebensstil, ohne dabei auf irgendetwas zu verzichten. Sie konsumieren Luxusgüter, die aus fairem Handel stammen und nur wenige Rohstoffe verbrauchen. Dieser Lebensstil der „Neo-Bios“ war vor einigen Jahren noch absolut originell. Damals ersteigerten Trendsetter Taschen der Nobel-Designerin Anya Hindmarch, auf denen "I'm not a plastic bag" stand, für bis zu 250 Euro im Internet.

Doch Fachleute rechnen damit, dass demnächst jeder zweite Konsument der westlichen Industrieländer zu den LOHAS gezählt werden kann, denn jeder möchte auf der LOHAs- Welle mitschwimmen. Heute gibt es selbst bei Aldi eine riesige Bandbreite an Bio-Produkten, Bionade findet man an jedem Bahnhofskiosk, und die C&A-Kleidung wird in Biobaumwolltaschen verpackt.

Trendbewussten bleibt da nur eins: Sie müssen sich schon wieder umorientieren, um sich von der Masse abzusetzen. Sie könnten etwa LOVOS werden. Denn beim Lifestyle of Voluntary Simplicity geht es um Konsumverzicht und einen einfachen Lebensstil. Das wird sich allerdings als Modetrend schwerlich durchsetzen. Denn welche Fashion Victims verzichten schon freiwillig auf Modeartikel? Da sollen doch lieber andere die Welt retten!

Quelle: www.welt.de

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Bei "LOHAS" geht es nicht um einen Trend. Nur weil diese Zielgruppe erst 2007 bei uns populärer wurde, ist das kein Modegag, der wieder verschwindet.
LOHAS sind eine ernstzunehmende Zielgruppe und keine kurzweiligen Trendsetter. Wirtschaftlich gesehen ein sehr starker Umsatzmotor. Konsum und Nachhaltigkeit beißen sich nicht.
Eine interessante Seite ist zum Beispiel:http://www.lohas.de/ oder http://karmakonsum.de/
Auch sehr informativ: http://www.mylife.de/
Gruß
ShivaDiva

Porsche Cheyenne, Dacia Logan oder E-Bike?

Bin da skeptisch ... ich lebe also fröne ich dem Konsum!

WIR alle können die Welt retten! Modedesigner können aus Bio-Baumwolle ihre Kleidung herstellen...... JEDER kann etwas dazu beitragen, daß unsere Welt für ALLE LEBEWESEN wundervoll bleibt. Ich finde daß der letzte Satz des obigen Beitrages mehr als schlecht gewählt ist.

 

Was ist denn wirklich wichtig? Für mich gute Nahrung, fairer Handel. Alles andere hat man doch irgendwann angeschafft. Wozu braucht man denn ständig neue Sachen, teure Uhren, Autos, Handys .....?????? Es ist doch ein viel schöneres, erfüllenderes Gefühl anderen Menschen mit seinem Geld zu helfen und die Armen zu unterstützen oder ihnen die Sachen zu schenken, die man nicht mehr braucht.

 

Dass es noch Armut und Hunger auf der Welt gibt, liegt an der falschen Verteilung. Wir ALLE können das ändern!!!

 

Weg vom Egoismus und der Gier, hin zum Mitgefühl und Selbstlosigkeit :)

Feine Worte....

 

Ich finde es immer so witzig....früher bin ich für so einen Lebensstil, der mir anerzogen wurde, noch ausgelacht worden.....von genau den Damen und Herren, die sich nun LOHAS nennen und die Krokodillederprada gegen ne Jutetüte ausgetauscht haben....Trends sind unglaublich spannend.....wartet mal darauf, wenn sich die Wirtschaftskrise wieder legt.....welcher Trend dann propagiert wird...es bleibt spannend meine Damen und Herren :)

Hallo Steffinanda,

 

da stimme ich Dir grundsätzlich schon zu. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Konsum nichts schlechtes ist, solange man trotzdem auch was gutes tut. Ich hatte mal eine ganze Zeit lang viel zu viel Geld in Klamotten un Co angelegt und das meiste dann trotzdem nicht getragen. Klar hätte ich bei Ebay dafür noch gutes Geld bekommen, weil´s tolle Sachen waren, aber ich hab´s lieber in unsere Kleiderkammer gebracht. Und ich freue mich darüber, dass nun jemand, der sich nichts leisten kann, so die Möglichkeit bekommt schöne Sachen tragen zu können.

Wenn man selbst das Glück hat, einen guten Job und gutes Einkommen zu haben, sollte man sich immer wieder bewusst machen, was man eigentlich hat und das einem echt gut geht. Wir motzen alle viel zu schnell, wollen immer mehr haben und erkennen oftmals gar nicht, wieviel wir eigentlich schon besitzen. Mir ist das erst so richtig bewusst geworden, als ich 6 Wochen durch Brasilien gereist bin.  Heute ist es zwar immer noch so, dss ich natürlich gerne mir etwas gönne, aber ich versuche auch zu Spenden wo´s geht, helfe unserem Tierheim mit Sachspenden die ich vorher eintreibe usw. Auch achte ich grundsätzlich darauf, wo meine Lebensmittel herkommen und bin kein Fan von Flugmangos aus Thailand, sondern bevorzuges regionales Obst und Gemüse oder unterstütze generell lieber fairen Handel. Ich finde , auf die gute Mischung kommt es an. Es spricht nichts dagegen, sich eine schöne Uhr zu kaufen, oder neues Auto haben zu wollen, wenn man zeitglich auch Gutes tut, spendet und auch mal unnütze Anschaffung sein lässt, oder zumindest an Bedürftige weitergibt, wenn man´s nicht mehr haben möchte. Und Yoga hat ja eh oft die "unfreiwillige" Begleiterscheinung, dass man plötzlich erkennt, vieles nich mehr zu brauchen, um glücklich zu sein und glücklicher ist, wenn man weniger hat:-)

 

Liebe Grüße

Annika

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