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Der Yoga-Kissenhersteller Kasha, der sich im rheinischen Stolberg niedergelassen hat, verkauft seit einigen Jahren sehr erfolgreich seine Entspannungs-Artikel. Initiator und Geschäftsführer Helge Breite war früher Ingenieur, erfand auch schon damals unterschiedliche Produkte, die das Leben erleichtern sollten. Doch der Leistungsdruck, die Hektik und auch das hierarchische Denken machten dem gebürtigen Münsteraner zu schaffen. Nach zweijähriger Berufstätigkeit fuhr er mit einem Campingbus bis nach Indien und brachte von dort die Gelassenheit mit, die ihn jetzt auszeichnet.

Auf seiner Reise traf er buddhistische Mönche, begann zu meditieren und veränderte sein ganzes Wesen. Als er ein Jahr später nach Deutschland zurückkam, war dort alles so schnelllebig und stressig wie immer. Doch Breite selber war ein anderer geworden. Er gab seinen Beruf auf und brach erneut nach Indien auf. Hier traf er auf eine Frau, die Yoga-Kissen für sich nähte. Und daraus entwickelte Breite seine Geschäftsidee: Er nähte erste Exemplare und bot sie in Esoterik-Buchläden an. Waren es erst nur wenige Kunden, so stieg die Anfrage nach den runden, um die 15 Zentimeter hohen Polster rasant an.

Schon bald stieg das Sortiment auf über 200 Variationen verschiedener Farben, Formen und Stoffe. Breite erstellte einen Katalog und ging online, er stellte zwei weitere Mitarbeiter ein und zog in die alte Stolberger Schreinerei auf dem Tuchfabrikgelände, um sich dort um den Vertrieb der Yoga-Kissen zu kümmern. Wenn es in der Manufaktur einmal zu stressig wird, setzen sich die Mitarbeiter zusammen und genießen eine Tasse Tee.

Heute reihen sich in den Fertigungshallen von Kasha unzählige Yogamatten-Rollen aneinander, zugekaufte ayurvedische Tees und Naturkosmetika runden das Angebot ab. Laut Breite gehöre die Klientel vor allem zum alternativen Bereich der stilvollen, gehobenen Klasse. Neben Privatpersonen bestellen viele Yogastudios und Hebammen die Kissen. Doch selbst Schulen haben die ansprechenden Yoga-Kissen für ihre Entspannungskurse entdeckt.

Quelle: www.welt.de

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Hallo,

Yogakissen in 200 Variationen, WOW, das isses.
Das hat noch gefehlt.
Wieviel Varianten hatten wohl die "alten" Inder?
Ich habe nicht ganz bis zum Schluß gelesen, jetzt verstehe ich:
Laut Breite gehöre die Klientel vor allem zum alternativen Bereich der stilvollen, gehobenen Klasse
Bin ein einfacher Mensch, also nichts für mich!
es geht nichts über Kapok gefüllte Bolster, und die haben die leider nicht

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