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1. – 7. März 2010 www.internationalyogafestival.com 


Bericht und Fotos von Florian Palzinsky
www.simple-wisdom.net





„We were not only taught by the learned teachers, but we were also touched by the deep wisdom from the Saints and transformed by the divine atmosphere in the holy land, on the banks of Mother Ganga, in the lap of the Himalayas.“



Rishikesh ist sicherlich der Ort, wo Yoga seine tiefste und längste Tradition hat. Yogis
und Rishis suchen heute wie vor tausenden Jahren diesen Ort für ihre
spirituelle Praxis auf. Und genau dort fand auch dieses Jahr wieder ein Internationales Yoga‐Festival statt, zu dem
ca. 500 Teilnehmer aus 35 Nationen kamen. Das Ambiente von Maa Ganga („Mutter
Ganges“) und Parmath Nikethan Ashram , sowie die vielen hochkarätigen Lehrer,
Meister und Swamis, zogen die Yoga‐Praktizierenden aller Levels in einen
wunderbaren Sog von Spiritualität und innere Transformation.


Kompetente Yoga-Lehrer aus Indien und der ganzen Welt unterrichteten die im Westen populären Asana-Stile wie Hatha, Iyengar,
Ashtanga, Vinyasa-Flow, Jivamukhti, Kundalini. Aber es ging nicht nur um körperliche
Übungen, sondern in erster Linie darum, den yogischen Weg als Ganzes zu
erfassen und zu praktizieren. So wurden ganz besonders der ethischen Aspekte
des Yoga (Yama und Niyama) als unumgänglichen Basis einer spirituellen Entfaltung
betont. Zusätzlich wurde auch Seva (freiwillige
Dienste), Dana (das Geben) und
Umweltschutz als Teil der Yoga-Praxis gesehen, um die Kilesa von Egoismus, Gier, Haß und Verblendung zu transformieren.


Die Klassen, Vorträge und andere Veranstaltungen, die täglich von 4 Uhr
morgens bis 9 Uhr abends stattgefunden haben, waren extrem breitgefächert und
manche sogar widersprüchlich. Einige der bekannten und außerge-wöhnlichen
Lehrer und Meister waren:  der Leiter des
Ashrams Swami Chidanand mit seiner faszinierenden Austrahlung, Sri Sri Ravi
Shankar, Yogini Shambavi und Dr. David Frawley, Andrew Cohen, Gabriela Bozic,
Gurmukh Kaur Khalsa und Swami Yogananda, der mit seinen 100 Jahren noch immer
locker alle um vieles jüngere Teilnehmer mit Können und Energie in den Schatten
stellte.

Einer der vielen Höhepunkte war die Yoga-Aid Challange, bei der alle Lehrer und
Teilnehmer für einen guten Zweck am Ufer des Ganges Suriya Namaskar in allen
möglichen Variationen gemeinsam praktizierten.




Bhakti Yoga (Hingabe) wird in diesem Ashram (der dem Shiva geweiht ist) täglich bei Sonnenuntergang als „Ganga Aarti“ mit bewegenden Rezitationen, Gesängen und Ritualen von vielen Indern und Westlern praktiziert.


Kumbha Mela, die weltweit größte religiöse Versammlung, bei der sich alle 12 Jahre Millionen von gläubige Hindus, Swamis, Gurus und Sadhus zum Rituellen Bad im nahegelegenen Haridwar versammeln fand ebenfalls in der Nähe
statt. Und dies ermöglichte uns einen außergewöhnlich Einblick in die alte und
doch so lebendige Tradition des Hinduismus zu bekommen. 

Ich hoffe dass durch diesen Bericht mehr Interessierte aus Österreich zum Besuch des nächsten Internationalen Yoga Festivals in Rishikesh vom 1. – 7. März 2011 inspiriert werden.

Namaste, Florian
PS: Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: simplewisdom@gmx.at

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