yogapad.de | Dein Forum für Yoga, Meditation, Ayurveda und mehr

Guru Dev Singh gilt als Meister des Sat Nam Rasayans, das immer mehr Deutsche derzeit für sich entdecken. Diese traditionsreiche Heilkunst, die sich in einem Bereich des Geistes während der Meditation offenbart, nennt man den meditativen und projizierenden Geist, der dem Sikhismus und dem Kundalini Yoga entstammt.



Seine Heilwirkung eröffnet sich dem, der sich in den Zustand der „Nicht-Unterscheidung“ bringen kann. Tendenz, das was wir nach westlichem Verständnis Krankheit nennen, kann jeder Heiler auch in sich selbst erkennen und wer diese Heilungsfähigkeit entwickelt, dem stehen die Bedingungen zur Verfügung, in denen eine tiefe Kontemplation möglich wird, die Voraussetzung zur Heilung ist.

Die Grundlage dieser Heiltradition ist also besonders aufmerksame und tiefe Meditation wie die von Yogi Bhajan. In seinem Universum gehören Schöpfung und Schöpfer untrennbar zusammen und man begibt sich in das Element der Stille um diese Verbindung zu erneuern und den eigenen menschlichen Widerstand abzubauen, der krank macht. Es geht also um eine Vereinigung im Bewusstsein, damit das Gleichgewicht im Menschen wieder funktioniert.

Der Heiler besitzt eine umfassende Wahrnehmung, die er einsetzt um zu erkennen, wo etwas aus der Balance geraten ist. Dazu begibt es sich gleichsam an eine Art neutralen Nullpunkt, damit sein Bewusstseinsfluss einsetzt. Früher jedoch hatten nur wenige Zugang zu diesem geheimen Heilwissen. Dev Singh selbst erlernte es nur auf einem gemeinsamen Weg mit seinem Guru. Es gibt keine Fahrpläne, die zu einer solchen Ausbildung anleiten würden, sondern es liegt im Heiler selbst, die geistige Landkarte des anderen zu erkennen und zu entdecken. Es geht aber vor allem darum, offen zu sein für Erkenntnis, sich zugleich aber dem Grübeln zu verschließen. Wo Grübeln ist, da bleibt dem Geist kein Raum und der gewünschte Zustand von Stabilität kann sich nicht entwickeln.

Dev Singh selbst übernahm seine Aufgabe im Jahr 1981, als Yogi Bhajan ihn in Rom aufsuchte und ihm die Aufgabe des Sat Nam Rasayan Lehrers übergab. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es keine offizielle, allgemeingültige Lehre und Tradition gegeben und nie erfuhr der Schüler vom Lehrer, was gerade an der Reihe war.

Das setzt voraus, dass der Schüler sich solange in der Meditation mit dem eigenen Prozess beschäftigt, bis er selbst die Erkenntnis der Disziplin gewinnt, die sein Lehrer bereits beherrscht.

Danach erkennt man die Widerstände des Kranken und hilft ihm, sich dagegen zu wappnen. Trotzdem erklärt man die Widerstände nicht, fasst sie also nicht in Worte.

Jeder Lehrer wählt sich seinen Schüler selbst aus und verlangt von ihm nicht viel mehr, als Disziplin zu üben und beim Kundalini Yoga das Bewusstsein zu erlangen, das er zur Heilung anderer benötigt. Wir nennen das die Erlangung des para-projektiven Geistes, so wie sie Yogi Bahjan lehrte.

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG 319x ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

Kannst Du mir bitte den Unterschied zwischen dem hier angesprochenen Heilen und den doch als so gefährlich angesehenen Siddhis aufzeigen? Bin Anfängerin!

RSS

© 2019   Copyright howtobegood | Tipps der Redaktion: Werbeagentur Münster   Powered by

Badges  |  Problem melden  |  Nutzungsbedingungen