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Fleisch für Veganer? Steaks bald ohne die Ausbeutung von Tieren auf den Tisch

Kein Tier muss für die Produktion von Fleisch leiden. Es werden nur die schmackhaften und fettarmen Muskelgewebe gebildet, während nicht nutzbare Bestandteile – wie Knochen, Haut oder Verdauungssystem – gar nicht erst als Abfallprodukte anfallen. Auf den Einsatz von Antibiotika und Hormone kann gänzlich verzichtet werden! Was für uns nach einer Szene aus einem Science-Fiction-Roman klingt, möchten Forscher schon bald mit In-vitro-Fleisch in die Realität umsetzen.

Um künstliches Muskelgewebe zu züchten, wären demnach nur einige Zellen nötig, die anschließend in Fermentern kultiviert würden. Durch dieses Ersatzfleisch würden die Treibhausgase laut Jason Matheny von der Organisation „New Harvest“ um 90 Prozent reduziert, noch drastischer sei der Rückgang des verbrauchten Wassers und der für die Tierhaltung benötigten Nutzfläche.

Zwar scheint die Idee von im Labor produziertem Fleisch nichts mehr mit dem idyllischen Ideal artgerechter Tierhaltung zu tun zu haben, doch davon ist die heutige, ethisch nicht vertretbare Massenabfertigung der „Ware Tier“ sowieso weit entfernt. „Wenn zehntausend Tiere in einem Verschlag aus Metall gehalten und mit Wachstumshormonen vollgestopft werden, hat dies nichts mehr mit Natur zu tun“, erklärt der Biologe. Demgegenüber entsteht Kunstfleisch völlig leid- und schmerzfrei. Für Matheny , der die tierfreie Produktion von Muskelgewebe revolutionieren möchte, steht das In-vitro-Fleisch in einer Reihe mit Joghurt, Brot oder Wein, die heutzutage ebenfalls alle in hochtechnisierten Verfahren hergestellt werden. Er erwartet, dass in fünf bis zehn Jahren das künstliche Fleisch auf den Markt kommen wird.

Was denkt Ihr über diese Entwicklung? Könnt Ihr Euch vorstellen, das „In-vitro-Fleisch“ zu essen, da es nicht im Widerspruch zu veganer Lebensanschauung und dem töten von Tieren steht?

Quelle: www.welt.de

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